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2010-11

Achtung!

Diese Ausgabe des Ubuntu-Wochenrückblicks (UWR) wird derzeit vom UWR-Team und interessierten Helfern bearbeitet. Anlaufstelle für Fragen zum UWR ist das UWR-Forum, Fragen zu diesem UWR werden in der Diskussion (Tab Diskussion oben auf dieser Seite) beantwortet.

Der Ubuntu-Wochenrückblick lässt das Geschehen der vergangenen Woche um Ubuntu Revue passieren. Themen dieser Ausgabe sind unter anderem der Zeitplan für Ubuntu 10.10, Ubuntu in der Wolke und die Konsole Open Pandora. Viel Spaß beim Lesen!


Hinweis:

Ihr könnt dazu beitragen, den UWR zu verbessern. Aktuelle Links für den kommenden UWR sollten in die Wiki-Seite eingetragen werden, die mit einem selbst verfassten Text erweitert werden können. Ebenso darf im UWR-Forum die Gestaltung des UWR mitdiskutiert werden.

Audio-Ausgabe

Eine vertonte Version des Ubuntu-Wochenrückblicks wird von RadioTux zur Verfügung gestellt: RadioTux

Top-Nachrichten

Zeitplan für Ubuntu 10.10 steht

Auch die nächste Ubuntuversion, welche noch nicht mal einen Namen hat, wird voraussichtlich im gewohnten halbjährlichen Zyklus, der sich an den GNOME-Releases orientiert (damit sechs Monate nach Erscheinen von 10.04), am 28. Oktober 2010 veröffentlicht.

Quelle: Ikhaya

Rund um Ubuntu

Anleitungen

Achtung!

Im UWR werden Links zu Fremdquellen und Fremdpaketen gesetzt. Diese können das System gefährden. Die Benutzung fremder Quellen für Software sollte nach Möglichkeit auf das Notwendigste beschränkt werden, da sie einige gravierende Nachteile mit sich bringen.

Openshot Video Editor 1.1 unter Ubuntu

Das Videoschnittprogramm OpenShot {en} ist in Version 1.1 verfügbar und Ubuntu Geek {en} stellt das Programm einschließlich Installation vor. Der einfachste Weg ist dabei sicherlich das Herunterladen des Programms von der Projektseite und die Installation per Doppelklick im Dateimanager. Alternativ kann eine Paketquelle verwendet werden.

Quelle: Ubuntu Geek {en}

Aus den Nachrichten

Stand der Dinge bei Canonical

Laut Jane Silber will Canonical vor allem in der Cloud Geschäfte machen, weniger im Serverbereich. So wird auch verhindert, dass Canonical zum direkten Konkurrenten von Red Hat wird. Für Canonical ist das Ziel, rentabel zu werden; im Augenblick wird Canonical noch über Mark Shuttleworths Privatvermögen finanziert. Weitere Einnahmequellen sind die Programme Landscape sowie Ubuntu One und der kommende Music Store.

Quellen: Pro-Linux, derStandard.at, Interview auf CNET{en}

Canonical-Design-Team reagiert auf Kritik

Da die Position der Buttons für Minimieren und Maximieren von Fenster in Ubuntu 10.04 auf die linke Seite der Titelzeile verschoben wurde, ist einige Kritik in der Community laut geworden. Auf diese reagierte Canonicals Design Team und begründet die Änderung damit, dass sich die Buttons so näher am Menü befinden. Dabei wird angenommen, dass die Umgewöhnung Anwender, die die Titelzeile verstärkt benutzen, leichter fallen wird als denen, die diese Buttons nur gelegentlich benutzen.

Quellen: ars technica {en} , Ubuntu Geek {en}

Ubuntu Desktop in der Cloud

Ubuntu versucht die Einbindung des Desktops in die Cloud zu vereinfachen. So soll es in Ubuntu Lucid Lynx einfacher sein, den Desktop in die Cloud zu bekommen. Die Installation von vielen Paketen gehört dann der Vergangenheit an.

Quelle: t3n

Tüftler installieren Ubuntu auf Windows-Smartphone

Die angepasste Ubuntu-Version wird dabei von einer SD-Karte gestartet. Das System ist voll funktionsfähig, aber aufgrund des hochaufgelösten Displays nur eingeschränkt benutzbar.

