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2010-29

Der Ubuntu-Wochenrückblick lässt das Geschehen der vergangenen Woche um Ubuntu Revue passieren. Themen dieser Ausgabe sind unter anderem der verbesserte Installer in Maverick, Neues von Unity sowie eine Infoseite zu Frauen und Freier Software. Viel Spaß beim Lesen!


Hinweis:

Ihr könnt dazu beitragen, den UWR zu verbessern. Aktuelle Links für den kommenden UWR sollten in die Wiki-Seite eingetragen werden, die mit einem selbst verfassten Text erweitert werden können. Ebenso darf im UWR-Forum die Gestaltung des UWR mitdiskutiert werden.

Audio-Ausgabe

RadioTux wird in Kürze eine Audio-Version des Ubuntu-Wochenrückblicks in der Reihe der Weekly News zur Verfügung stellen.

Top-Nachrichten

Verbesserter Installer in Maverick Meerkat

In der Version 10.10 von Ubuntu wird es eine verbesserte Installationsroutine geben. Das Tool zur Partitionierung der Festplatte soll anfängerfreundlicher gestaltet werden, mit dem Ziel, das versehentliche Löschen von Daten oder Windows-Partitionen fast ausschließen zu können. So soll der überarbeitete Installer Ubiquity auch Zeit einsparen, da die Partitionierung bereits im Hintergrund läuft, während Tastaturlayout und Zeitzone eingeben werden. Des Weiteren soll bereits während der Installation nach möglichen Updates gesucht und diese heruntergeladen werden. Außerdem kann man bereits zum Zeitpunkt der Installation wählen, ob proprietäre Software wie bestimmte Codecs verwendet werden oder ob das System komplett frei bleiben soll. Auch die Unterstützung von W-LAN bringt Ubiquity mit, so dass nun keine LAN-Verbindung während der Installation von Nöten sein wird. In welcher Version Ubiquity in Ubuntu 10.10, das am 10. Oktober 2010 veröffentlich werden soll, vorhanden sein wird, ist bisher noch unklar.

Quellen: heise open, Golem.de, Linux Magazin, Pro-Linux, derStandard.at, OMG! Ubuntu! {en}

Rund um Ubuntu

Anleitungen

Achtung!

Im UWR werden Links zu Fremdquellen und Fremdpaketen gesetzt. Diese können das System gefährden. Die Benutzung fremder Quellen für Software sollte nach Möglichkeit auf das Notwendigste beschränkt werden, da sie einige gravierende Nachteile mit sich bringen.

Einen Multiboot-USB-Stick einfach erstellen

Mit UNetbootin war es bisher möglich, eine LiveCD von Ubuntu oder anderen Distributionen zu erstellen. Wenn man jedoch mehrere verschiedene Distributionen mit einer LiveCD testen will, war dies eher schwierig. Abhilfe schafft hier das von OMG! Ubuntu! {en} vorgestellte Multiboot-USB-Stick Tool.
Zunächst muss man sich die tar.gz hier {dl} herunterladen. Nach dem Entpacken des Paket muss man das Skript, welches Root-Rechte erfordert, per Doppelklick oder Konsole starten. Nun wird das Programm installiert. Nach der Installation muss man einen USB-Stick einstecken, der mit FAT32 formatiert und unter /media gemountet ist, sonst erkennt das Programm den USB-Stick nicht. Zum Schluss kann man sich die gewünschten ISO-Dateien per „Drag and Drop“ auf den Stick ziehen und den Multiboot-Stick erstellen lassen.

Quelle: OMG!Ubuntu! {en}

Schnell und einfach vom Output der Soundkarte aufnehmen

OutRec ist ein Programm, mit dem man schnell und einfach die ausgegebenen Töne der Soundkarte aufnehmen und im ogg-, MP3- und wav-Format abspeichern kann. Somit lassen sich beispielsweise via OutRec schnell und einfach Aufnahmen von einem Online-Radio anfertigen.
Um OutRec zu installieren, muss man zunächst einige Abhängigkeiten installieren:

 sudo apt-get install sox gambas2-runtime lame mplayer libnotify-bin libmp3lame0 gambas2-gb-form gambas2-gb-desktop gambas2-gb-gui libtwolame0

Danach kann man sich über SourceForge {dl} das Deb-Paket herunterladen und installieren.

