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2009-48

Achtung!

Diese Ausgabe des Ubuntu-Wochenrückblicks (UWR) wird derzeit vom UWR-Team und interessierten Helfern bearbeitet. Anlaufstelle für Fragen zum UWR ist das UWR-Forum, Fragen zu diesem UWR werden in der Diskussion (Tab Diskussion oben auf dieser Seite) beantwortet.

Achtung!

Der UWR wird derzeit im Gobby bearbeitet. Einträge auf dieser Seite werden nicht mehr berücksichtigt.

Der Ubuntu-Wochenrückblick lässt das Geschehen der vergangenen Woche um Ubuntu Revue passieren. Themen dieser Ausgabe sind unter anderem eine Umfrage über Open Source, die erste deutsche Open-Source-Professur und das erste ARM-Netbook. Viel Spaß beim Lesen!


Hinweis:

Ihr könnt dazu beitragen, den UWR zu verbessern. Aktuelle Links für den kommenden UWR sollten in die Wiki-Seite eingetragen werden, die mit einem selbst verfassten Text erweitert werden können. Ebenso darf im UWR-Forum die Gestaltung des UWR mitdiskutiert werden.

Audio-Ausgabe

Eine vertonte Version des Ubuntu-Wochenrückblicks wird von RadioTux zur Verfügung gestellt: RadioTux

Top-Nachrichten

Internationale Umfrage von Actuate: Frankreich und Deutschland führend beim Open-Source-Einsatz

Actuate {en} veröffentlichte die Ergebnisse ihrer vierten internationalen Open-Source-Umfrage, welche von Survey Interactive durchgeführt wurde und bei Branchenbeobachtern als Gradmesser für Trends im Open-Source-Bereich angesehen wird. 1.427 IT-Spezialisten aus den Branchen Finanzdienstleistungen, öffentliche Hand, Telekommunikation und Industrie aus den USA, Großbritannien, Frankreich, Deutschland und erstmalig China, wurden gebeten, persönliche Einschätzungen zu Open-Source-Software zu geben. Dabei standen die Themen Einsatz und Bekanntheitsgrad, Vorteile und Hindernisse und der Entwicklung von Open-Source Business Intelligence im Mittelpunkt.
Die Umfrage verdeutlichte, dass zwei Drittel der französischen Befragten Open-Source-Software im Einsatz haben, gefolgt von Deutschland mit 60,6 Prozent. Führend bei den eingesetzten Open-Source-Produkten ist GNU/Linux (63,8 Prozent), gefolgt von Apache (62,9 Prozent) und MySQL (48,0 Prozent). Weitere Produkte sind Tomcat mit 46,6 Prozent, PHP mit 43,4 Prozent, Mozilla mit 43,0 Prozent, Eclipse mit 31,7 Prozent und JBoss mit 18,1 Prozent.
Als wichtigste Vorteile für Open-Source-Produkte wurden bei den deutschen Umfrageteilnehmern fehlende Lizenzgebühren (77,3 Prozent), Unabhängigkeit von kommerziellen Anbietern (59,5 Prozent), Flexibilität (47,3 Prozent), Zugang zum Quelltext (41,4 Prozent) und Aufbau auf offenen Plattformen (40,5 Prozent) genannt. Hindernisse, die gegen eine Einführung von Open-Source-Produkten sprechen, seien fehlender langfristiger Support (56,2 Prozent), Inkompatibilität zu anderen Anwendungen (54,3 Prozent), keine langfristige Wartung (48,8 Prozent), undefinierte Haftungsregeln (47,5 Prozent) sowie fehlendes Implementierungswissen (36,5 Prozent). Die gesamte Studie kann auf der Webseite von Actuate als PDF heruntergeladen {dl} werden.

Quelle: Pro-Linux

Rund um Ubuntu

Anleitungen

Achtung!

