ubuntuusers.de

ubuntuusers.deWikiVLC

VLC

Dieser Artikel wurde für die folgenden Ubuntu-Versionen getestet:

./vlc-logo.png Der VideoLAN Client {en} (VLC), auch "VLC media player" genannt, ist ein vollständiger Medienplayer, der fast alle Mediendateien (MPEG1, MPEG2, MPEG4, H.264/AVC, DivX, MOV, Matroska (MKV), WMV, QuickTime, AC3/DTS, MP3, MP4, Ogg/Vorbis, WAV (inklusive DTS), DVDs, Blu-Ray ohne Kopierschutz, VCDs, Audio-CDs) unterstützt. Da er von Haus aus sämtliche Codecs mitbringt, ist eine Installation zusätzlicher Codecs meist nicht erforderlich. Eine vollständige Übersicht der unterstützten Formate findet auf videolan.org {en}. Der VLC ist in der Lage, auch unvollständige oder bereits in Benutzung befindliche Videos abzuspielen. Eine Besonderheit ist, dass der VLC auch als Streaming-Server verwendet werden kann (siehe Tipps und Tricks).

vlc-video-vlc2-kde_de.png
Big Buck Bunny - Wikipedia

Installation

VLC kann über die Paketquellen von Ubuntu bezogen werden. Folgende Pakete müssen installiert werden:[1]

  • vlc (universe - Multimedia-Player und Streamer)

  • vlc-data (universe - Allgemeine Daten für VLC)

Wiki/Vorlagen/Installbutton/button.png mit apturl

Paketliste zum Kopieren:

sudo apt-get install vlc vlc-data 

sudo aptitude install vlc vlc-data 

Darüber hinaus stehen weitere Plugins zur Verfügung, die nur für bestimmte Zwecke gebraucht werden:

  • vlc-plugin-pulse ( universe - PulseAudio-Plugin für VLC)

  • vlc-plugin-ggi ( universe - GGI video output plugin für VLC)

  • vlc-plugin-jack ( universe - Jack audio plugins für VLC)

  • vlc-plugin-sdl (universe - SDL video and audio output plugin für VLC)

  • vlc-plugin-svgalib ( universe - SVGAlib video output plugin für VLC )

Wiki/Vorlagen/Installbutton/button.png mit apturl

Paketliste zum Kopieren:

sudo apt-get install vlc-plugin-pulse vlc-plugin-ggi vlc-plugin-jack vlc-plugin-sdl vlc-plugin-svgalib 

sudo aptitude install vlc-plugin-pulse vlc-plugin-ggi vlc-plugin-jack vlc-plugin-sdl vlc-plugin-svgalib 

Möchte man VLC als Medienplayer innerhalb von Firefox benutzen, so kann man ein Browser-Plugin für VLC installieren:

  • mozilla-plugin-vlc (universe - VLC-Multimedia-Plugin für Firefox)

Wiki/Vorlagen/Installbutton/button.png mit apturl

Paketliste zum Kopieren:

sudo apt-get install mozilla-plugin-vlc 

sudo aptitude install mozilla-plugin-vlc 

Um MPEG-4-Dateien mit Ton (AAC) abspielen zu können, ist zusätzlich die Installation folgender Pakete nötig:

  • libxvidcore4 (multiverse )

  • libfaad2 (universe)

  • libfaac0 (multiverse )

Wiki/Vorlagen/Installbutton/button.png mit apturl

Paketliste zum Kopieren:

sudo apt-get install libxvidcore4 libfaad2 libfaac0 

sudo aptitude install libxvidcore4 libfaad2 libfaac0 

Gegebenenfalls muss unter "Einstellungen → Einstellungen... → Audio (erweiterte Optionen) → Ausgabe-Modul" von "Standard" auf "RTS-Audioausgabe" umgeschaltet werden.

Sollten Video-DVDs nicht abgespielt werden, findet man dazu weitere Hinweise im Artikel Codecs.

Bedienung

Nach erfolgreicher Installation befindet sich VLC im GNOME-Menü unter "Anwendungen → Unterhaltungsmedien → VLC Media Player". Bei KDE 4 ist er im K-Menü unter "Programme → Multimedia → VLC Media Player" zu finden.

Das Einstellungsmenü erreicht man im geöffneten Player unter "Extras → Einstellungen" oder Taste P . Die Wiedergabeliste erreicht man im geöffneten Player unter "Wiedergabeliste → Wiedergabeliste anzeigen" oder Taste L .

Radio-Empfang

Allgemein

VLC bietet die Möglichkeit, Radiostreams abzuspielen. Dazu die Internet-Adresse des Radiostreams in die Zwischenablage kopieren und in "Medien → Netzwerkstream öffnen → Netzwerk" ( Strg + N ) im Feld "Adresse" einfügen. Anschließend die "Wiedergabe-Taste" drücken, die sich unten befindet. Analog kann die Funktion "URL aus Zwischenablage öffnen" ( Strg + V ) verwendet werden.

