Eine sogenannte "Total Conversion" (auf deutsch in etwa "totale Umwandlung") baut auf der Engine eines anderen Spiels (hier: Freespace 2) auf und verändert dieses vollständig, beispielsweise indem es in einem völlig anderen Szenario als das Original spielt. So gut wie alle Elemente (Grafiken, Sounds, Waffen etc.) des ursprünglichen Spiels werden dabei durch neue ersetzt.
Die Konfiguration (Anpassung der Auflösung etc.) und die Problembehebung (beispielsweise bei deutschem Tastaturlayout) dieser Total Conversions entspricht größtenteils der von Freespace 2 und kann in der Freespace 2 Konfiguration nachgelesen werden. Auf Abweichungen und "conversionspezifische" Probleme wird in diesem Artikel hingewiesen.
Diese Total Conversion spielt in dem Szenario der TV-Serie "Battlestar Galactica". Das bisher veröffentlichte Material ist bereits äußerst vielversprechend, sowohl technisch als auch atmosphärisch. (Projektseite
)
Die Installation Linux-Version der Demo, die eine Trainings- und zwei Kampagnen-Missionen enthält, muss in zwei Schritten erfolgen. Als erstes muss der Loki-Installer zur Demo hier
heruntergeladen und installiert werden. Als nächstes muss man den Patch für die Demo mit einem Java-Installer einspielen, den man hier
herunterladen kann. Die Installation des Patchs erfolgt mit dem Befehl [9]
java -jar BtRLDemoUpdater.jar
Bevor die benötigten Dateien heruntergeladen werden, muss zunächst das Verzeichnis ausgewählt werden, in das die Demo mit dem Loki Installer installiert wurde. Bei einer Root-Installation muss der Patch deshalb mit entsprechenden Rechten eingespielt werden. Nachdem das Verzeichnis ausgewählt wurde, entfernd man im nächsten Schritt den Haken bei "Say Yes To All" und geht weiter. Nun müssen "BtRL Patch 1" und "Linux Executables" ausgewählt werden. Der Patch wird nun heruntergeladen und entpackt.
Für die Soundausgabe wird das Paket
libopenal0a (universe, [5])
benötigt [6].
Wenn das Spiel als Root installiert oder eine Verknüpfung in dem Ordner ~bin erstellt wurde, kann es mit dem Befehl
btrl_demo
gestartet werden [2], ansonsten über die Datei btrl_demo im Verzeichnis des Spiels.
Die Demo erstellt einen eigenen Ordner .btrl_demo im Homeverzeichnis und nutzt nicht den von Freespace 2.
Die Demo ist recht kurz, es gibt allerdings schon eine Reihe von zusätzlichen Missionen
, die von Fans erstellt wurden. Zur Installation müssen die enthaltenen Dateien in das Verzeichnis der Demo in den Ordner data/missions oder ins Homeverzeichnis nach ./btrl_demo/data/missions entpackt werden [8] (Ordner ggf. erstellen). Anschließend stehen sie im Kampagnen-Menü im Spiel zur Verfügung.
Das bei der Installation erstellte Startskript funktioniert nicht und man erhält beim Starten des Spiels folgende Fehlermeldung:
Couldn't run Beyond the Red Line Demo (btrl_demo.bin). Is FSO_DATA_PATH set?
Um das zu korrigieren, öffnet man die Datei btrl_demo im Installationsordner in einem Editor [1] und ändert in Zeile 30 den Eintrag
awk '{print $11}'`"um zu
awk '{print $10}'`"Es kann vorkommen, dass man keinen Piloten erstellen kann. Das liegt daran, dass man fälschlicherweise keine Rechte auf den Ordner .btrl_demo im Heimatverzeichnis hat. Mit folgendem Befehl [3] setzt man sich selbst als Eigentümer des Ordners und dessen Inhalt:
sudo chown -R $USER:$USER ~/.btrl_demo
Der Klassiker unter den Weltraumshootern in einer von Fans erstellten Neuauflage. Wie bei den Vorlagen erzählt das Spiel im Singelplayer eine aufwendige Geschichte mit kompletter (englischer) Sprachausgabe. Man schlüpft dabei in die Rolle des jungen Rekruten "Sandman" und arbeitet sich langsam nach oben. (Projektseite
)
Obwohl die Macher offiziell noch keine Linux-Version der Demo herausgebracht haben, ist es dennoch möglich, sie nativ unter Linux zu spielen. Hierzu muss zunächst die Windows-Version
heruntergeladen und mit Wine installiert werden [7].