Quelle: Winfuture LinuxUndIch

Ubuntu reloaded: Ein Kommentar von Heise

Mit der anstehenden Version 10.04 hat Canonical, das Unternehmen hinter Ubuntu, offenbar Großes vor. Das fängt bereits bei der neuen Desktop-Optik an, die nach gut fünf Jahren die gewohnten Brauntöne ablöst, geht aber weit darüber hinaus.

Quelle: heise online

Ubuntu Brainstorms

Auf Ubuntu Brainstorm {en} kann jeder Benutzer seine Ideen für ein besseres Ubuntu veröffentlichen. In der letzten Woche wurden folgende Beiträge als besonders interessant bewertet:

Abstimmen kann jeder, der bei Brainstorm angemeldet ist. Das Portal bietet eine tolle Möglichkeit, als Benutzer „direkten“ Einfluss auf die Entwicklung Ubuntus zu nehmen.

Quelle: Ubuntu Brainstorm {en}

Aus der Blogosphäre

Fehlerstatistiken

  • Offen (77454) +428 vergangene Woche

  • Kritisch (27) +1 vergangene Woche

  • Nicht bestätigt (38755) −209 vergangene Woche

Fehlerberichte, an denen nicht aktiv gearbeitet wird, sind hier nicht aufgeführt. Ebenso nicht enthalten sind Fehler, für die lediglich eine noch nicht implementierte oder ungeprüfte Lösung existiert.

Statistikquelle: Bugs-Launchpad

Neues von Lucid Lynx

Neue Ubuntu-Optik für Alpha 3 als Update verfügbar

Mit dem Paket light-themes werden die neuen Themes Ambience und Radiance, die bisher nur zu sehen waren, in Lucid Lynx jetzt auch ausprobierbar.

Quelle: heise open

The New Artwork of Ubuntu 10.04 LTS

Softpedia {en} stellt eine Zusammenfassung der bisher zugänglichen Designs, Themen, Boot-Splashs, Login-Fenster und Logos von Lucid Lynx zur Schau.

Quelle: Softpedia {en}

Ubuntu 10.04 wird an altem Intel-Treiber festhalten

Auch wenn bald eine neue Version von Intels Treiber xf86-video-intel erscheint, wird in Lucid Lynx die Version 2.09 vom September 2009 enthalten sein. Das Intel UMS (User Space Mode Settings) aus der Version 2.10 verbannt hat, dürfte wohl der Hauptgrund für diese Entscheidung sein. Allerdings ist geplant einige Updates von 2.10 und 2.11 für 2.09 zu portieren.

Quelle: Tecchannel

Neues aus der Linux-Welt

Interview mit Jim Zemlin, Linux Foundation

Quelle: Linux Magazin

Senator Harald Wolf über Open Source in Berlin

Das Linux Magazin interviewte den Wirtschaftssenator von Berlin zum Thema Open Source.

Quelle: Linux Magazin

Google Summer of Code 2010 steht in den Startlöchern

Auch in diesem Jahr findet der Google Summer of Code 2010 statt. Die Studenten arbeiten in einer maximal dreimonatigen Arbeitsphase an einem Open-Source Projekt. Der geschriebene Code wird unter Open Source veröffentlicht. Google schüttet pro teilnehmendem Studenten 5500 USD aus. In diesem Jahr nimmt auch Canonical mit Ubuntu am Summer of Code teil.

Quelle: Linux Magazin, Pro-Linux, Golem.de, Softpedia {en}

Android-Code soll wieder in den Linux-Kernel

Der Android-Code wurde vor einiger Zeit aus dem Linux Kernel entfernt, da ihn kein Entwickler von Google gepflegt hat. Das Unternehmen plant nun die Rückkehr des Android-Codes in den Kernel. Das Problem dabei ist, dass Google den Kernel bisher stark angepasst hat. Diese wollen nun näher am Mainline-Kernel bleiben. Bis der Android-Code wieder in den Kernel fließt, kann es noch einige Jahre dauern. Einen konkreten Zeitplan gibt es dazu noch nicht.