SHOUTcast

Hinweis:

Ab Version 1.1 wurden die "Shoutcast-Radiolisten" aus lizenztechnischen Gründen entfernt. Dafür sind andere Radiolisten enthalten (bsp. Icecast Stream Directory). Diese lassen sich über den Punkt Internet in der Seitenleiste der Wiedergabeliste abrufen.

Übersicht der Radio-Streams auf SHOUTcast.com.

Gültig für VLC Version < 1.1

Für das Abspielen von "SHOUTcast-Radiolisten" links neben "Wiedergabeliste → Zusätzliche Quellen : Shoutcast-Radiolisten" ein Häkchen setzen. Anschließend kann man in der Wiedergabeliste "Wiedergabeliste → Wiedergabeliste anzeigen" (Alternativ: L ) im linken oberen Feld "Shoutcast-Radiolisten" anklicken und im Hauptfeld dann Genre und Sender wählen.

DVD-Film von der Festplatte abspielen

Man wählt einfach unter "Medien → Medien öffnen → Volume" bei der Option "Volumeauswahl" "DVD" und als Laufwerk den jeweiligen Ordner, wo sich der Film auf der Festplatte befindet (also der Ordner VIDEO_TS mit den .bup-, .ifo- und .vob-Dateien). .iso-Dateien lassen sich über "Medien → Dateien öffnen..." direkt aufrufen und wie gewöhnliche DVDs bedienen.

Tastenkürzel

Tastenkürzel
Wiedergabe und Navigation
         Abspielen / Pause Strg + Lautstärke anheben
Strg + L Wiedergabeliste aufrufen Strg + Lautstärke absenken
Strg + P Einstellungen aufrufen M Ton aus / an
Strg + Q VLC beenden + N Nächstes DVD-Kapitel auswählen
F Vollbild + P Vorheriges DVD-Kapitel auswählen
Esc Vollbild verlassen + O Nächsten DVD-Titel auswählen
+ Schneller + B Vorherigen DVD-Titel auswählen
- Langsamer + M Zum DVD-Menü gehen
N Nächstes Nach oben bewegen
P Vorheriges Nach unten bewegen
S Stopp Nach rechts bewegen
Strg + Vorwärtsspulen um eine Minute Nach links bewegen
Strg + Rückwärtsspulen um eine Minute Bestätigen / Aktivieren
Alt + Vorwärtsspulen um zehn Sekunden + Vorwärtsspulen um fünf Sekunden
Alt + Rückwärtspulen um zehn Sekunden + Rückwärtsspulen um fünf Sekunden

Tipps und Tricks

VLC über einen Webbrowser steuern

Im VLC-Player ist auch ein kleiner HTTP-Server integriert, um den Player über ein Webinterface steuern zu können. Der HTTP-Server wird beim VLC-Player für zwei Dinge verwendet, zum einen zum Streamen über HTTP, worauf hier nicht näher eingegangen wird, zum anderen zur Fernsteuerung des VLC über einen Webbrowser.

Um den VLC-Player mit HTTP Interface zu starten gibt es folgenden Befehl:

vlc -I http [--http-src /directory/ --http-host host:port] 

Zum Starten des VLC mit HTTP-Interface übergibt man den Parameter -I http. Optional kann man auch noch einen alternativen Pfad zum Root-Verzeichnis des Webservers mit --http-src /ordner/des/webinterfaces/ angeben, des Weiteren kann man auch bestimmen, an welchem Interface (Netzwerk) und an welchem Port der HTTP Server "lauschen" soll. Dies geschieht mit --http-host host:port. Wenn die zusätzlichen Parameter nicht mit übergeben werden, wird als Standardwebverzeichnis /usr/share/vlc/http/ angenommen, für Host und Port wird <Alle Netzwerke>:8080 angenommen.

Wenn VLC mit den folgenden Parametern gestartet wird, lauscht der VLC am Netzwerkinterface mit der Adresse 192.168.2.123 am Port 8080.

vlc -I http --http-host 192.168.2.123:8080 

Möchte man das normale Interface und das Webinterface zeitgleich verwenden, geht dies mit folgendem Befehl:

vlc --extraintf http 

Wenn man das Webinterface jedes mal mitstarten möchte, wenn man den VLC-Menüeintrag anklickt, kann man das in VLC unter "Extras → Einstellungen → alle Einstellungen anzeigen → Interface → Hauptinterface" veranlassen. Konfiguriert wird dann im Interfaces-Baum unter HTTP, dort kann man IP:Port und alle o.g. Angaben eintragen.

Von nun an müsste das Webinterface des VLC lokal über den Browser unter http://192.168.2.123:8080 bzw. unter http://127.0.0.1:8080/ erreichbar sein.

Um auch von anderen Rechnern aus dem Netzwerk darauf Zugriff zu haben, muss in der Datei /usr/share/vlc/http/.hosts folgende Zeile unter # private addresses mit Root-Rechten hinzugefügt werden.

# private addresses
192.168.2.0/24

Von nun an ist das Webinterface von allen Rechnern im Netzwerk 192.168.2.0/24 unter der Adresse 192.168.2.123:8080 erreichbar.

