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2009-39

Der Ubuntu-Wochenrückblick lässt das Geschehen der vergangenen Woche um Ubuntu Revue passieren. Themen dieser Ausgabe sind unter anderem GNOME 2.28, Launchpad 3.0 und ein Leistungsvergleich von verschlüsseltem und unverschlüsseltem Home-Verzeichnis.

Viel Spaß beim Lesen!


Audio-Ausgabe

RadioTux wird in Kürze eine Audio-Version des Ubuntu-Wochenrückblicks in der Reihe der Weekly News zur Verfügung stellen.

Top-Nachrichten

GNOME 2.28 ist verfügbar

Mit GNOME 2.28 hat das Team hinter dem Linux/Unix-Desktop nicht nur das mittlerweile fünfzehnte, sondern auch das letzte geplante Major-Release der 2.x-Reihe zum Download freigegeben. In erster Linie glänzt die neue Version mit Detailverbesserungen. Wenn alles gut geht, läutet GNOME 3.0 bereits im kommenden Frühjahr eine neue Ära für das Projekt ein.

Quellen: Ikhaya, Pro-Linux, Der Standard, Golem.de, heise open, Linux Community, Linux Magazin

Rund um Ubuntu

Anleitungen

Achtung!

Im UWR werden Links zu Fremdquellen und Fremdpaketen gesetzt. Diese können das System gefährden. Die Benutzung fremder Quellen für Software sollte nach Möglichkeit auf das Notwendigste beschränkt werden, da sie einige gravierende Nachteile mit sich bringen.

Mit SSD Ubuntu in fünf Sekunden starten

Während die sechste Alpha von Karmic Koala auf einem circa zwei Jahre alten Laptop innerhalb von 22 Sekunden bootet, soll das System auf einem Rechner mit SSD in nur fünf Sekunden den Startvorgang beendet haben; bereits nach zwei Sekunden ist Xorg geladen. Durch diesen Festplattentyp sind die Ladevorgänge natürlich wesentlich schneller. Aber vor allem, dass mit Karmic das erste Mal das volle Potential von Upstart ausgeschöpft wird, trägt entscheidend zur höheren Geschwindigkeit bei. Dazu gehört die Verwendung von sreadahead: ein Demon, der Daten bereits in den Speicher lädt, bevor sie für den Bootvorgang benötigt werden. Dieses Programm ist allerdings wegen der längeren Zugriffszeiten bei konventionellen Platten weniger effektiv, was die eingangs erwähnten 22 Sekunden erklärt.

Quelle: ars technica {en}

Installation von Dropbox in Karmic Alpha in fünf Schritten

Um den Online-Speicher Dropbox auch im bisher verfügbaren Karmic Koala verwenden zu können, sind die folgenden kurzen Schritte zu gehen:

Zunächst sind die Pakete zu installieren, von denen Dropbox abhängt:

 sudo apt-get install libnotify-dev libnautilus-extension-dev python-docutils 

Als nächstes wird der Sourcecode heruntergeladen und entpackt (in Nautilus: Rechtsklick auf die Datei und Entpacken wählen):

 http://www.getdropbox.com/download?dl=packages/nautilus-dropbox-0.6.1.tar.bz2 

Im Terminal in das Download-Verzeichnis gehen und

 ./configure && make
sudo make install 

eingeben. Alternativ mit checkinstall:

./configure
sudo checkinstall  

Abschließend muss Nautilus vollständig neu gestartet werden - entweder über Aus- und wieder Einloggen oder durch

 killall nautilus 

Quelle: OMG! Ubuntu! {en}

Picasa 3.5 installieren

Da Picasa 3.5 bisher nur für Mac und Windows erschienen ist, kann das Programm unter Linux eigentlich nur über Wine genutzt werden. Von http://dl.google.com/picasa/picasa35-setup.exe {dl} kann die Installationsdatei für Windows bezogen werden. Ist Wine installiert, startet die Installation durch einen Klick auf diese Setup-Datei.