Quellen: derStandard, Pro-Linux

Googles Remail ist Open Source

Nachdem Google im Februar das iPhone-App [htt://www.remail.com reMail] kaufte, wurde jetzt der Quellcode unter der Apache-2.0-Lizenz veröffentlicht. Das App lädt alle Emails aus einem Postfach herunter und speichert sie lokal, so dass sie ohne weiteres offline gelesen werden können. Auf der Projekthomepage {en} sind der Code und eine Anleitung zur Installation vorhanden.

Quelle: heise open, Golem

T-Shirt Design Contest zur Eröffnung des Linux.com Stores

Zur Eröffnung des Linux Stores von der Linux Foundation auf [www.linux.com Linux.com], wird ein T-Shirt Design Wettbewerb gestartet. Teilnehmen kann man noch bis zum 11. April. Die besten fünf T-Shirts kommen in die Endausscheidung, in der die Community für die jeweiligen T-Shirts abstimmen kann.

Quellen: LinuxCommunity, Pro-Linux, Linux.com {en}

GNOME Developer Kit

Es handelt sich dabei um eine Distribution, die alle Werkzeuge für die Gnome-Entwicklung mitbringt. In der neuen Version konnte die Größe des Images deutlich reduziert werden, so dass es nun auf eine CD passt. Die ISO-Dateien sowie fertige Abbilddateien für virtuelle Maschinen kann man unter GNOME Live {en} finden.

Quellen: LinuxCommunity, Linux Magazin

MeeGo FAQ erschienen

Die Verschmelzung aus Maemo und Moblin, MeeGo {en} war eine der großen Themen auf dem diesjährigen Mobile World Congress. Nun ist eine (englischsprachige) FAQ {en} zum Betriebssystem veröffentlicht worden.

ownCloud - erste Beta der freien Cloud-Lösung veröffentlicht

ownCould {en} ist ein Projekt der KDE Gemeinschaft, das es sich zum Ziel gesetzt hat, einen Kontrapunkt zum vermehrten Einsatz von Web-Anwendungen zu setzen, indem es eine Open Source Serversoftware mit den entsprechenden Schnittstellen zu den Clients bereitstellt. Dadurch sollen die Vorteile von Webanwendungen, wie Zugriff von verschiedenen Geräten, Zusammenarbeit, automatisierte Backups und Versionierung, mit denen von Desktopanwendungen, wie Geschwindigkeit und bessere Oberfläche, vereint werden. Ein primäres Ziel der Entwickler ist der Behalt der Kontrolle über die eigenen Daten.

Quellen: Ikhaya, Blog Karlitschek {en}

GNOME 2.30 kommt (bald)

Mit GNOME 2.29.92 ist der erste RC von GNOME 2.30 freigeben worden. Seit Montag (15. März) werden nur noch Änderungen am Quellcode mit Genehmigung des Release-Team vorgenommen.

Neben weiteren Verbesserungen, die unter anderem Programme wie Empathy, Brasero oder das GNOME-Terminal erfahren haben, kennt der Dateimanager Nautilus jetzt den zwei Fenstermodus. Auch wurden die Tabs wieder oberhalb der Dateiansicht angebracht.

Am Mittwoch, den 31. März 2010, soll GNOME 2.30 veröffentlicht werden.
Der nächste große Versionssprung auf GNOME 3.0 erfolgt im Herbst 2010.

Quellen: derStandard.at, LinuxCommunity, Pro-Linux, GNOME.org {en}

Yellow Dog Linux Enterprise unterstützt CUDA

Die kostenpflichte Distribution Yellow Dog Enterprise Linux ist in einer speziellen Version für GPU-Computing auf Nvidia-GPUs erschienen.

Quellen: Golem.de, heise online, Pro-Linux

Hardwareecke

Open Pandora

Die Open Pandora {en} ist ein Spielehandheld auf Linuxbasis. Sie ist ungefähr so groß wie der Nintendo DS, dabei aber um einiges leistungsfähiger und mit einer vollen Tastatur ausgestattet.

Das faszinierende an diesem Handheld ist auch, dass er komplett von der Community entwickelt wurde. So wurde etwa in einem Forum ausdiskutiert, wie die Open Pandora aussehen und was sie können solle; aber auch, worauf verzichtet werden kann.