Das Webinterface ist recht einfach gestaltet und hat auch nur einen rudimentären Funktionsumfang, jedoch ist dies vollkommen ausreichend zur Bedienung des Players. Wem es nicht gefällt, der findet auf videolan.org {en} weiterführende Links zum Thema "Umgestaltung des Webinterfaces".

VLC als Streaming-Server

Der VLC-Player kann auch als Streaming-Server verwendet werden, eine Übersicht der unterstützten Formate gibt es auf videolan.org {en}. Die Nutzung als Streaming-Server ist im VLC-Streaming-Howto (HTML) {en} beschrieben.

VLC und DVB-T bzw. DVB-C

Um DVB-T oder DVB-C über VLC zu empfangen, muss man zuerst eine channels.conf anlegen. Wie das geht, steht im Artikel dvb-utils oder alternativ im Artikel w scan.

Dann wird danach über "Medien → Datei öffnen" (oder Strg + F ) die Datei ausgewählt. In der Wiedergabeliste (Aufruf: L ) stehen dann alle verfügbaren Sender. VLC kann auch gleich mit dieser Datei aufgerufen werden und startet dann als "Fernseher". Möchte man zukünftig öfter mit VLC fernsehen, dann bietet sich die Aufnahme der Datei in die Medienbibliothek an. In der Wiedergabeliste findet sich links der Eintrag "Medienbibliothek". Wenn man mit der rechte Maustaste in der Medienbibliothek das Kontextmenü aufruft, kann man ("Dateitypen → alle" einstellen) die channels.conf auswählen. Nach dem Beenden und neu Starten von VLC steht dort dann nur noch "dvb:" für jedes DVB-T-Programm. Die dvb//:-Angabe kann man dann in der Medienbibliothek für die einzelnen Sender ändern, dazu dort "channel.conf" aufklappen, für die Sender jeweils einen rechte Maustaste in den Namen, dort "Informationen → Allgemein" wählen, und den Titel anpassen. "Metadaten speichern" nicht vergessen! Man kann die Kanäle dann nach seinen Wünschen umsortieren - diese Änderung ist dauerhaft.

VLC und DVB-S

VLC arbeitet auch mit DVB-S-Karten zusammen. Notwendig ist eine Playlist-Datei mit der Endung .xspf, die ähnlich wie channels.conf neben den Frequenzen auch Angaben zu den Satelliten enthält. Hilfreiche Tipps und ein ausführbares Programm für die Konsole, um diese aus einer vorhandenen Datei zu erzeugen, finden sich im Forum.

Konvertierung der channels.conf

Dazu wird die Datei conf_dvb2xspf aus dem Forum {dl} (Version < 2.x) bzw. Forum {dl} (ab Version 2.x) herunterladen. Die Datei ausführbar machen[5] und im Verzeichnis des Skriptes mit dem Befehl

conf_dvb2xspf channels.conf channels.xspf  

die Datei channels.xspf erzeugen. Diese kann in VLC in der Playliste abgespielt werden.

Falls dies nicht erfolgreich ist, kann man diese Datei in einem Editor[6] selber erzeugen. Sie hat eine einfach zu durchschauende XML-Struktur. Wichtig ist dabei die Angabe des korrekten Satelliten (wenn man mehr als einen verwenden möchte) satno=2. Die Reihenfolge in der Playlist wird durch die vlc:id bestimmt.

 1
 2
 3
 4
 5
 6
 7
 8
 9
10
11
12
13
14
15
16
17
18
19
20
21
22
23
24
25
26
27
28
29
30
<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
	<playlist version="1" xmlns="http://xspf.org/ns/0/" xmlns:vlc="http://www.videolan.org/vlc/playlist/ns/0/">
		<title>DVB Playlist</title>
		<trackList>
			<track>
				<title>0001. Das Erste</title>
				<location>dvb-s://satno=2,frequency=11836000,voltage=18,srate=27500000</location>
				<extension application="http://www.videolan.org/vlc/playlist/0">
					<vlc:id>1</vlc:id>
					<vlc:option>program=28106</vlc:option>
				</extension>
			</track>
			<track>
				<title>0002. ZDF</title>
				<location>dvb-s://satno=2,frequency=11953000,voltage=18,srate=27500000</location>
				<extension application="http://www.videolan.org/vlc/playlist/0">
					<vlc:id>2</vlc:id>
					<vlc:option>program=28006</vlc:option>
				</extension>
			</track>
			<track>
				<title>0028. RAI1</title>
				<location>dvb-s://satno=1,frequency=11765000,voltage=13,srate=27500000</location>
				<extension application="http://www.videolan.org/vlc/playlist/0">
					<vlc:id>28</vlc:id>
					<vlc:option>program=3401</vlc:option>
				</extension>
			</track>
		</trackList>
	</playlist>

Electronic Program Guide

VLC kann für den gerade laufenden Kanal auch eine Programmübersicht anzeigen, diese wird über "Extras → Program guide" aufgerufen und zeigt die Sendungen des laufenden Kanals an, die aktuelle rosa unterlegt. Darunter wird, wenn in den EPG-Daten vorhanden, die Beschreibung zur Sendung ausgegeben.