Im UWR werden Links zu Fremdquellen und Fremdpaketen gesetzt. Diese können das System gefährden. Die Benutzung fremder Quellen für Software sollte nach Möglichkeit auf das Notwendigste beschränkt werden, da sie einige gravierende Nachteile mit sich bringen.

xSplash Themes für Karmic

Zwölf xSplash Themes stellt Ubuntu Geek {en} zum herunterladen vor. Von Transformers über Halloween-ish bis zu einfach-bunt wird einiges geboten.

Quelle: Ubuntu Geek {en}

Themen-Special: Text mit GIMP effektvoll in Szene setzen

Das Flaggschiff der professionellen Bildbearbeitung mittels freier Software ist die Bildbearbeitungssoftware GIMP. Mittels GIMP lassen sich unzählige Effekte verwirklichen, die persönliche Kreationen eine persönliche Note verleihen. Ob Grafiken für die eigene Homepage, Glückwunschkarten für die Liebsten, Einladungen zu diversen Anlässen oder aus aktuellen Anlass Weihnachtskarten – GIMP bietet Möglichkeiten, die lediglich durch die eigene Fantasie oder mangelnden Kenntnissen der Bedienungsmöglichkeiten Begrenzung finden. Dass sich mit GIMP mit etwas Übung und Know How viele brillante Schriftzüge und -effekte erstellen lassen, zeigt der Artikel Effektschmiede des Themen-Specials von André Kramer aus der Zeitschrift c't 17/09.
Wer sich zuvor einen kleinen Überblick über eine Auswahl der sich bietenden Möglichkeiten verschaffen möchte, findet in der Bildergalerie eine Vorstellung einzelner Texteffekte, welche mit GIMP erstellt wurden.

Quelle: heise online

Aus den Nachrichten

Ubuntu stellt Unterstützung für Low-Power Intel-Architektur ein

Zwei Jahre lang unterstützte Ubuntu die Low-Power Intel-Architecture, welche 2007 für Ubuntu Mobile eingeführt wurde. Durch spezielle Anpassungen in den bestehenden i386-Instruktionen via Compilerflags werden dabei die Pakte explizit auf die von Intel entwickelten LPIA-CPU's - wie den Atom-Prozessor - zugeschnitten. Eine Laufzeitverlängerung von zehn Prozent sei mit den LPIA-Optimierungen gegenüber der nicht optimierten Variante bei Ubuntu Netbook Remix gemessen worden.
Die meisten Pakte der LPIA sind jedoch seit der Veröffentlichung von Karmic Koala unbenutzbar geworden. Von allen Seiten wären größte Anstrengungen nötig, um die weitere Entwicklung gewährleisten zu können. Daher wurde beim Lucid Lynx Developer Summit einstimmig beschlossen, LPIA aufzugeben. Alle bestehenden Versionen erhalten weiterhin eingeschränkten Support; neue Ubuntu Versionen werden nicht mehr unterstützt.

Quelle: Golem.de, Ubuntu Geek {en}

Installation und Neuerungen von Ubuntu 9.10

LinuxCommuntiy hat einen sechsseitigen Artikel online gestellt, in dem das neue Ubuntu von der Installation bis zu den Neuerungen vorgestellt wird.

Quelle: LinuxCommuntiy

Sorgenkind X.org

Aufgrund der hohen Anzahl Bugreports, die sich bei dem X.org-Entwickler Bryce Harrington anhäufen, stellt dieser die Entwicklung des Ubuntu-Desktops in Frage. Kurz gefasst, ist der Anstieg von Bugreports auf die steigende Anzahl von Nutzern, die Reports verfassen, und die vielen Neuerungen, die während der kurzen Release-Zyklen in Ubuntu einfließen, zurückzuführen. Seine Lösungsvorschläge sind zum einen nicht jeden Patch in Releases mit vielen Neuerungen sofort anzuwenden, sondern die erste Welle abzuwarten und dann erst den Update-Manager ein Upgrade empfehlen zu lassen. Zum anderen schlägt er die Schaffung eines Desktop Testing Teams vor, das regelmäßig die gleichen Tests anwendet und weniger Neuerungen je Release.