Um es direkt in Linux zu nutzen, muss das Verzeichnis des vorher installierten Picasa 3.0 durch Daten der Version 3.5 aus dem Wine-Verzeichnis händisch ersetzt werden:

Die Dateien in /home/BENUTZERNAME/.wine/drive_c/Program\ Files/Google/Picasa3 sind nach /opt/google/picasa/3.0/wine/drive_c/Program\ Files/Google/Picasa3 zu kopieren. Diese Aktion verlangt Root-Rechte. Mit

 gksu nautilus 

lässt sich das Verzeichnis komfortabel kopieren.

Anwendungen > Grafik > Picasa startet jetzt die Version 3.5 des Fotoprogramms von Google mit seinen neuen Funktionen.

Quelle: OMG! Ubuntu! {en}

Aus den Nachrichten

Ubuntu 10.04: Ein genauerer Blick

Christopher vom Blog Works with U hat sich ein paar Gedanken rund um Shuttleworths Aussagen zu Ubuntu 10.04 „Lucid Lynx“ gemacht. Er freut sich darüber, dass Lucid eine LTS-Version wird. Er schreibt, dass sich Canonical positiv vom großen Rest der Open-Source-Welt absetzt und seit nunmehr fünf Jahren verlässliche Releasezyklen einhält. Auch ist er über die Tatsache glücklich, dass 10.04 weiterhin mit GNOME in Version 2.X kommt; natürlich mit der Möglichkeit auf GNOME 3.0 zu wechseln. Ein weiteres besonderes Merkmal Ubuntus soll Cloud_Computing werden. Lucid wird dieses Thema noch stärker in den Fokus rücken.

Quelle: Works with U {en}

Gedanken zu Ubuntu One

In den letzten Wochen hat sich Christopher auf Works with U auch genauer mit Ubuntu One auseinander gesetzt und zieht nun ein Fazit. So gibt er an, dass die Installation und Inbetriebnahme kinderleicht sei. Auch die Qualität und der Dienst an sich sind gut. Negativ bemerkt er, dass Ubuntu One erst ab „Jaunty Jackalope“ läuft, es ausschließlich mit Ubuntu funktioniert und nach wie vor in Teilen nicht quelloffen ist. Als Hauptkonkurrenten muss Ubuntu One seiner Meinung nach Dropbox fürchten.

Quelle: Works with U {en}

Windows-Nutzer testet Ubuntu

Ein Redakteur von onlinekosten.de installierte sich Ubuntu 9.04 auf seinem betagten Notebook („Single-Core-Prozessor und lediglich 512 Megabyte Arbeitsspeicher“). Sein Fazit: Abgesehen von diversen notwendigen Forenbesuchen und dem Lesen von Hilfeseiten, um die Hardware korrekt oder überhaupt lauffähig zu machen, ist er von der Geschwindigkeit Ubuntus auf dem alten Laptop sowie von der Sicherheit Linux' überzeugt. Sowohl Windows 7 als auch XP kämen nicht an die Geschwindigkeit Jauntys auf diesem Rechner heran. Fehlende Treiber oder das Suchen nach Hilfestellung empfindet er dabei als Nachteil. Für technisch unbedarfte Anwender sieht er durchaus noch Problem bei der Nutzung von Ubuntu.

Quelle: onlinekosten.de

Launchpad 3.0 veröffentlicht

Canonical hat seine Online-Plattform für die Softwareentwicklung in der Version 3.0 veröffentlicht. Zu den Neuerungen gehört eine Verbesserung der Weboberfläche, über die Launchpad bedient wird. Das neue Personal Dashboard soll den Übersetzern die Übersicht erleichtern: Es zeigt alle Übersetzungen an, an denen man bisher gearbeitet hat und ob dort noch offen Vorschläge oder fehlende Übersetzungen existieren. Unter anderem wurden die verbesserten Schnittstellen des Webservices und die Kontrollmöglichkeit, wer die eigenen PPAs herunterladen darf, genannt.