vlc-epg.png
EPG: Übersicht zum aktuell laufenden Programm

Teletext

Um Teletext (Videotext) anzeigen zu können, wird das Paket

Wiki/Vorlagen/Installbutton/button.png mit apturl

Paketliste zum Kopieren:

sudo apt-get install vlc-plugin-zvbi 

sudo aptitude install vlc-plugin-zvbi 

benötigt. Der Teletext kann über die Schaltflächen (Aktivierung über "Ansicht → Erweiterte Steuerung") unterhalb der Anzeige bedient werden (an/aus, transparente Darstellung, Seitennummer). Die Bedienung des Teletext kann nur über das Eingabefeld "Seitennummer" erfolgen, eine interaktive Steuerung im Videofenster sowie über die Tastatur ist nicht möglich.

vlc-teletext-normal.png
Teletext: normale Ansicht

vlc-teletext-transparent.png
Teletext: transparente Ansicht

vlc-teletext-navigation.png
Teletext: Bedienung

Alternativ zu dem VLC-Plugin kann auch mtt verwendet werden. Die Anwendung mtt ist gegenüber dem VLC-Plugin, was die Bedienbarkeit betrifft, überlegen. Die Seiten lassen sich im Fenster mit der Maus direkt aufrufen, das Auswählen der Seiten sowie Unterseiten erfolgt mittels Pfeiltasten oder im Menü, eine direkte Eingabe der Seitennummer über der Tastatur ist möglich, ebenfalls lassen sich verschiedene Sender die die gleiche Frequenz besitzen, auswählen.

TV-Aufnahmen und "Time-Shift"

Auch das Aufnehmen von Sendungen und "Time-Shift" sind problemlos möglich. Dazu im Hauptfenster im Reiter "Ansicht → erweiterte Steuerung" aktivieren. Es erscheinen weitere Bedienelemente, u.a. ein roter Aufnahme-Knopf. Aufnahmen werden unter Angabe der Zeit, des Sender und Namen der Sendung im Homeverzeichnis (~/Downloads/) des Benutzers als .ts-Datei abgelegt. Ein benutzerdefinierter Ort lässt sich über "Extras → Einstellungen → Input & Codecs" unter "Dateien → Aufnahme-Verzeichnis oder Dateiname" festlegen.

Wenn man bei laufender Sendung den Pause-Knopf betätigt, wird der Wiedergabe unterbrochen, und "Aufnahmen" (Dateien jeweils bis 50 MB Größe, bei längerer Unterbrechung entsprechend mehrere Dateien) im /tmp-Ordner angelegt. Ein erneutes Drücken lässt das Fernsehprogramm an der angehaltenen Stelle weiterlaufen. Nach Beenden des Players werden auch die Temporär-Dateien gelöscht. "Time-Shift" ist auch in Verbindung mit der Aufnahme-Funktion möglich.

Beispiel einer zeitgesteuerten Aufnahme

Möchte man im Voraus eine bestimmte Sendung aufzeichnen, ist das mittels eines Befehls über das Terminal[3] möglich. Dazu muss man unter anderem die Angaben aus der channels.conf (s. o.) kennen. Für folgendes Beispiel (Aufnahme vom ZDF, Region Dresden) lautet die entsprechende Zeile:

ZDF:594000000:INVERSION_AUTO:BANDWIDTH_8_MHZ:FEC_2_3:FEC_AUTO:QAM_16:TRANSMISSION_MODE_8K:GUARD_INTERVAL_1_4:HIERARCHY_NONE:545:546:514

Weitere Werte sind beispielsweise unter dvb-utils zu finden. Mit folgendem Befehl lässt sich eine Aufnahme um 22:25 für 45 Minuten starten; das Muster ist nach eigenen Wünschen abzuwandeln:

echo 'cvlc dvb-t:// :dvb-frequency=594000000 :dvb-bandwidth=8 :program=514 :run-time=2700 :sout=Videos/Aufnahmen/heute-show.mpg vlc://quit' | at 22:25 
  • cvlc lässt die Aufnahme im Hintergrund laufen, während vlc an dieser Stelle ein Fenster öffenen würde, um die Aufnahme live mitzuschauen muss allerdings noch der Parameter --sout-display angegeben werden (die Verwendung von vlc anstatt cvlc sorgt dann für die "Bedienbarkeit" der aktuellen Wiedergabe).

  • dvb-frequency=, dvb-bandwidth= und program= steuern den entsprechenden Sender an. Die Werte entnimmt man der channels.conf; es handelt sich dabei jeweils um den ersten und letzten Zahlenblock der entsprechenden Zeile, sowie die Zahl in der Bandbreiten-Angabe.

  • run-time= gibt die Aufnahmedauer in Sekunden an. Ein Wert von 2700 entspricht an dieser Stelle also einer Aufnahmedauer 45 Minuten.

  • sout= lässt den Speicherort, den Namen und das Format der Aufnahme festlegen.

  • Mit at wird der Beginn der Aufnahme angegeben. Näheres dazu im Artikel at.

Zeitgesteuerte Aufnahmen mit VLC lassen sich auch aus dem TV-Browser heraus mit VLC bewerkstelligen.