Quellen: LinuxCommunity, Ubuntu User, Linux Magazin

Chromium OS, Moblin, Ubuntu Netbook Remix Benchmarks

Die Tester von phoronix {en} haben ein Samsung Netbook (NC10) mit verschiedenen Distributionen gegeneinander antreten lassen. Getestet wurden Ubuntu Netbook Remix 9.10, Moblin 2.1, Fedora 12, Chromium_OS und openSUSE 11.2. Ubuntu Netbook Remix schlug sich in allen Tests gut bis sehr gut: „However, for those tests that did differ, Ubuntu Netbook Remix 9.10 usually came out in front as being the best performer.“ – „In den Test, in denen Unterschiede auftraten, war Ubuntu Netbook Remix 9.10 meistens an der Spitze.“

Quelle: Phoronix {en}

Ubuntu Brainstorms

Auf Ubuntu Brainstorm {en} kann jeder Benutzer seine Ideen für ein besseres Ubuntu veröffentlichen. In der letzten Woche wurden folgende Beiträge als besonders interessant bewertet:

Abstimmen kann jeder, der bei Brainstorm angemeldet ist. Das Portal bietet eine tolle Möglichkeit, als Benutzer „direkten“ Einfluss auf die Entwicklung Ubuntus zu nehmen.

Quelle: Ubuntu Brainstorm {en}

Aus der Blogosphäre

Karmic-Wallpapers

Ubuntu Geek {en} stellt zehn schöne Karmic-Wallpapers für den Desktop vor. Auch wenn die meisten in den braunen/erdigen Ubuntu-Tönen gehalten sind und sich dadurch gut in den Desktop einpassen, sind auch farbenfrohere Hintergrundbilder vertreten.

Quelle: Ubuntu Geek {en}

Eine kleine Anleitung für die Installation des Humanity Logos für das Startmenüs hält Ubuntu Geek {en} ebenfalls bereit. Nachdem Download des Logos von hier {en} wird die „start-here.svg” nach “/usr/share/icons/Humanity/places/24″ kopiert. Ein Backup der gleichnamigen Originaldatei wird wie immer empfohlen. Mit der Eingabe von „sudo killall gnome-panel” in der Konsole oder Aus- und wieder Einloggen wird die Änderung angewendet und das Humanity Logo ziert nun das Startmenü.

Quelle: Ubuntu Geek {en}

Guide to Karmic Koala (PDF)

Ein PDF, das das Wichtigste zu Ubuntu erklärt, wird von i am a ubuntu {en} empfohlen. Es beschreibt neben der Installation etwa auch das Hinzufügen von Softwarequellen und die Einstellung der Firewall. Zudem werden ein paar Optionen zur Beschleunigung des Bootvorgangs und des Systems vorgestellt. Somit ist die Ubuntu Bibel {dl} {en} vielleicht auch für regelmäßige Anwender einen Blick wert.

Quelle : i am a ubuntu {en}

Ein Manga mit Ubuntu

In Pablos-Blog wurde der erste Teil der japanischen Manga Comic Serie mit Ubuntu-Thematik ins Deutsche übersetzt zum Download zur Verfügung gestellt. Bisher sind drei Episoden des Mangas von Hiroshi Seo erschienen, in dem es um einen Computerclub geht, welcher drei Mitglieder mit unterschiedlichen Betriebssystemen (Windows, Mac und Linux) hat, die sich aufgrund der Unterschiede immer mal wieder bekabbeln.

