RabbitVCS
ist ein Sammlung von Werkzeugen, welche einen einfachen Zugang zum Versionsverwaltungssystem Subversion ermöglichen. Es gibt eine Programmoberfläche, welche vollständig und sauber in Nautilus integriert wurde und in 16 verschiedene Sprachen verfügbar ist. Zudem ist es möglich, die Programme in gedit und Thunar zu integrieren. Die Bedienung über ein Terminal ist ebenfalls möglich. RabbitVCS ist nicht auf SVN beschränkt. Seit Version 0.14
wird Git unterstützt, in Zukunft sollen auch andere VCS unterstützt werden.
Das Konzept und das Aussehen von RabbitVCS ist stark an das von TortoiseSVN
angelehnt.
Das Projekt beinhaltet folgende Komponenten:
rabbitvcs-cli - Command Line Interface für RabbitVCS
rabbitvcs-core - Der Programmkern
rabbitvcs-gedit - RabbitVCS-Integration in gedit
rabbitvcs-nautilus - RabbitVCS-Integration in Nautilus
rabbitvcs-nautilus3 - RabbitVCS-Integration in Nautilus 3 (Ab Ubuntu 11.10, Oneiric Ocelot)
rabbitvcs-thunar - RabbitVCS-Integration in Thunar
RabbitVCS wird in Launchpad gepflegt.
Adresszeile zum Hinzufügen des PPAs:
ppa:rabbitvcs/ppa
Zusätzliche Fremdquellen können das System gefährden.
Weitere Informationen bietet die
PPA-Beschreibung vom Benutzer/Team rabbitvcs.
Damit Pakete aus dem PPA genutzt werden können, müssen die Paketquellen neu eingelesen werden.
Anschließend müssen die Paketquellen neu eingelesen und die gewünschten Pakete installiert werden.
Fremdpakete können das System gefährden.
Der Entwickler bietet die Pakete auch direkt zum Download
an.[1]
Nach der Installation müssen die einzelnen Programme neu gestartet werden.
RabbitVCS ist zwar nicht auf SVN beschränkt. Projektverwaltung über SVN jedoch geschieht heute in aller Regel via svn+ssh. Es wird empfohlen, zunächst eine saubere SSH-Konfiguration lokal einzurichten, sodass svn+ssh in der Shell funktioniert:
svn+ssh://user@svn.server/repo/user/branch
Sofern man einen gültigen SSH2-Key besitzt, der ohne Passphrase auskommt, wird RabbitVCS mit Ubuntu zumindest ab Version 9.10 funktionieren. Der SSH2-Key muss id_rsa lauten unter
~/.ssh. Dies ist der "private key" und entspricht der Standardkonfiguration von SSH auf Linux. Die Nutzung ist dann weitgehend identisch mit der von TortoiseSVN
unter Windows, ohne weitere Konfiguration!
In einem Nautilusfenster befindet sich unter "Datei -> Checkout.." der entsprechende Fensteraufruf. Die zwei Adressen, welche anzugeben sind, beinhalten den Pfad zum Subversionrepository und zum Speicherort, in den ausgecheckt wird. Zudem kann die gewünschte Revision gewählt werden.
Nach dem Auschecken kann an den Ordner- und Dateisymbolen erkannt werden, welcher Status das die Dateien haben. Bei einem grünen Häkchen im Symbol ist man im Besitz der selben Version wie im Subversionrepository. Ist aber ein rotes Kreuz vorzufinden, sind Veränderungen lokal oder im Repository geschehen. Dies bedeutet allgemein, dass auf einer der beiden Seiten die Entwicklung fortgeschritten ist. Über "Kontextmenü -> RabbitVCS -> View Diff" können die beiden Dateien verglichen werden. Die Dateien können auch zusammengeführt werden mit einem Merge. Auch die restlichen bekannten Subversionfunktionen sind implementiert. Alle sind über das Kontextmenü erreichbar.
Diese Revision wurde am 24. März 2012 16:35 von ubot erstellt.
Die folgenden Schlagworte wurden dem Artikel zugewiesen:
Netzwerk, Programmierung, Internet
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