VLC und Lirc

Um VLC per Fernbedienung mit Lirc steuern zu können, muss zunächst in "Extras → Einstellungen" unten links bei "Einstellungen zeigen" "Alle" gewählt werden. Dann "Interface → Kontrollinterfaces" aufrufen, und dort "Infrarot-Fernbedienungsinterface" auswählen. Die verfügbaren Befehle lassen sich mit vlc --help --advanced aufrufen, dort werden sie unter "Hotkeys" aufgelistet. Eine Beispielkonfiguration findet sich Lirc/Tasten_mit_Funktionen_belegen.

Rippen mit VLC

VLC eignet sich, um zum Beispiel Musikstücke von einer CD auf dem Computer zu speichern. Hierfür ruft man den Player auf und navigiert nach "Medien → Konvertieren/Speichern" ( Strg + R ). Im sich öffnenden Fenster wählt man den Reiter "Medium" und gibt dort unter "Medium-Auswahl" an, was für ein Medium verwendet wird, beispielsweise "Audio-CD". Nun wählt man "Konvertieren/Speichern". Wieder öffnet sich ein Fenster, in dem noch die Quelle, die Zieldatei und das Aufnahme-Format eingestellt werden müssen. Hat man alle Einstellungen getroffen, klickt man auf "Start". Nach der normalen Abspielzeit sollte sich das gewünschte Stück am eingestellten Ziel befinden.

VLC mit Jack

Wer verschiedene Audio-Anwendungen verbinden will, oder wer geringe Latenzen braucht, verwendet den JACK Audio-Server. Um VLC auf diesen einzustellen, muss das Paket vlc-plugin-jack installiert sein (siehe oben) und dann in "Extras → Einstellungen → Audio → Ausgabemodul" auf "Hardware-Audioausgabe" gestellt werden. Gerade diese klanglich Schaffenden möchten evtl. gerne mal ein Youtube-Video zum Vergleich öffnen und bräuchten dazu mehrere Soundkarten. Mit VLC reicht eine, allerdings muss das Video derzeit erst noch runtergeladen werden und lässt sich nicht per URL öffnen.

vlc --jack-connect-regex system 

VLC auf der Konsole

VLC mit Ncurses-Oberfläche

VLC kann auch über eine Ncurses-Oberfläche auf der Konsole verwendet werden. Dazu startet man ihn mit

nvlc 

Eine Verzeichnis-Übersicht bekommt man auf der Ncurses-Oberfläche mit + B , Hilfe mit H .

VLC mit Kommandozeilen-Oberfläche

Eine weitere Option ist das interaktive Kommandozeilen-Interface, das man mit

vlc --intf rc 

startet. Es erlaubt dem Nutzer, den VLC-Player durch Befehlseingabe auf der Konsole zu steuern. Hat man VLC mit diesem Interface aufgerufen, gibt man am besten help ein, um eine Übersicht der Möglichkeiten zu bekommen.

VLC ohne Oberfläche

Außerdem ist es möglich den VLC ohne Oberfläche zum Abspielen einzelner Tracks auf der Konsole zu verwenden:

cvlc /PFAD/ZUM/TRACK 

Möchte man, dass VLC nach dem Abspielen des Tracks beendet wird, fügt man die --play-and-exit-Option hinzu:

cvlc --play-and-exit /PFAD/ZUM/TRACK 

Dazu kann ein kleines Skript zum Abspielen einzelner Dateien angelegt werden:

 1
 2
 3
 4
 5
 6
 7
 8
 9
10
11
12
13
14
15
16
#!/bin/bash
#Die Datei- bzw. Verzeichnis-Namen müssen gekannt werden.
#
### Bitte die beiden nächsten Zeilen mit # auskommentieren, falls keine Track-Übersicht gewünscht wird. ###

echo "Deine Lieder:"
ls /home/BENUTZERNAME/Musik

### Ab hier nichts auskommentieren. ###

cd /home/BENUTZERNAME/Musik 
echo -n "Welches Lied oder Verzeichnis in deinem Musik-Ordner soll VLC abspielen? 
Eingabe: "
read Lied
cvlc --play-and-exit ${Lied}
exit 0

DVB-T mit cvlc

Um ein DVB-T-Stream aus der Konsole heraus zu starten, kann folgender cvlc-Befehl verwendet werden:

cvlc dvb-t:// :dvb-frequency=$FREQUENCY :dvb-bandwidth=$BANDWIDTH :program=$PROGRAM 

Die Frequenz, die Bandbreite und das Programm sind der channels.conf zu entnehmen. Wer mit dem Syntax der channels.conf nicht vertraut ist, kann die erforderlichen Parameter der jeweiligen Sender mit folgenden awk-Befehlen heraus bekommen. Dabei ist zu beachten, dass man sich im Verzeichnis der channels.conf befindet, oder im awk-Befehl den Pfad zur channels.conf mit an gibt.

cvlc
BereichBefehl
Frequenz: awk -F ":" '{print $1 " " $2}' channels.conf
Bandbreite: awk -F ":" '{print $4 "_" $1}' channels.conf | awk -F "_" '{print $4 " " $2}'
Programm: awk -F ":" '{print $1 " " $13}' channels.conf