Quelle: Pablos-Blog

Fehlerstatistiken

  • Offen (76109) +524 vergangene Woche

  • Kritisch (33) +2 vergangene Woche

  • Nicht bestätigt (39431) +344 vergangene Woche

  • Nicht zugeordnet (66751) +473 vergangene Woche

  • Alle jemals abgegebenen Fehlerberichte (352677) +2061 vergangene Woche

Fehlerberichte, an denen nicht aktiv gearbeitet wird, sind hier nicht aufgeführt. Ebenso nicht enthalten sind Fehler, für die lediglich eine noch nicht implementierte oder ungeprüfte Lösung existiert.

Neues von Lucid Lynx

Ubuntu One Client für KDE und Fedora in Arbeit

Für Ubuntu One gibt es bis dato lediglich einen GNOME-Client, so dass dieser Dienst nur einem eingeschränkten (Linux-)Benutzerkreis zur Verfügung steht. Der Kubuntu Entwickler Harald Sitter entwickelt deshalb einen KDE-Client, während unabhängig von ihm der Fedora-Entwickler Thomas Vander Stichele an einem Client für Fedora arbeitet. Beide Programme liegen noch nicht in einer fertigen Version vor. Die Entwicklung wird durch die geschlossenen Quellen von Ubuntu One auch nicht beschleunigt.

Quellen: Ubuntu User, LinuxCommunity

Auch für Ubuntu 10.04 LTS gibt es 100 Paper Cuts

Erneut sollen vor dem Erscheinen der nächsten Ubuntu Version 100 eher kleine, leicht zu behebende aber immer wieder störende Fehler in der Bedienung von Ubuntu und Linux adressiert und beseitigt werden. Dabei geht es um Fehler, die besonders Neueinsteigern auffallen, von regelmäßigen Nutzern aber nicht mehr wahrgenommen werden. Bis Februar sind zehn Runden angesetzt in denen unter anderem die offen Paper Cuts von Karmic Koala behandelt werden oder die sich speziell um den Bereich Sound und Video drehen.

Quelle: Ubuntu Geek {en}

Mögliche Änderungen in Ubuntu 10.04 (Lucid)

Ubuntu Geek {en} schreibt über ein paar Änderungen die voraussichtlich im nächsten Ubuntu Einzug halten. Bereits bekannt und diskutiert wurden der Ubuntu Music Store, wo sich aus dem Musikplayer heraus Musik einkaufen lassen soll, und die Entfernung von GIMP aus der Installations-CD. Für die Nachbearbeitung von Fotos wurde dabei auf das Bilderverwaltungsprogramm F-Spot verwiesen (siehe oben) – das nun aber seinerseits durch gThumb oder Shotwell ersetzt werden soll, weil diese als schneller und besser eingeschätzt werden. Ferner gibt es zwei Kandidaten für die Stelle als Standard-Backup-Programm: Deja Dub und Back In Time. Der Video-Editor PiTiVi benutzt GStreamer und wird in Ubuntu aufgenommen, weil er eine einfache Benutzeroberfläche besitzt und die Firma hinter PiTiVi auf den Einzug in Ubuntu drängt, wie es Ubuntu Geek formuliert.

