Wine installieren und benutzen (optional)
Grundlegende Benutzung von Wine (optional)
Rechte für Dateien und Ordner ändern (optional)
Ein Programm ohne Menüeintrag starten (optional)
Minecraft
ist ein kommerzielles Open-World- bzw. Sandkastenspiel, welches sich großer Beliebtheit erfreut. Neben der kostenpflichtigen Variante gibt es noch eine kostenlose Classic-Variante, die sich im Browser spielen lässt.
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| Spieleszene |
Die Vollversion von Minecraft ist im Vergleich zur oben erwähnten Classic-Version stark erweitert. Es gibt z.B. neben normalem Grünland viele sogenannte „Biome“ wie z.B. Wüsten, Sümpfe und Schneelandschaften. Die Vollversion wird zudem durch Updates regelmäßig erweitert. Auch die meisten der im folgenden beschrieben Features gibt es nicht in Minecraft Classic.
Der Creative-Mode entspricht im Spielablauf der Classic-Version. Der Spieler kann seiner Kreativität freien Lauf lassen. Alle Rohstoffe stehen unbegrenzt zur Verfügung und man kann in der Welt herumfliegen. NPCs, Wetter und Tageszeiten sind in diesem Modus nicht vorhanden.
Der Spieler muss seine Werkzeuge und Baumaterialen eigenständig fertigen („craften“). Auch die Welt ist im Vergleich zum Creative-Mode wesentlich komplexer. Monster erschweren das Abbauen von Rohstoffen und die nächtlichen Ausgänge.
Das Spiel kann entweder im Browser oder offline gespielt werden.
Bedingung für das Spielen von Minecraft ist eine bereits installierte Java Laufzeitumgebung.
Von der Minecraft-Webseite
die Datei minecraft.jar herunterladen und in einen beliebigen Ordner kopieren. Das Spiel kann im Installationsverzeichnis durch den folgenden Befehl [1] gestartet werden:
java -jar minecraft.jar
Bei Minecraft wird der Spielstand kontinuierlich gespeichert und ein zwischenspeichern ist nicht möglich. Um den aktuellen Spielstand manuell zu speichern den zum Spielstand gehörigen Ordner ~/.minecraft/saves komplett sichern. Zur Wiederherstellung des Spielstandes diesen wieder zurückkopieren.
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| Skin |
Es gibt viele Möglichkeiten das Spiel optisch, z. B. durch Skins (Charakter), an die eigenen Bedürfnisse anzupassen. Links und Anleitungen hierzu sind im Minecraftwiki
zu finden.
Die Standard-Texturen der Blöcke und Items können geändert werden, indem ein „Texture-Pack“ installiert wird.
Falls ein Texture-Pack mit einer Auflösung, die höher als 16×16 sein soll, installiert werden soll, muss zuallererst Minecraft gepatcht werden, da sonst ein Blackscreen nach dem Einloggen verursacht wird. Dazu wird der MCPatcher
benötigt. Er kann hier heruntergeladen werden; es sollte die aktuelle Version mit .jar-Endung heruntergeladen werden. Die Datei muss ausführbar gemacht werden, damit sie geöffnet werden kann. Es sollte sichergestellt werden, dass „HD Textures“ und „HD Fonts“ angewählt ist, dann kann „Patch“ angeklickt werden. Danach können auch HD-Texture-Packs installiert werden.
Wenn ein Texture-Pack gefunden ist, wird es unausgepackt in den Ordner ~/.minecraft/texturepacks kopiert. (Der Ordner kann auch im Spiel unter "Texture Packs -> Open texture pack folder" aufgerufen werden.) Jetzt muss nur noch das Texture-Pack im selben Menü ausgewählt werden.
Standardmäßig läuft Minecraft auf Ubuntu mit dem OpenJDK. Da es jedoch große Leistungseinbußen mit dem OpenJDK geben kann, empfiehlt es sich, Sun Java zu installieren.
Die Lightweight Java Game Library, die von Minecraft installiert wird, ist veraltet und kann u.a. zu schlecher Performance oder „klemmenden“ Tasten im Spiel führen. In diesen Fällen kann man die aktuelle Version der LWJGL von http://lwjgl.org/download.php herunterladen, entpacken und die hier aufgelisteten Dateien in den angegebenen Unterordnern im Minecraft-Installationsverzeichnis ~/.minecraft ersetzen. Die nächste Aktualisierung der mit Minecraft mitgelieferten LWJGL ist für Version 1.3 angekündigt.