Quellen: Launchpad Blog (Launchpad 3.0 is here! New UI and more.) {en} , Launchpad Blog (Talking about Launchpad’s new interface) {en} , Launchpad Blog (Launchpad Translations 3.0) {en} , Launchpad Blog (Soyuz 3.0) {en}

Ubuntu Community Council Wahlen 2009

Der Ubuntu-Communityrat (CC), welcher für Gemeinschaftsangelegenheiten der Distribution, wie zum Beispiel das Schlichten in Streitfällen, zuständig ist, wird neu gewählt. Für die sieben Plätze gibt es zwölf Bewerber, deren Liste {en} online einsehbar ist. Bis auf drei Kandidaten stammen alle Bewerber aus den USA oder Großbritannien. Wahlberechtigt ist jedes Ubuntu-Mitglied. Die Wahl ist geheim.

Quelle: Linux Community

Hardwaretest für Ubuntu 9.10

Mit dem Release von Ubuntu 9.10 Ende Oktober wird Canonical auch eine von einem USB-Stick laufende Software bereitstellen, mit der Anwender ihren Computer vorab auf das Zusammenspiel mit Ubuntu und dessen Hardware testen können. Der Test soll um die 20 Minuten dauern und dient nicht nur dem Testen der Hardware, sondern auch dem Finden von Fehlern, sodass Canonical an selbigen arbeiten kann.

Quelle: OMG! Ubuntu! {en}

Ubuntu Brainstorms

Auf Ubuntu Brainstorm {en} kann jeder Benutzer seine Ideen für ein besseres Ubuntu veröffentlichen. In der letzten Woche gab es jedoch wenig Neues - lediglich ein Beitrag wurde als besonders interessant bewertet:

Abstimmen kann jeder, der bei Brainstorm angemeldet ist. Das Portal bietet eine tolle Möglichkeit, als Benutzer „direkten“ Einfluss auf die Entwicklung Ubuntus zu nehmen.

Quelle: Ubuntu Brainstorm {en}

Aus der Blogosphäre

Ubuntu mit verschlüsseltem /home

Seit Ubuntu 9.04 Jaunty Jackalope gibt es die Möglichkeit den persönlichen Ordner verschlüsselt zu erstellen. Erst beim Einloggen des Benutzers wird /home entschlüsselt. Dieser Weg ist ein Mittelweg zwischen Komplettverschlüsselung und Verschlüsselung einzelner Dateien, Ordner oder Container und damit ein guter Kompromiss zwischen Leistung und Sicherheit. Mit Ubuntu 9.10 Karmic Koala wird die Verschlüsselungsoption im Installer der Desktop- und Alternate-CD zur Verfügung stehen. Das war in Jaunty nur mit Angabe eines zusätzlichen Bootparameters möglich. Außerdem wird bei Karmic ein Sicherheitsleck gestopft, da auch der Auslagerungsspeicher verschlüsselt wird. Phoronix hat die Leistung von Karmic mit verschlüsseltem und unverschlüsseltem /home auf einem Netbook verglichen, da die mobilen Geräte einem höheren Verlustrisiko ausgesetzt sind, aber gleichzeitig auch ohne Verschlüsselung nicht gerade leistungsstark sind. Durch die Verschlüsselung leidet die Performance in verschiedenen Tests stark, allerdings nicht so, dass es im Alltagsgebrauch deutlich auffallen würde.

Quelle: Phoronix {en}

12 GNOME / Ubuntu Themes [Recently Updated]

Da hin und wieder eine kleine optische Abwechslung gut tut, kann ein Blick auf die Screenshots von 12 GNOME Themes nicht schaden, die Andrew auf Web Upd8 zusammengestellt hat.