Quelle: OMG!Ubuntu! {en}

Grafische Oberfläche für BURG

Der englischsprachige Blog OMG! Ubuntu! {en} berichtete bereits von BURG, der den Bootscreen von GRUB 2 verschönern soll.
Das Ändern der Konfiguration war vorher lediglich beim Start von BURG möglich. Nun gibt es ein grafisches Tool, womit man BURG besser managen kann. So kann man mit dem Programm unter anderem das Theme und die Auflösung ändern sowie die bisher komplizierte Deinstallation von BURG durchführen.
Den BURG Manager kann man sich hier {dl} herunterladen und installieren. Man kann auch das offizielle Repository hinzufügen. Dazu müssen folgende Befehle ausgeführt werden:

echo "deb http://www.sourceslist.eu/repo/ubuntu lucid main  non-free" | sudo tee -a /etc/apt/sources.list
wget http://www.sourceslist.eu/?download=public.key  -O- | sudo apt-key add -
sudo apt-get update && sudo  apt-get install burg-manager

Quelle: OMG!Ubuntu! {en}

Aus der Blogosphäre

Portable Linux Apps

Portable Programme unter Windows Betriebssystemen sind vielen Benutzern schon bekannt. Portable Programme gibt es jedoch auch für Linux. Jedes Programm hat eine Datei, die man ausführen kann. Die Programme laufen laut OMG! Ubuntu!{en} unter den meisten großen Linux Distributionen. Herunterladen kann man sich die PortableApps auf PortableLinuxApps.org {en} Quelle: OMG!Ubuntu! {en}

Kostenlose Geometriesoftware Geogebra

Im Blog hangup.de wird das Open-Source-Programm Geogebra mit seinen vielfältigen Möglichkeiten zur Erstellung von geometrischen Figuren und mathematischen Berechnungen vorgestellt, dazu gibt es eine Installationsanleitung. Das Programm ist distributionsunabhängig und soll unter Windows, Mac OS und Linux laufen.

Quelle: Hangup.de

Fehlerstatistiken

  • Offen (77588) +4 vergangene Woche

  • Kritisch (29) -2 vergangene Woche

  • Nicht bestätigt (36970) +59 vergangene Woche

Fehlerberichte, an denen nicht aktiv gearbeitet wird, sind hier nicht aufgeführt. Ebenso nicht enthalten sind Fehler, für die lediglich eine noch nicht implementierte oder ungeprüfte Lösung existiert.

Statistikquelle: Bugs-Launchpad {en}

Neues von Maverick Meerkat

Neues von Unity

Unity, die Netbook Oberfläche von Ubuntu, wird laut OMG! Ubuntu! {en} eine globale Suche für „Orte“ sowie einen verbesserten Umgang mit Indicator-Icons mitbringen, so dass diese auch im Unity Launcher angezeigt werden. So ganz trauen die Entwickler diesem Umgang mit Indicator-Icons noch nicht, so dass diese bis zum Ausmerzen aller Bugs sowohl im Panel als auch im Launcher angezeigt werden.

Quelle: OMG! Ubuntu! {en}

Neues aus der Linux-Welt

Infoseite zu Frauen und Freier Software veröffentlicht

Aus dem letztjährigen Treffen der Free Software Foundation (FSF) mit dem Thema 'Frauen in Freier Software' ist eine Arbeitsgruppe entstanden, die nun ihre Ergebnisse auf einer eigenen Internetseite veröffentlicht hat. Dort wird an verschiedenen Punkten angesetzt, um den Frauenanteil in Projekten rund um Freie Software zu erhöhen. Zum einem soll bereits in der Schulzeit der Kontakt zu Freier Software erfolgen, wo bisher meist nur der Kontakt zu proprietärer Software stattfindet.
Außerdem soll mit dem Gerücht, dass Treffen im Bereich Freier Software vor allem Männern und Jungen vorbehalten sind, aufgeräumt werden, zum Beispiel durch offenere und herzlichere Einladungen. Wie diese gestalten sein können, erfährt man auf den Projektseiten. Zusätzlich zu diesen Angeboten werden Frauen Handlungsstrategien innerhalb von Freien Software Projekten bzw. der IT-Branche an die Hand gegeben, um beispielsweise mit dem Imposter-Syndrom (Betrüger-Syndrom) umzugehen, dass vor allem in gut ausgebildeten und akademischen Bereichen bei vielen weiblichen Personen und vereinzelt auch bei Männern auftritt. Das Syndrom zeigt sich beispielsweise durch den Glauben, dass das eigene Vorankommen nur vom Glück abhängt, wohingegegn andere durch ihre Fähigkeiten die Karriereleiter aufsteigen.
Zudem ist ein weiterer Ansatzpunkt, weniger Gewicht auf die Programmierung zu legen, sondern vielmehr die Zusammenarbeit anstelle des Wettbewerbs zu fördern, in deren Folge das Augenmerk in gleichen Teilen auch auf die Dokumentation, den Support und ähnliches gelegt werden. Dazu soll auch ein Mentoring-Programm eingerichtet werden, bei dem Frauen durch ein Projekt begleitet werden und ihnen für ihre Fragen ein direkter Ansprechpartner zur Verfügung stehen soll.
Neben diesen Aspekten spielt auch die finanzielle Förderung von Frauen eine Rolle, so dass sie die Möglichkeit bekommen, an Konferenzen teilzunehmen, zu denen sie normalerweise nicht hätten gehen können. Das Projekt soll weiter durch das FSF betreut und vorangetrieben werden. Für diese Zwecke soll eine Praktikantinnenstelle eingerichtet werden.