Als nächstes muss die stabile oder die CVS-Version von Freespace 2 kompiliert, in den Ordner der Demo kopiert und anschließend genauso wie eine selbstkompilierte Freespace 2 Version gestartet (siehe [4]) und konfiguriert werden.
Um aus der Grafik das Optimum rauszuholen, empfehlen die Entwickler das Spiel mit folgenden Optionen zu spielen, die am besten über ein Startskript geladen werden [4]:
-fov 0.65 -spec_exp 7.0 -spec_tube 5.0 -spec_point 8.6 -spec_static 3.0 -ambient_factor 75
In der Demo muss man noch die ganze Strecke von einem Nav-Punkt zum nächsten miterleben, wodurch sich die Missionen in die Länge ziehen. Inzwischen haben es die Macher aber geschafft, das Autopiloten-System aus den Wing Commander Teilen nachzubilden. Zur Demonstration haben sie die ersten beiden Missionen von Wing Commander 3 mitsamt den original Videosequenzen und Funksprüchen nachgebaut.
Die Demo kann hier
heruntergeladen werden. Zur Installation einfach in den Ordner der Demo entpacken [8] und im Kampagnen-Menü im Spiel "Autopilot Tech Demo" auswählen.
Falls nach der kurzen Sprung-Sequenz die Steuerung nicht reagiert, die Tastenkombination für den Autopiloten einfach nochmal wiederholen.
Die Macher haben es sich zum Ziel gesetzt, die Atmosphäre der Serie möglichst gut rüberzubringen. Es stehen inzwischen mehrere Kampagnen zur Verfügung, einige davon mit kompletter Sprachausgabe. (Projektseite
)
Bisher gibt es von der aktuellen Version 3.4 leider noch keine Linux-Version. Im Folgenden wird deshalb die Installation der aktuellen (empfohlen) und der älteren Version 3.3 beschrieben.
Hierfür muss zunächst der Windows-Installer hier
heruntergeladen und mittels Wine installiert werden [7]. Während der Installation kann es vorkommen, dass die grafische Oberfläche nicht mehr reagiert, in der Regel sollte der Prozess aber dennoch weiterlaufen. Zum Schluss sollte auf die Installation der Windows-Version von OpenGL verzichtet werden.
Als nächstes muss die stabile oder die CVS-Version von Freespace 2 kompiliert, in den Ordner des Spiels kopiert und anschließend genauso wie eine selbstkompilierte Freespace 2 Version gestartet (siehe [4]) und konfiguriert werden.
Update: Auf PlayDeb.net gibt es eine Karmic-Version, welche auch auf Lucid läuft. Für 64bit-Systeme gibt es das Paket fs2-open hier
zum Download, da das 32bit-Paket nicht erzwingbar ist. Weitere Missionen gibt es hier
, hier
und hier
zum Download. Windows-exe-Dateien können unter Wine installiert und wie unter Konfiguration beschrieben in die richtigen Verzeichnisse kopiert werden.
Fremdpakete können das System gefährden.
Zusätzliche Fremdquellen können das System gefährden.
Die Linux-Version sowie drei Kampagnen können hier
heruntergeladen werden. Zur Installation muss lediglich an einem beliebigen Ort ein neuer Ordner (beispielsweise namens babylon5) erstellt werden, in dem das Basispaket und die Kampagnen extrahiert werden.
Das Basispaket enthält die ausführbare Datei fs2_open_r. Zum Starten des Spiels kann man wie bei einer selbstkompilierten Freespace2 Version vorgehen [4].
Das Basispaket enthält keine Missionen, d.h. es muss mindestens eine Kampagne zusätzlich installiert werden.
Diese Revision wurde am 13. März 2012 06:27 von praseodym erstellt.
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