Vinagre
ist eine VNC-Software, die dank einer Tab-Bedienoberfläche (Ähnlich der Tab-Funktionalität in Browsern) gleichzeitig mehrere Verbindungen mit verschiedenen VNC-kompatiblen Servern aufbauen kann. Diese können auch als Lesezeichen abgespeichert werden. Sollte der Zugang zu einem VNC-Server ein Passwort benötigen, so wird dieses im GNOME Schlüsselbund gespeichert. Desweiteren kann Vinagre dank Avahi im lokalen Netzwerk nach verfügbaren VNC-Servern suchen. Anders als z.B. der TightVNC Client erlaubt Vinagre keine mehrfachen Clients am gleichen Server.
Vinagre ist bis einschliesslich Ubuntu 10.10 Maverick Meerkat in der Standardinstallation vorhanden. Bei Bedarf wird Vinagre durch das gleichnamige Paket nachinstalliert [1]
vinagre
Vinagre kann nun über das GNOME-Menü "Anwendungen -> Internet -> Betrachter für entfernte Bildschirme" aufgerufen werden. Ist das Programm geöffnet, klickt man auf "Verbinden" und gibt entweder direkt die Adresse des zu steuernden Computers ein oder man startet die Suche. Wird ein VNC-Server gefunden, wird dieser in der Liste angezeigt. Eine grobe Übersicht zu den im Programm verwendeten Symbolen sowie deren Bedeutung:
| Vinagre | |
| Symbol | Beschreibung |
![]() | Gespeicherte Sitzungsdatei öffnen. |
![]() | Programm schließen. |
Eine erweiterte Konfiguration für den Zugriff ist über den Konfigurationseditor möglich. Im Menübaum des Editors wechselt man nun zu "desktop -> gnome -> remote_access". Hier finden sich dann die anderen Einstellungsmöglichkeiten, die es in den älteren Ubuntu-Versionen unter dem Reiter "Fortgeschritten" gab. Diese sind von der Bezeichnung her selbsterklärend. Wichtig ist nur bei der Nutzung eines alternativen Ports das Kästchen "use_alternative_port" zu aktivieren, damit der eingetragene Port auch genutzt wird.
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