Quelle: Web Upd8 {en}

Fehlerstatistiken

  • Offen (62905) +888 vergangene Woche

  • Kritisch (30) +1 vergangene Woche

  • Nicht bestätigt (29364) +716 vergangene Woche

  • Nicht zugeordnet (54386) +846 vergangene Woche

  • Alle jemals abgegebenen Fehlerberichte (314693) +2847 vergangene Woche

Fehlerberichte, an denen nicht aktiv gearbeitet wird, sind hier nicht aufgeführt. Ebenso nicht enthalten sind Fehler, für die lediglich eine noch nicht implementierte oder ungeprüfte Lösung existiert.

Neues von Karmic Koala

Aussehen des Netzwerk-Icons

Das Blog OMG! Ubuntu! rief dazu auf, das hässliche Netzwerk-Icon, das angezeigt wird, wenn man per Kabel mit dem Internet verbunden ist, zu entfernen bzw zu ändern. Mittlerweile ist der Fehler 423167 behoben: „I have reverted this icon to the version from Jaunty (actually, Jaunty used the wrong sized icon so I improved upon it). This change will be in the next upload of the human icon theme, already in bzr.“

Quelle: OMG! Ubuntu! {en}

Screenshots des neuen Karmic-Installers

Das Blog UbuntuGeek {en} zeigt alle Masken und Einstellungen sowie die „Diashow“, die beim Installieren von Karmic Koala Alpha 6 zu sehen sind.

Quelle: UbuntuGeek {en}

10 Neuheiten und Änderungen in Karmic

Und wieder OMG! Ubuntu!: Von Empathy über mehr Social Netzworking bis zu Ubuntu One listet das Blog zehn Änderungen auf, die mit Karmic Einzug halten, aber vielleicht noch nicht jedem bekannt sind.

Dazu gehören auch die Entfernung von Ekiga aus der Standardinstallation und das neue Design des Netzwerkmanager-Applets.

Quelle: OMG! Ubuntu! {en}

Neues aus der Linux-Welt

Gimp 2.8 mit Ein-Fenster-Interface und Polaroids

In der kommenden Version 2.8 soll Gimp neben dem traditionellen Multi-Window-Modus einen Ein-Fenster-Modus spendiert bekommen. Um den Wegfall mehrerer in Tabs geöffneter Fenster zu kompensieren, wird eine „Image-Parade“ genannte Thumbnail-Leiste eingeführt, welche chronologisch die zuletzt geöffneten Bilder enthält. Der Werkzeugkasten und der Inspektor, welcher um mehrzeilige Dialoge erweitert wurde, lassen sich aus der Ein-Fenster-Ansicht herausziehen und so wieder ein Multi-Window-Interface erstellen. Eine weitere neue Funktion namens Polaroid bietet die Möglichkeit, weitere Bilder zusätzlich zu dem aktuellen Bild einzublenden. Die Polaroids können aber lediglich in Größe und Ausschnitt verändert werden.

Quellen: Golem.de, Pro-Linux, be-jo.net

Der aufgeblähte Linux-Kernel

Auf die Frage, ob die Kernel-Hacker zu schnell zu viele Funktionen in den Kernel aufnehmen, entgegnete Linus Torvalds, dieser sei riesig und aufgebläht. Er bedaure, dass der Kernel nicht so klein und effizient sei, wie er ihn sich vorgestellt hatte. Zugleich betonte er aber, dass dies durch den großen Erfolg von Linux bedingt sei, welches auf vielen Plattformen laufe und viele Geräte unterstütze. Zufrieden zeigte sich Torvalds hingegen mit der Stabilität: Auch bei steigender Anzahl an Codezeilen würden Fehler genauso schnell beseitigt wie neue hinzukommen. Eine interne Studie von Intel hatte ergeben, dass der Kernel bei jedem neuen Release um zwei Prozentpunkte an Leistung einbüßt. In den letzten zehn Versionen hätte sich der Leistungsverlust auf 12% addiert.