Möchte man sich den DVB-T-Stream nicht ansehen, sondern nur aufnehmen, so muss der cvlc-Befehl nur noch um zwei weitere Parameter ergänzt werden.

cvlc dvb-t:// :dvb-frequency=$FREQUENCY :dvb-bandwidth=$BANDWIDTH :program=$PROGRAM :sout=Aufnahme.ts --no-sout-display 

Wer gleichzeitig mitschauen möchte, kann im letzten Parameter das no- weglassen. Das ganze funktioniert auch mit vlc statt cvlc, dann wird das Standardinterface mitaufgerufen, und die Wiedergabe ist somit "bedienbar" (Timeshift über die Pausenfunktion, Lautstärkregelung etc. pp.).

Wer nur eine bestimmte Dauer lang aufzeichnen möchte, kann :run-time= in Sekunden angeben. Dann empfielt es sich wie beim Beispiel oben als letzten zu öffnenden Stream vlc://quit anzugeben, damit sich der VLC-Prozess automatisch am Ende beendet.

Es folgt ein Skript, welches die Aufnahme eines Fernsehprogramms via VLC vereinfachen soll.

  1
  2
  3
  4
  5
  6
  7
  8
  9
 10
 11
 12
 13
 14
 15
 16
 17
 18
 19
 20
 21
 22
 23
 24
 25
 26
 27
 28
 29
 30
 31
 32
 33
 34
 35
 36
 37
 38
 39
 40
 41
 42
 43
 44
 45
 46
 47
 48
 49
 50
 51
 52
 53
 54
 55
 56
 57
 58
 59
 60
 61
 62
 63
 64
 65
 66
 67
 68
 69
 70
 71
 72
 73
 74
 75
 76
 77
 78
 79
 80
 81
 82
 83
 84
 85
 86
 87
 88
 89
 90
 91
 92
 93
 94
 95
 96
 97
 98
 99
100
101
102
103
104
105
106
107
108
109
110
111
112
113
114
115
116
117
118
119
120
121
122
123
124
125
126
127
128
129
130
131
132
133
134
135
136
137
138
139
140
141
142
#!/bin/bash

# DE: Dieses Script schmeißt die DVB-T-Aufnahme mithilfe des VLC Media Players an:

INFO="This script will start DVB-T recording via VLC Media Player."


# Check parameters:
while [ ! -z "$1" ]
  do
	case "$1" in
		"-c") 	CHANNEL="$2" 		&& shift && shift
			;;
		"-l") 	LENGTH="$2" 		&& shift && shift
			;;
		"-L") 	MINUTES="$2" 		&& shift && shift
			;;
		"-t") 	RECTIME="$2" 		&& shift && shift
			;;
		"-n") 	NAME="$2" 		&& shift && shift
			;;
		"-N") 	EXACTNAME="$2" 		&& shift && shift
			;;
		"-o") 	OUTPUTFOLDER="$2" 	&& shift && shift
			;;
		"-O") 	OUTPUTPATH="$2" 	&& shift && shift
			;;
		"-h"|"-?") 	echo $INFO  && echo "Command line parameters:" && echo "-c	Channel name" && echo "-l	Length of record (seconds)" && echo "-L	Length of record (minutes)" && echo "-t	Time (begin of record)" && echo "-n	File name (date, time, channel, and file extension will be added)" && echo "-N	File name (date, time, channel, and file extension won't be added)" && echo "-o	Output folder" && echo "-O	Output path (overrides output folder and file name)" && echo "-h -?	Help (display this)" && exit
			;;
		*)	echo "Aborting: Wrong parameter." && exit 1
			;;
	esac
done

# Check if length set:
if [ -z "$LENGTH" ]
  then
	if [ -z "$MINUTES" ]
	  then
		echo "Aborting: No length indicated."
		exit 1
	  else
		LENGTH=$(( ${MINUTES} * 60 ))
	fi
fi

# Set values for TV channels:
case "$CHANNEL" in
	"arte")			FREQUENCY="482000000"
				PROGRAM="2"
				;;
	"phoenix")		FREQUENCY="482000000"
				PROGRAM="3"
				;;
	"zdfinfo")		FREQUENCY="562000000"
				PROGRAM="516"
				;;
	"3sat")			FREQUENCY="562000000"
				PROGRAM="515"
				;;
	"ard"|"daserste")	FREQUENCY="482000000"
				PROGRAM="160"
				;;
	"zdf")			FREQUENCY="562000000"
				PROGRAM="514"
				;;
	"ndr")			FREQUENCY="482000000"
				PROGRAM="161"
				;;
	"wdr")			FREQUENCY="538000000"
				PROGRAM="262"
				;;
	"mdr")			FREQUENCY="538000000"
				PROGRAM="100"
				;;
	"hr")			FREQUENCY="538000000"
				PROGRAM="65"
				;;
	"zdfneo"|"neo"|"kika")	FREQUENCY="562000000"
				PROGRAM="517"
				;;
	"sat1") 		FREQUENCY="698000000"
				PROGRAM="16408"
				;;
	"rtl")			FREQUENCY="642000000"
				PROGRAM="16405"
				;;
	"pro7"|"prosieben")	FREQUENCY="698000000"
				PROGRAM="16403"
				;;
	"vox")			FREQUENCY="642000000"
				PROGRAM="16418"
				;;
	"rtl2")			FREQUENCY="642000000"
				PROGRAM="16406"
				;;
	"kabel"|"kabel1")	FREQUENCY="698000000"
				PROGRAM="16394"
				;;
	"srtl")			FREQUENCY="642000000"
				PROGRAM="16407"
				;;
	*)			echo "Aborting: Channel not recognized."
				exit 1
				;;
esac