Die Community finanzierte zudem das Projekt. 3895 Besteller haben bis zu 300 Euro im Voraus bezahlt. Am Anfang waren es noch 250 Euro, aber wegen der nachträglich erhöhten Menge RAM wurde die Open Pandora für die späteren Reservierungen teurer. Einige Leute haben storniert und wollten ihr Geld zurück, was aber meistens ein weiterer Interessent schnell übernahm. Die meisten haben nun schon über zwei Jahre gewartet und werden wahrscheinlich auch noch bis in zwei Monaten Geduld haben, wenn die Pandora voraussichtlich erscheint.

Die Eckdaten:

  • 600 MHz ARM-CPU

  • 430-MHz TMS320C64x+™ DSP Core

  • 256 MB RAM und 512 MB Flashspeicher

  • 2 SDHC Slots

  • 4.3 Zoll Touchscreen mit einer Auflösung von 800 mal 480 Pixeln und 16 Druckstufen (Druckstufen von der Software augenblicklich noch nicht unterstützt)

  • 802.11 b/g W-LAN, Bluetooth, USB 2.0 (vollwertiger USB Host, aber nicht ohne weiteres Zubehör zu USB 1.1 oder 1 kompatibel)

  • S-Videoausgang

  • Akku reicht für 10 Stunden (weniger beim Spielen, bedeutend mehr, wenn man mit ausgeschaltetem Bildschirm Musik hört)

  • vollständige QWERTY-Tastatur (die Tasten kann man natürlich auf das deutsche Layout mappen)

  • wiegt insgesamt 335 Gramm

  • 83 mm mal 140 mm groß

Quelle: Golem.de, OpenPandora.org, Chip online

Dell erweitert die Vostro-Serie um drei weitere Modelle

Der Computerhersteller Dell erweitert die Vostro-Serie für kleine und mittelständische Unternehmen, um die Modelle Vostro 3300, 3500 und 3700. Diese Notebooks sind mit einem reflexionsarmen Breitbild-LED-Display in den Größen 13,3", 15,6" und 17,3" ausgestattet und werden in drei Farben angeboten. Für alle drei Modelle ist als vorinstalliertes Betriebssystem neben Windows 7/Vista auch Ubuntu (ab April) erhältlich.

Die Eckdaten:

  • CPU: Intel-Dual-Core i3, i5 (Vostro 3300; 3500; 3700), i7 (Vostro 3500; 3700), i7 Quad-Core (Vostro 3700)

  • RAM: bis zu 6 GB DDR3 (1066 MHz)

  • Chipsatz: Mobile Intel HM57 Express

  • Grafik: Intel Graphics Media Accelerator HD oder Nvidia GeForce 310M mit 512 MB; (Vostro 3700 Nvidia GeForce GT330M mit 1 GB)

  • Festplatte: SATA 7200 1/min bis 500 GB (Verschlüsselte FP bis 250 GB)

  • Optisches Laufwerk: 8X DVD+/-RW mit Double-Layer-Schreibfunktion

  • Akku: Lithium-Ionen-Akku mit (Standard) 4 Zellen (Vostro 3300), 6 Zellen (Vostro 3500, 3700)

  • Abmessungen:

    • Breite: von 325 mm bis 410 mm

    • Tiefe: von 229 mm bis 271 mm

  • Gewicht: ab 1,81 kg (je nach Modell und Ausstattung mehr)

Quellen: Golem.de, heise online, zdnet.de, derStandard.at

Treffen und Veranstaltungen

Termine vom 17.03.2010 bis 28.03.2010
Name Ort Datum Uhrzeit
28. Anwendertreffen Raum Stuttgart Stuttgart, Sophies Brauhaus Fr, 19.03.2010 19:30 Uhr
Anwendertreffen in Karlsruhe Karlsruhe, Kap Mi, 24.03.2010 19:30 Uhr
Erfahrungsaustausch der Linux-User-Group Mayen-Kob Mayen, Maifelder Hof Sa, 27.03.2010 19:00 Uhr

Mitwirkende


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Teile des UWR basieren auf Meldungen, die dem Ubuntu Weekly Newsletter #184 {en} entnommen sind.

Diese Revision wurde am 18. März 2010 23:06 von Ritze erstellt.