Quellen: heise open, Pro-Linux

Andalusien verteilt Open-Source-Laptops an Schulen

Die autonome spanische Region Andalusien verteilt im Rahmen des Edu 2.0-Projekts 190.500 mit Guadalinex und weiterer Freier Software ausgestattete Laptops an Schüler und Lehrer. Die auf dem Gran Canaria Desktop beschlossene Aktion kostet 80 Millionen Euro und wird von der Regierung finanziert. Am Ende ihrer Schulzeit können die Schüler die Laptops kostenlos oder gegen einen symbolischen Betrag behalten.

Quelle: Pro-Linux

Universität Erlangen gründet Open-Source-Forschungsgruppe

Am 1. September dieses Jahres wurde an der Uni Erlangen unter der Leitung von Prof. Dr. Dirk Riehle eine Open-Source-Forschungsgruppe gegründet. Neben Softwareentwicklungsprozessen stehen unter anderem auch Geschäftsprozesse von Open-Source-Startups auf der Agenda. Das Ziel der sich im Aufbau befindlichen Gruppe ist die Steigerung der wirtschaftlichen Bedeutung von quelloffener Software. Prof. Dr. Riehle leitete zuletzt die Open-Source-Forschung von SAP.

Quelle: Pro-Linux

Linux übers Internet mit boot.kernel.org

Das Bevorraten von Live-CDs könnte künftig der Vergangenheit angehören: Mittels gPXE {en} lassen sich Live-Distributionen über das neue Angebot boot.kernel.org (BKO) direkt aus dem Internet starten. Die dazu notwendigen Abbilder zur Erstellung eines startfähigen USB-Speichers, einer Diskette oder CD können direkt von der Projektseite {en} bezogen werden. Über ein Menü kann zwischen Debian, Ubuntu 9.04, Damn Small Liux, Knoppix 5.01 und Fedora 11 als Live-System gewählt werden.

Quellen: Pro-Linux, heise open, Linux Magazin

IBM: Linux ohne Chance auf dem Desktop

In seiner Keynote auf der LinuxCon in Portland sagte IBMs Open-Source-Chef Bob Sutor, dass er auch langfristig nicht erwartet {en}, dass Windows auf dem Desktop-Markt verdrängt werden kann. Microsofts finanzielle Möglichkeiten und Erfahrungen würden dagegen stehen. In spezialisierten Nischen und in den Bereichen Cloud Computing, Virtualisierung sieht er hingegen die Märkte für Linux. Dafür sei aber eine Fokussierung auf Usability, Stabilität, Sicherheit, Performance und „Coolness“ nötig.

Quelle: Der Standard

Intel gibt Moblin 2.0 zum Download frei

Quasi „klammheimlich“ hat das Moblin-Projekt {en} die finale Version 2.0 des für Netbooks optimierten Linux-Systems zum Download {en} freigegeben. Diese Information ist einem Kommentar {en} des Moblin-Blogs entnommen.

Quellen: Linux Community, Pro-Linux, Linux Magazin, Golem.de

Stadtverwaltung Münster steigt um

Um die Abhängigkeit von kommerziellen Softwareanbietern zu vermeiden, möchte die Stadt Münster bis 2012 großteils Open-Source-Software einsetzen. Bisher sind 40 Prozent der 360 Server auf Linux umgestellt. Der Umstieg sei problemlos verlaufen. Im nächsten Schritt werden die Rechner der Schulen mit Freier Software ausgestattet.

Quellen: Golem.de, Pro-Linux, HowtoForge

Open Source laut Studie mit steigender Qualität

Die Studie des Unternehmens Coverity {en} untersuchte den Linux-Kernel und mehr als 200 weitere freie Projekte wie Firefox, Ruby und Samba auf Integrität, Qualität und Sicherheit und kommt zu dem Schluss, dass sich die Fehlerdichte seit 2006 um 16 Prozent verringert hat. Über 11000 Fehler wurden von Coverity entdeckt und anschließend behoben. Auftraggeber der Untersuchung ist das amerikanische Heimatschutzministerium, das aufgrund des vermehrten Einsatzes von Freier Software in staatlichen Institutionen die Qualität der Software steigern möchte.