# Prepare output path:
if [ -z "$OUTPUTPATH" ]
  then
	# Check if folder set:
	if [ -z "$OUTPUTFOLDER" ]
	  then
		OUTPUTFOLDER="$PWD"
	  else
		OUTPUTFOLDER="${OUTPUTFOLDER%/}"
	fi
	
	# Check if name set:
	if [ -z "$NAME" ]
	  then
		NAME="record-$(date "+%Y-%m-%d_%H.%M")-${CHANNEL}"
	  else
		NAME="${NAME}-$(date "+%Y-%m-%d_%H.%M")-${CHANNEL}"
	fi
	
	if [ -z "$EXACTNAME" ]
	  then
		OUTPUTPATH="${OUTPUTFOLDER}/${NAME}.mpg"
	  else
		OUTPUTPATH="${OUTPUTFOLDER}/${EXACTNAME}"
	fi
fi

# Check if record time is set:
if [ -z "$RECTIME" ]
  then	# Start recorcing now…
	cvlc dvb-t://frequency="$FREQUENCY" :program="$PROGRAM" :run-time="$LENGTH" --sout "$OUTPUTPATH" vlc://quit
  else # Schedule recording…

	echo "cvlc dvb-t://frequency=$FREQUENCY :program=$PROGRAM :run-time=$LENGTH --sout \"$OUTPUTPATH\" vlc://quit" | at "$RECTIME"
fi

Wichtig ist es, am Anfang einmal die Frequenz- und Kanaldaten der Sender und deren Namen in das Skript einzutragen und es ausführbar zu machen (im Beispiel oben sind einige Sender eingetragen, wie man sie im Raum Bremen empfangen kann).

Befindet man sich im selben Ordner wie das Skript, lässt es sich wie folgt benutzen:

./tv_record -c ard -L 25 -t 20:10 -n Tagesschau 

Dadurch würde die Aufnahme des Senders ard um 20:10 für 25 Minuten laufen. Die Datei würde nach Datum, Uhrzeit und Sender benannt und zusätzlich würde Tagesschau im Dateinamen auftauchen. Lässt man die Zeitangabe weg, beginnt die Aufnahme sofort.

Alle Funktionen des Skripts kann man sich mithilfe des folgenden Befehls anzeigen lassen:

./tv_record -h 

./vlc_wmp_skin.jpg

Skins

Wem der Standard-Skin bzw. das Ubuntu-Design) nicht gefällt, lädt sich einfach ein anderes Thema {en} {dl} herunter. Anschließend wählt man die heruntergeladene .vlt-Datei über "Extras → Einstellungen → Interface → Look and Feel → Benutzerdefinierten Skin verwenden" aus, speichert die Einstellungen und startet VLC neu. Skins werden von VLC im Ordner ~/.local/share/vlc/skins2/ abgelegt.

Für spezielle Wünsche gibt es einen VLC media player Skin-Editor {en}. Die Nutzung des Programms wird in der Online Help {en} von VLC beschrieben.

Bevorzugte Sprachspur bei internationalen DVD-Videos voreinstellen

Unter "Extras → Einstellungen → Audio" kann man neben "Bevorzugte Audiosprache" die Sprache seiner Wahl voreinstellen, z.B. de für Deutsch eintragen. Anschließend die "Speichern-Taste" drücken, die sich unten rechts befindet.

DVD mit Vorspann abspielen

Wer bereits einmal eine DVD mit VLC abgespielt hat, wird sicherlich gemerkt haben, dass VLC, im Gegensatz zu anderen Abspielprogrammen, die DVD-Wiedergabe nicht mit dem ersten Kapitel der DVD startet, sondern mit dem DVD-Menü. Falls man dies ändern möchte, kann man unter "Extras → Einstellungen", "Einstellungen zeigen" auf "Alle", "Input/Codecs → Access-Module → DVD mit Menüs" die gewünschte Einstellung vornehmen, indem man "Direkt im Menü starten" abhakt bzw. anhakt.

Aktivieren proprietärer Encoder

Möchte man Dateien in proprietäre Formate umwandeln, so müssen die entsprechenden Encoder zuerst aktiviert werden. Standardmäßig wird der VLC unter Ubuntu nämlich nur mit Encodern für freie Formate ausgestattet. Man kann über die Paketverwaltung das Paket libavcodec-unstripped-52 (multiverse) installieren, wodurch das Paket libavcodec52 (main) ersetzt wird. Dann ist es z. B. möglich, Videodateien im MPEG-2-Format zu erzeugen.