Quelle: Ubuntu Geek {en}

Neues aus der Linux-Welt

Joe Brockmeiers Vi-Einführung

Text-Editoren gibt es unter Linux wie Sand an Meer. Doch ein Editor ist stets mit an Bord, wenn es um Linux- oder Unix-Betriebssysteme geht: Vi.
Der Community-Manager des OpenSUSE-Projekts – Joe Brockmeier – veröffentlichte einen Artikel über Vim für die Linux-Foundation. Vim ist eine Fortentwicklung des Ur-Editors Vi. Vi selbst ist nur noch selten anzutreffen. Unter Ubuntu verweist ein Link von Vi direkt zu Vim. Hierbei handelt es sich ab Ubuntu Edgy Eft 6.10 um eine auf wenige Funktionen reduzierte Version von Vim. Wer sich ernsthaft mit Vim auseinandersetzen möchte, sollte das Originalpaket von Vim installieren.
Die Bedienung des Urgesteins der Editoren gestaltet sich am Anfang herausfordernd, da es sich eine Vielzahl von Tastenkürzeln einzuprägen gilt. Wer sich jedoch die Mühe macht, sich intensiver mit Vim zu beschäftigen, wird in kürzester Zeit in der Lage sein, Texte schnell und effizient zu editieren, denn Vim wurde für Funktionalität entwickelt.
Um den Einstieg in Vim zu erleichtern, publizierte Joe Brockmeier die Einführung „A Beginner's Guide to Vim“ {en}, in der er hauptsächlich auf die wichtigsten Tastenkürzel und Befehle eingeht.
Wer sich Vim genauer ansehen möchte, sei auch das programmeigene Tutorial ans Herz gelegt. Hierzu wird das Paket „vim“ aus den Paketquellen installiert und anschließend im Terminal der Befehl „vimtutor“ gestartet, welcher das interaktive Tutorial aufruft.

Quelle: Ubuntu User

Shutter 0.85 ist da

Ubuntu bietet standardmäßig die Funktion den Bildschirminhalt in eine Bilddatei abzuspeichern. Hierzu genügt es unter GNOME und KDE die Taste Druck zu drücken, um den gesamten Bildschirminhalt abzuspeichern. Soll hingegen nur das aktive Fenster in eine Bilddatei gespeichert werden, wählt man die Tastenkombination Alt + Druck . Weitergehende Möglichkeiten der Bearbeitung bieten diese integrierten Helfer jedoch nicht an.
Hier kommt das Programm Shutter zum Zug, welches nicht nur Bildschirmfotos aufnimmt, sich hervorragend in den GNOME- und Xfce-Desktop integriert, sondern viele weitere Einstellungs- und Bearbeitungsmöglichkeiten bietet. Die neue Version 0.85 von Shutter bietet eine Undo/Redo-Funktion, mit der Arbeitsschritte wieder rückgängig gemacht werden können. Des Weiteren unterstützt Shutter nun Drag & Drop, um die Bilder in die Software zu schieben. Mittels Strg + + V lassen sich Bilder aus der Zwischenablage in Shutter importieren. Und auch Menüs und sogar Tooltipps lassen sich mit Shutter nun wesentlich einfacher „ablichten“. Darüber hinaus überarbeiteten die Entwickler dieses Tools auch die grafische Benutzeroberfläche, strukturierten Dialoge neu und optimierten das Auswahl-Werkzeug sowie die Fensterauswahl. Neben dem Quelltext von Shutter {en} stehen auch Pakete für Ubuntu {en} zum Download bereit.

Quellen: Ubuntu User, LinuxCommunity

Red Hat unterstützt erste deutsche Open-Source-Professur

Red Hat Enterprise Linux ist wirtschaftlich gesehen das mit großem Abstand erfolgreichste Linux-Unternehmen. Besonders im kommerziellen Bereich gilt die auf den Unternehmensmarkt abgestimmte Linux-Distribution oftmals als Standard. Eigenen Angaben zu Folge unterstütze Red Hat Enterprise Linux die vor Kurzem eingerichtete Forschungsgruppe an der Universität Erlangen unter der Leitung von Professor Dirk Riehle, welcher zuvor bei SAP tätig war, im Silicon Valley die Open-Source-Forschung eines Softwareunternehmens leitet und den Ruf zur Professur in Erlangen im August dieses Jahres annahm. Die Forschungsgruppe widmet sich Open-Source Softwareentwicklungsprozessen sowie dem Einsatz dieser innerhalb von Softwarefirmen. Die Ziele seien die Entwicklung von Methoden und betriebswirtschaftlichen Modellen, die Entscheider beim Wechsel zu Open-Source-Software unterstützen.
Red Hat Enterprise Linux tritt hier als einer der Sponsoren des Lehrstuhls auf. Werner Knoblich, Vice President und General Manager des Wirtschaftsraums Europa bei Ret Hat Enterprise Linux teilte mit: „Gerade in wirtschaftlich angespannten Zeiten hinterfragen Unternehmen und öffentliche Verwaltungen ihre IT-Investitionen. Im Vergleich zu herstellerspezifischen Lösungen bietet Open Source kurz- und mittelfristig ein deutlich besseres Preis-Leistungs-Verhältnis.