Quellen: heise open, Golem.de, coverty.com {en} , Linux Magazin, Linux Community

HP mit eigener Linux-Supportseite

Mit Communitylinux.org {en} startet HP eine Plattform für Kunden, die auf ihren HP-Servern Linux einsetzen. Namentlich nennt HP hier Asianux, CentOS, Debian, Fedora, OpenSUSE und natürlich auch Ubuntu. Der Austausch in einer aktiven Gemeinschaft soll dadurch gefördert werden. Die Seite wird nicht direkt von HP betrieben, sondern von der Universität Oregon.

Quellen: Golem.de, HowtoForge

Theora 1.1 Thusnelda freigegeben

Mit Thusnelda hat die Xiph.org Foundation {en} ihren kostenfreien Video-Codec verbessert. Insbesondere die Geschwindigkeit und Stabilität wurden gegenüber OGG Theora 1.0 gesteigert.

Quelle: Phoronix {en}

Hardwareecke

Dell will Netbooks mit Ubuntu Moblin Remix ausliefern

Die ersten Netbooks mit Moblin {en} kommen von Dell und enthalten wieder Ubuntu, dieses Mal jedoch eine Version namens „Ubuntu Moblin Remix Developer Edition“. Wer ein Netbook mit Intels Atom-CPU sein eigen nennt, kann sie herunterladen {en} und testen. Das rund 900 MByte große ISO-Abbild der Systeme basiert auf dem aktuellen Ubuntu 9.04 „Jaunty Jackalope“. Ein Video, das Ubuntu Moblin Remix auf dem Dell Netbook zeigt, ist auf Youtube zu finden {en}.

Quellen: Golem.de, Linux Community, OMG! Ubuntu! {en} , Works with U {en} , heise open

Treffen und Veranstaltungen

Termine vom 30.10.2009 bis 11.10.2009
Name Ort Datum Uhrzeit
Treffen der LUG Ludwigsburg Tamm, VfB-Gaststätte Mi, 30.09.2009 19:00 Uhr
Bluefrogs MittwochstreffenBergisch Gladbach, Katholisches Bildungsforum Mi, 07.10.2009 19:00 Uhr
Ubuntu-Stammtisch Bad KreuznachRüdesheim, SchützenhausMi, 07.10.200918:00 Uhr
Anwendertreffen KarlsruheKarlsruhe, KapMi, 07.10.200919:30 Uhr
Anwendertreffen/LudwigsburgTreffen der LUG Ludwigsburg Tamm, VfB-GaststätteMi, 07.10.200919:00 Uhr
Anwendertreffen BremenBremen, HofbräuhausDo, 08.10.200920:00 Uhr
38. Anwendertreffen MünchenMünchen, FroschkönigFr, 09.10.2009 19:00 Uhr
Anwendertreffen Raum StuttgartStuttgart, Sophie's BrauhausFr, 09.10.200919:30 Uhr
Anwendertreffen in NürnbergFeucht, TSV FeuchtFr, 09.10.200918:30 Uhr
Linux Info Tag in LandauLandau, Kreuz & QuerSa, 10.10.2009 11:00 Uhr

Mitwirkende

Hinweis:

Ihr könnt dazu beitragen, den UWR zu verbessern. Aktuelle Links für den kommenden UWR sollten in die Wiki-Seite eingetragen werden, zu vorhandenen Meldungen werden kurze Texte benötigt. Ebenso darf im UWR-Forum die Gestaltung des UWR mitdiskutiert werden.


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Teile des UWR basieren auf Meldungen, die dem Ubuntu Weekly Newsletter #161 {en} entnommen sind.

Diese Revision wurde am 1. Oktober 2009 08:35 von mfm erstellt.