Deinterlacing

VLC bietet ab Version 1.0.3 die Möglichkeit, den deutlich besseren Yadif-Deinterlacer (ursprünglich aus MPlayer) zu aktivieren.

Screencasts mit VLC erstellen

Screencast lassen sich auch mit VLC aufnehmen. Hierfür geht man auf "Medien → Aufnahmegerät öffnen → Aufnahmemodus: Desktop". Nun gibt man die "Gewünschte Framerate für die Aufnahme" an, z.B. 15 (je nach Grafikkarte mehr oder weniger möglich). Dann klickt man auf den Pfeil links neben "Wiedergabe" und wählt "Konvertieren" aus. Als "Zieldatei" kann man den Pfad und Dateinamen mit Dateiendung (z.B. .mp4) angeben oder klickt alternativ auf "Durchsuchen" und sucht sich einen Speicherort aus, gibt Dateiname mit Dateiendung an. Bei "Einstellungen → Profil" vergibt man die passende Endung zur Datei. Mit linke Maustaste-Klick auf "Start" beginnt die Aufnahme des Desktops. Mit der "Stop"-Taste des VLC-Players wird die Aufnahme beendet und der Screencast ist fertig.

Möchte man den Mauszeiger mitaufnehmen, so geht man unter den erweiterten Einstellungen ("Extras → Einstellungen → Einstellungen zeigen" auf "Alle") auf "Input & Codecs → Access-Module" auf "Bildschirm". Dort kann man ein Häkchen setzen bei "Maus verfolgen" und muss noch den Pfad zum Mauszeiger angeben, z.B. /usr/share/gnome-control-center/pixmaps/mouse-cursor-normal.png

Probleme und Lösungen

VLC beendet sich bei DVDs selber

Wenn sich der VLC-Player bei dem Versuch, eine DVD abzuspielen, selbst beendet, sollte man den VLC aus einem Terminal starten[3]. Falls dann die folgende Meldung erscheint:

ifoRead_VOBU_ADMAP vtsi failed

könnte die Installation [1] des Paketes libdvdnav-ifo4 von der Seite tobias.rautenkranz.ch {de} das Problem lösen.

Hinweis!

Fremdpakete können das System gefährden.

VLC startet nicht mehr

Sollte man sich einmal bei den Einstellungen vertan haben und VLC ist nicht mehr zum Starten zu bewegen, so hilft nur noch das Zurücksetzen auf die Standardeinstellungen. Hierzu verwendet man ein Terminal [3] und folgenden Befehl:

vlc --reset-config 

Der nächste Befehl ruft die Hilfefunktion auf und zeigt die möglichen Optionen:

vlc -h 

VLC stürzt beim Start eines Videos ab

Falls der Player beim Abspielen eines Videos abstürzen sollte und dabei im Terminal[3] in etwa folgende Fehlermeldung zu sehen ist:

...
[????????] x11 video output error: X11 request 132.19 failed with error code 8:
 BadMatch (invalid parameter attributes)
X Error of failed request:  BadMatch (invalid parameter attributes)
  Major opcode of failed request:  132 (XVideo)
  Minor opcode of failed request:  19 ()
  Serial number of failed request:  101
  Current serial number in output stream:  102

so gibt es wahrscheinlich Schwierigkeiten im Zusammenspiel zwischen Grafiktreiber, XServer und dem X11/XVideo-Ausgabemodul von VLC. Dies kommt vor allem bei Grafikkarten von ATI/AMD vor. Wenn man das Ausgabemodul auf OpenGL ändert, sollte es wieder funktionieren.

Hierfür geht man im VLC-Menü über "Extras → Einstellungen → Video" in die Videoeinstellungen und wählt unter "Ausgabe" OpenGL aus. Nachdem man dann auf "Speichern" geklickt hat, ist diese Einstellung aktiv und der Player sollte wieder funktionieren.

h.264-Videos ruckeln

Unter den einfachen Einstellungen ("Extras → Einstellungen", "Einstellungen zeigen" auf "Einfach") stellt man "Input & Codecs → loop-Filter für H.264-Dekodierung auslassen" auf "Alle". Eventuell ruckeln h.264-codierte Videos dann weniger oder gar nicht mehr.

VLC kann keine Dateien aus passwortgeschützten Ordnern via Samba wiedergeben

Es ist notwendig, dass folgendes Paket installiert ist:

  • gvfs-fuse

Wiki/Vorlagen/Installbutton/button.png mit apturl

Paketliste zum Kopieren:

sudo apt-get install gvfs-fuse 

sudo aptitude install gvfs-fuse 

AC3-Ton bei DVB standardmäßig wiedergeben

Derzeit gibt es bei VLC keine Option um Einstellungen der AC3-Tonspuren des jeweiligen Senders zu speichern bzw. für eine automatische globale Umschaltung, wie es bei manch anderen DVB-Programmen üblich ist.

Diese Revision wurde am 6. Februar 2013 17:28 von Pr0gm4n erstellt.
Die folgenden Schlagworte wurden dem Artikel zugewiesen: Multimedia, Server, TV, Qt, Videoplayer