Quelle: Pro-Linux, heise.de, zdnet.de, networkcomputing.de

Debian friert im März

Die GNU/Linux-Distribution Debian plant die Version 6 namens Squeeze im März 2010 einzufrieren. Das bedeutet, dass keine neuen Pakte oder Funktionen mehr in Debian 6 aufgenommen werden und die Entwickler um Debian sich gezielt um die Behebung der kritischen Fehler {en} innerhalb der Releaseversion kümmern werden. Sobald Debian Squeeze ausreichend getestet wurde und sich als stabil erweist, findet die finale Veröffentlichung von Squeeze statt. Ursprünglich sei das Freeze für Dezember geplant gewesen, doch viele Debian-Entwickler wollten keine Abstriche bezüglich der geplanten Neuerungen in Debian aufgrund eines früheren Veröffentlichungstermins machen.
Wenn alles gut läuft und das Ausmerzen der Fehler zügig vonstatten geht, könnte bereits im Juli 2010 die Veröffentlichung von Debian 6 ins Haus stehen. Debian legt viel wert auf Stabilität, was in der Vergangenheit auch an jahrelangen Release-Zyklen ersichtlich wurde, welche teilweise von internen Auseinandersetzungen und stellenweise auch von philosophischen Differenzen in die Länge gezogen wurden. Ubuntu zeigte, dass es möglich ist, auf Basis von Debian Paketen im Halbjahresrhythmus neue Versionen zu veröffentlichen. Auf diese Thematik ist Mark Shuttleworth in seinem Blog bereits im April eingegangen {en} .

Quellen: Pro-Linux, Golem.de

KDE mit neuer Identität

Eine Umstrukturierung der verschiedenen Verwendungen von „KDE“ soll eine klarere und zukunftstaugliche Struktur für alle Komponenten bringen. So steht KDE ab sofort als Dachmarke für die Technologien der KDE Community und die Community selbst. Die Desktopumgebung heisst nun KDE Software Compilation und umfasst dabei weiterhin die Workspaces, die Technologien zum Erstellen von Anwendungen und einige Anwendungen. Mehr Details bietet Ikhaya-Artikel.

Quellen: Linux Magazin, Pro-Linux, LinuxCommunity

Interview mit Linux-Autor Michael Kofler

Der Autor Michael Kofler nimmt in einem Interview mit dem Linux Magazin Stellung zur Kritik an Karmic Koala, spricht über Veränderungen von Linux in den letzten 15 Jahren und erzählt, wie er selbst zu Linux kam.

Quelle: Linux Magazin

Opera 10.10 installieren

Auch für Linux ist die neue Version von Opera erschienen, die mit Opera Unite eine größere neue Zusatzfunktion mitbringt. Man muss sie schon fast suchen (neuer Eintrag im Panel), aber mit Unite ist der Nutzer in der Lage, seinen Browser ohne echten Aufwand als Server für Bilder, Musik oder einfach Dateien zu nutzen. Ubuntu Geek {en} stellt insgesamt fünf Funktionen (auch Unite) in jeweils einem Satz vor und erläutert die simple Installation unter Ubuntu: Zunächst ist das .deb Paket von der Opera Homepage herunter zu laden und dann per Anklicken des Pakets im Dateimanager oder per sudo dpkg -i opera_10.10.4742.gcc4.qt3_i386.deb die Installation zu starten.