Quellen: Linux Magazin, Pro-Linux

„Frogatto & Friends“ Version 1.0 veröffentlicht

Diese Woche wurde Version 1.0 des Jump-and-Run-Spiels "Frogatto & Friends" veröffentlicht.

In dem Open Source Spiel spielt man, wie der Name vermuten lässt, einen kleinen grünen Frosch, mit dem man nach bester Mario-Manier durch eine bunte Welt im Pixel-Art-Stil hüpft. Das Spiel beinhaltet 30 Level und einen Leveleditor; es sollte also genügend Zeit eingeplant werden. Das Spiel ist für Windows, Mac und direkt als Quellcode verfügbar, jedoch nur in englischer Sprache. Auf der Download-Seite findet sich auch eine Anleitung zur Installation für Debian und Ubuntu. Es ist allerdings empfehlenswert das Programm selbst zu kompilieren, da die Pakete nicht auf dem neusten Stand sein sollen.

Quellen: Homepage {en} , Pro-Linux

OpenSUSE 11.3 veröffentlicht

Die Linux Distribution OpenSUSE wurde in Version 11.3 freigegeben. OpenSUSE nutzt den aktuellen Kernel in der Version 2.6.34 und das aktuelle X.org 7.5 mit dem Xserver 1.8. Neben den Desktops GNOME in Version 2.30.1 und KDE in Version 4.4.4 wird alternativ auch der neue schlanke LXDE Desktop angeboten. Weitere Programme, wie Firefox (3.6.6), Thunderbird (3.0.5) und OpenOffice.org (3.2.1) haben ein Update erfahren. Auf den Musikbibliotheken von iPod und iPhone können jetzt die meisten Anwendungen zugreifen. Desgleichen wurde die Paketverwaltung überarbeitet. Nun können mit dem Kommandozeilen-Tool Zypper und ebenso mit Yast, verwaiste Pakete deinstalliert werden. Neu ist auch dass das Dateisystem Btrfs für die Root-Partition verwendet werden kann. Allerdings muss dazu eine extra /boot-Partition eingerichtet werden. Zu einem von den drei Top Features des OpenSuse-Wikis zählt der Netbook Support.

Dagegen haben sich die Entwickler gegen Grub2 und das von Ubuntu entwickelte Init-System Upstart entschieden. Allerdings kann beides aus den Paketrepositories nachinstalliert werden.

Was sich sonst noch in OpenSUSE 11.3 getan hat, kann man bei der LinuxCommunity nachlesen. Oder im OpenSuse-Wiki. {en} Hier wird die neue Distribution auch zum Download {dl} angeboten.

Quellen: derStandard.at, Pro-Linux, heise online, TecChannel, Linux Magazin

Was sonst noch geschah:

Neue Artikel im Wiki

Folgende Artikel wurden in dieser Woche entweder überarbeitet oder neu erstellt:

  • Spiele/League of Legends - Strategie-Spiel, das mittels Wine gespielt werden kann

  • Neo - das Neo-Tastaturlayout einrichten und damit üben

  • Netspeed - Datenverkehr im GNOME-Panel anzeigen

  • ubumirror - einen Spiegel-Server der Paketquellen aufsetzten

  • sed - Einführung in den Unix Stream Editor

Quelle: ubuntuusers.de Wiki

Treffen und Veranstaltungen

Termine vom 21.07.2010 bis 01.08.2010
Name Ort Datum Uhrzeit
Stammtisch des FOSS-Club Bingen, Weinstube „Zur Sonne“, Badergasse 12 Mi, 21.07.2010 19:00 Uhr
Treffen der LUG Ludwigsburg Ludwigsburg, La Mona Lisa, Friedrich-List-Str. 2 Mi, 21.07.2010 19:00 Uhr
LUG-Treffen in Herford Herford, Heidestrasse 7 (in der Recyclingbörse) Mi, 21.07.2010 19:30 Uhr
KaaLUG Treffen Kaarst, Haus der Jugend Bebop, Pestalozzistraße 1 Mi, 21.07.2010 20:00 Uhr
Treffen der LuG Marl Marl, HOT Hülsberg, Hülsbergstr. 198 Di, 27.07.2010 18:00 Uhr
Anwendertreffen in Karlsruhe Karlsruhe, kap, Kapellenstraße 68 Mi, 28.07.2010 19:30 Uhr
Treffen der LUG Ludwigsburg Hessigheim, Gasthaus Cantz, Gartenstraße 45 Mi, 28.07.2010 19:00 Uhr
Linuxabend im UpH Essen, Unperfekthaus, Friedrich-Ebert-Str. 18 Do, 29.07.2010 19:00 Uhr
Treffen der LUG Celle Celle, Kulturinsel Celle, Bergstr. 14 Do, 29.07.2010 18:00 Uhr
Anwendertreffen im Raum Mannheim Mannheim, Alte Feuerwache, Brückenstrasse 2 Sa, 31.07.2010 18:30 Uhr

Mitwirkende


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Diese Revision wurde am 21. Juli 2010 21:32 von parlo erstellt.