Dies ist keine offizielle Übersetzung des "Ubuntu Code of Conduct". Diese Seite wurde von Nutzern von ubuntuusers.de übersetzt und nicht von Canonical erstellt. Der originale englischsprachige Code of Conduct ist unter Links zu finden.
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Diese Regeln betreffen unser Verhalten als Mitglieder der Ubuntu-Gemeinschaft, und zwar auf allen Foren, Mailinglisten, Wikis, Webseiten, IRC-Kanälen, Linux-Installations-Parties, auf öffentlichen Treffen oder im privaten Dialog. Ubuntus Führungsmitglieder sind für den Ubuntu-Gemeinschaftsrat verantwortlich und vermitteln bei Auseinandersetzungen um das Verhalten eines Mitglieds der Gemeinschaft.
Sei rücksichtsvoll. Unser Werk wird von anderen Leuten verwendet werden, und wir hängen wiederum von den Werken Anderer ab. Jede Entscheidung, die wir fällen, hat Konsequenzen für Anwender und Kollegen, und wir sollten diese Konsequenzen bei unseren Entscheidungen berücksichtigen. Ubuntu hat Millionen von Nutzern und Tausende von Helfern. Selbst wenn es gerade nicht so scheinen mag, werden unsere Beiträge zu Ubuntu die Arbeit anderer beeinflussen. Ein Beispiel: Änderungen am Code, den Unterbauten und Einrichtungen, Richtlinien, der Dokumentation und an Übersetzungen innerhalb einer Veröffentlichung könnten die Arbeit anderer negativ beeinflussen.
Sei respektvoll. Die Ubuntu-Gemeinschaft und ihre Mitglieder behandeln einander zuvorkommend. Jeder kann einen wertvollen Beitrag zu Ubuntu leisten. Wir sind nicht immer einer Meinung, aber Meinungsverschiedenheiten entschuldigen kein schlechtes Benehmen. Wir sind alle ab und zu frustriert, aber wir dürfen nicht zulassen, dass aus Frust ein persönlicher Angriff wird. Vergiss nie, dass eine Gemeinschaft, in der manche Menschen sich unwohl oder bedroht fühlen, unproduktiv ist. Wir erwarten von unseren Mitgliedern, dass sie andere Mitwirkende respektvoll behandeln, genauso wie Menschen außerhalb des Ubuntu-Projekts oder unsere Anwender.
Sei anderen behilflich. Zusammenarbeit ist die Grundlage Ubuntus und der großen Gemeinschaft rund um Freie Software. Diese Zusammenarbeit umfasst Individuen, die zusammen mit anderen in Teams in Ubuntu arbeiten, Teams die mit einander in Ubuntu arbeiten, und Individuen und Teams innerhalb Ubuntus, die mit anderen Projekten außerhalb zusammenarbeiten. Diese Zusammenarbeit vermeidet überflüssigen Aufwand und verbessert die Qualität unserer Arbeit. Sowohl intern, als auch extern sollten wir immer zu Zusammenarbeit bereit sein. Wo auch immer möglich, sollten wir eng mit Upstream-Projekten und anderen Mitgliedern der Gemeinschaft rund um Freie Software zusammenarbeiten, um unsere technischen, bürokratischen, dokumentarischen und anderen Arbeiten zu koordinieren. Unsere Bemühungen sollten transparent sein und wir sollten so viele Leute wie möglich so früh wie möglich daran mitwirken lassen. Wenn wir uns entscheiden, einen anderen Weg zu gehen als die Übrigen, werden wir es ihnen früh mitteilen, unsere Arbeit dokumentieren und sie regelmäßig über unseren Fortschritt informieren.
Wenn wir Meinungsverschiedenheiten haben, besprechen wir sie mit anderen. Unstimmigkeiten, sowohl gesellschaftliche wie technische, sind unausweichlich und die Ubuntu-Gemeinschaft ist keine Ausnahme. Es ist wichtig, dass wir Meinungsverschiedenheiten und unterschiedliche Ansichten konstruktiv und mit Hilfe der Gemeinschaft und gemeinschaftlicher Prozesse klären. Wir haben den Technikausschuss, den Gemeinschaftsrat und einige weitere leitende Kräfte, die helfen, den richtigen Kurs für Ubuntu festzulegen. Es gibt auch einige Projektteams und Teamchefs, die vielleicht helfen können, den besten Weg für Ubuntu zu finden. Wenn sich unsere Ziele grundlegend unterscheiden, ermutigen wir zur Erstellung alternativer Paketsammlungen oder abgeleiteter Distributionen mit Hilfe des Ubuntu-Paketmanagements, damit die Gemeinschaft neue Ideen ausprobieren und zur Diskussion beitragen kann.
Wir bitten um Hilfe, wenn wir uns unsicher sind. Niemand weiß alles, und von niemandem erwarten wir Perfektion. Fragen sofort zu stellen vermeidet Probleme später, deshalb sind Fragen ausdrücklich erwünscht. Die Gefragten sollen konstruktiv antworten. Allerdings muss man darauf achten, für seine Fragen das richtige Forum zu wählen.
Wenn Du ausscheidest, gib deine Verantwortung weiter. In jedem Projekt kommen und gehen die Leute, und bei Ubuntu ist das nicht anders. Wenn jemand das Projekt verlässt oder sich zurückzieht, bitten wir darum, das auf die Art und Weise zu tun, die das Projekt am wenigsten durcheinanderbringt. Das bedeutet, dass man den anderen sagen soll, dass man geht, und man dafür sorgen soll, dass andere da weitermachen können, wo man aufgehört hat.
Wir rühmen uns, eine produktive, glückliche und agile Gemeinschaft aufzubauen, die neue Ideen in einem komplexen Gebiet willkommen heißen und Zusammenarbeit zwischen Gruppen mit sehr unterschiedlichen Bedürfnissen, Interessen und Zielen fördern kann. Wir fordern von unseren Leitern in den Leiter-Verhaltensregeln sogar noch mehr und stellen eine Gemeinschaftsführung auf, um sicher zu stellen, dass Probleme an Leiter weitergegeben werden können, die so engagiert, interessiert und kompetent sind, dass sie helfen können, die Probleme zu lösen.
Mailinglisten und Foren sind ein wichtiges Standbein der Ubuntu-Gemeinschaft. Diese Regeln betreffen natürlich auch dein Verhalten dort. Bitte beachte zusätzlich:
Verwende eine gültige E-Mail Adresse, an die Antworten direkt geschickt werden können.
Bitte keine Flamewars, "Trolling" (AdÜ: eine kontroverse Position vertreten, damit die Anderen sich zu unangemessenen Reaktionen hinreißen lassen), persönliche Angriffe, oder wiederholt dieselben Argumente. In technischen Fragen kann der Technikausschuss, bei sozialen Problemen in der Gemeinschaft kann der Gemeinschaftsrat eine endgültige Entscheidung fällen.
Diese Revision wurde am 8. Februar 2012 23:43 von Commander Data erstellt.
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Ubuntu, Community, CoC
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