Quelle: Ubuntu Geek {en}

Zeit für Fcron

Fcron {en} bietet die gleichen Funktionalitäten wie Cron, ein Programm zur zeitgesteuerten Ausführung von Befehlen und Programmen, ergänzt aber Funktionen, die Cron fehlen. So lassen sich mit Fcron auch Zeiträume bestimmen, innerhalb derer Jobs gestartet werden. Alternative Zeiten können ebenso definiert werden, wie Zeiten, abhängig vom Startzeitpunkt des Systems. Das Linux Magazin stellt Fcron mit verschiedenen Beispielen genauer vor, wodurch die Möglichkeiten dieses Tool verständlich werden.

Quelle: Linux Magazin

Ausgepackt: Nokias Linux-Handy N900 mit Maemo 5

Das Linux Magazin hat ein Testexemplar von Nokias N900 erhalten. Das Smartphone mit einem Debian-basierten Linux an Bord scheint der Redaktion recht gut zu gefallen: Gelobt werden die Verarbeitung und die Funktionen (Kamera, GPS). Der Artikel bietet aber zunächst nur einen ersten Eindruck. Ein ausführlicherer Test ist für die Zukunft angekündigt.

Quelle: Linux Magazin

Reiser4 macht Fortschritte

Das Dateisystem Reiser4 soll inzwischen für den täglichen Praxiseinsatz reif sein. Zu einer offiziellen Integration in den Linux-Kernel sollen eine bessere Dokumentation und konstruktive Diskussionen beitragen. Aktuell kümmert sich Edward Shishkin – einer der Hauptentwickler – um Reiser4 und bemüht sich im Austausch mit den Linux-Kernel-Entwicklern, einen Konsens für die Integration in den Kernel zu finden und die notwendigen Ergänzungen – insbesondere an der Plugin-Architektur – vorzunehmen.
Vorgeschichte: Nach der Verhaftung des amerikanischen Initiators und Hauptentwicklers Hans Thomas Reiser, dessen Namen das Dateisystem führt, sah es um die Zukunft dieses Systems einige Zeit trübe aus. Reiser wurde im Herbst 2006 wegen Mordverdachts an seiner getrennt lebenden Frau verhaftet. 2008 wurde er für schuldig befunden und zu 15 Jahren bis lebenslänglich verurteilt.

Quelle: LinuxCommunity, Pro-Linux

Hardwareecke

Erstes ARM-Netbook kommt mit Ubuntu

Im ersten Quartal 2010 soll das erste ARM-Netbook erscheinen. Das Gerät wird mit einem 10 Zoll Display ausgestattet, soll unter 200 Dollar kosten und bekommt Ubuntu voristalliert.

Quellen: LinuxCommunity, Ubuntu User

Treffen und Veranstaltungen

Termine vom 2.12.2009 bis 13.12.2009
Name Ort Datum Uhrzeit
30. Stammtisch der Langener User Group Langen, Gaststätte "Alte Scheune" Mi, 02.12.2009 19:00 Uhr
Treffen der FSOG/LUGOG Offenburg, Cafe Unico (am Marktplatz) Mi, 02.12.2009 20:00 Uhr
7. Anwendertreffen in Nürnberg Nürnberg, TSV Katzwang Fr, 4.12.2009 18:30 Uhr
Weihnachtsfeier von Ubuntu Berlin Berlin, c-base Mi, 9.12.2009 19:00 Uhr
Anwendertreffen Karlsruhe Karlsruhe, Kap Mi, 9.12.2009 19:30 Uhr
Anwendertreffen Bremen Bremen, VIVA Do, 10.12.2009 20:00 Uhr
40. Anwendertreffen München München, Froschkönig Fr, 11.12.2009 19:00 Uhr
Keysigning Party Zürich, Gemeinschaftszentrum Wipkingen Fr, 11.12.2009 19:00 Uhr

Mitwirkende


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Teile des UWR basieren auf Meldungen, die dem Ubuntu Weekly Newsletter #170 {en} entnommen sind.

Diese Revision wurde am 27. Dezember 2009 22:55 von Ritze erstellt.