Bei Nvidia-Karten hat man häufig mit diesem Fehler zu kämpfen:
1 | java.lang.IllegalStateException: Only one LWJGL context may be instantiated at any one time. |
Hier ist es andersrum als beim ATI-Grafikkartentreiber - Minecraft läuft nur mit der proprietären Variante, nicht aber mit dem OpenSource-Treiber. Das heißt, in "Systemeinstellungen -> Zusätzliche Treiber" muss der Treiber aktiviert werden, welcher mit „Empfohlen“ gekennzeichnet ist. Nach einem Neustart startet Minecraft auch wieder. Gegebenenfalls sollte sicherheitshalber nochmal überprüft werden, ob Sun Java aktiviert ist.
Bei Verwendung des proprietären fglrx-Treibers kann es vorkommen, dass Minecraft plötzlich abbricht. Startet man Minecraft im Terminal [1], so erscheint dort folgende Fehlermeldung:
# # A fatal error has been detected by the Java Runtime Environment: # # SIGSEGV (0xb) at pc=0x..., pid=..., tid=... # # JRE version: 6.0_26-b03 # Java VM: Java HotSpot(TM) Server VM (20.1-b02 mixed mode linux-x86 ) # Problematic frame: # C [+0x422] __kernel_vsyscall+0x2 # # If you would like to submit a bug report, please visit: # http://java.sun.com/webapps/bugreport/crash.jsp #
Es gibt verschiedene Lösungswege:
Es wird berichtet, dass der beschriebene Fehler bei Verwendung des aktuellen fglrx 11-11 nicht mehr auftritt. Die Installation wird auf Grafikkarten/ATI/fglrx beschrieben. Unter Umständen muss der Treiber manuell installiert werden.
Der Open Source Treiber hat das Problem nicht. Die Installation wird auf Grafikkarten/ATI/radeon beschrieben. Leider genügt die Leistung des Treibers den hohen Ansprüchen Minecrafts oft nicht.
Zunächst muss der Pfad zur Bibliothek libjsig.so ermittelt werden. Diese ist Teil des JRE und normalerweise unter /usr/lib/jvm/ zu finden. Mit dem Befehl [1]
update-alternatives --display java
wird die Position des aktuell verwendeten Java-Binarys bestimmt. Die libjsig sucht man relativ dazu unter ../lib.
Nun Minecraft im Installationsverzeichnis mit folgendem Befehl starten [7]:
LD_PRELOAD=/pfad/zu/libjsig.so java -jar minecraft.jar
Verursacht wird der Fehler dadurch, dass Signale, die für die JVM bestimmt sind, vom fglrx-Treiber abgefangen werden. Mit LD_PRELOAD=... wird die libjsig geladen, welche sich in das Signal-Handling einklinkt und dafür sorgt, dass alle Signale bei der JVM ankommen.
Wine über das Software Center installieren [4] und in den Konfigurationen das Betriebssystem auf Windows 7 setzen. Der Rest sollte unverändert bleiben. Anschließend die offline-Java-Version
herunterladen. Diese macht man ausführbar [6] und installiert sie mit Wine [5]. Die offline Version mit dem in Wine installierten Java starten.
Eine Auswahl an Tastenkürzeln - diese kann man im Menü Esc unter "Options... -> Controls..." frei definieren.
| Tastenkürzel | |
| Taste(n) | Funktion |
| W + A + S + D | Steuerung des Charakters. |
| Springen | |
| ⇧ | Ducken. |
| E | Inventar |
| Q | Gegenstand wegwerfen. |
1 -
9 + (Mausrad) | Gegenstände auswählen |
| Abbauen. |
| Setzen, ablegen und aufrufen. |
| Esc | Menü. |
| T | Chat |
| F1 | Ansicht Bildschirmfoto. |
| F2 | Bildschirmfotos aufnehmen. Diese werden im Homeverzeichnis unter .minecraft/screenshots gespeichert. |
| F5 | Ansicht 3rd-Person |
| Minecraft | |
| Originaltitel: | Minecraft |
| Genre: | Open-World-Spiel / Adventure |
| Sprache: | |
| Veröffentlichung: | 10. Mai 2009 |
| Publisher: | Mojang AB |
| Systemvoraussetzungen: | - |
| Medien: | Download |
| Strichcode / EAN / GTIN: | - |
| Läuft mit: | Java |
Diese Revision wurde am 7. Mai 2012 18:46 von ubuntu-maverick erstellt.
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