Google Mail (in Deutschland und Großbritannien, ansonsten GMail) ist ein kostenloser E-Mail-Dienst (Freemail) des Suchmaschinenbetreibers Google. Das Postfach hat eine Kapazität von über 7 GB, wobei ein Dateianhang auf maximal 20 MB limitiert ist. Der Zugriff kann über eine Weboberfläche sowie über ein E-Mail-Programm via POP3 oder IMAP erfolgen. (Alles über Google Mail
)
E-Mail-Benachrichtigungsprogramme dienen, wie der Name schon sagt, dazu, dass man bei einer neu eingetroffenen E-Mail benachrichtigt wird.
Ab Ubuntu 10.10 kann gm-notify verwendet werden. Folgendes Paket muss installiert [1] werden:
gm-notify (universe)
Eine ältere Version für Ubuntu 10.04 findet man auf der Homepage
.
KCheckGmail ist ein Programm, das sich im Systemabschnitt der Kontrollleiste platziert und den Benutzer benachrichtigt, wenn dieser eine neue E-Mail-Nachricht erhalten hat. Folgendes Paket muss installiert [1] werden:
kcheckgmail (universe)
kleine Dateigröße
unterstützt verschiedene Sprachen
unterstützt den Empfang und Versand von Nachrichten unter der bei Google Mail angegebenen eigenen Internet-Domäne
zeigt E-Mail-Ausschnitt an
Schlummermodus
sichert das Passwort sicher in KWallet
Überprüfungsintervall einstellbar
unterstützt Proxy-Server
sicheres Einloggen und Datenabfrage mit HTTPS
Für den ersten Start kann man das Programm unter "K-Menü -> Internet -> KCheckGmail" starten.
Beim ersten Start öffnet sich ein Assistent, wo man bequem die eigenen Daten eingeben kann. Dort gibt man dann den Benutzernamen ein (steht vor dem @) und das dazugehörige Passwort.
Wenn eine neue E-Mail im Postfach eingetroffen ist, wird man über das Symbol in der Kontrollleiste und ein Pop-up benachrichtigt.
Ein weiteres Programm, das ähnlich wie KCheckGMail arbeitet, ist CheckGMail. Dieses Programm platziert sich ebenso in der Kontrollleiste und benachrichtigt den Nutzer bei neu eingetroffener E-Mail. Folgendes Paket muss installiert [1] werden:
checkgmail (universe )
kleine Dateigröße, schnell und elegant
Kann E-Mail öffnen, als gelesen markieren, archivieren, löschen und als Spam markieren
unterstützt verschiedene Sprachen
zeigt E-Mail-Ausschnitt an
kann in mehreren Instanzen ausgeführt werden, um verschiedene Google Mail-Konten zu überprüfen
kann verschiedene Kommandos ausführen (z.B. Musik abspielen, LED aktivieren), wenn eine neue E-Mail eintrifft
unterstützt den Empfang und Versand von Nachrichten unter der bei Google Mail angegebenen eigenen Internet-Domäne
verschiedene Passwort Speichermöglichkeiten
Überprüfungsintervall einstellbar
unterstützt Proxy-Server
Damit CheckGMail auf den Passwort-Speicher KWallet von KDE zugreifen kann, benötigt man das Skript kwallet
.
In dem Ordner, wohin kwallet heruntergeladen wurde, gibt man in einem Terminal-Fenster folgenden Befehl ein, um kwallet systemweit allen Benutzern zur Verfügung zu stellen:
sudo cp kwallet /usr/local/bin
Folgende Firefox-Erweiterungen sind zu empfehlen:
Google Mail Notifier
- Zeigt an, ob neue E-Mails eingetroffen sind.
Google Mail Manager
- Alternative zu Google Mail Notifier.
Man kann natürlich auch das vorhandene E-Mail-Programm oder E-Mail-Benachrichtigungs-Programm benutzen, allerdings sind letztere nicht immer an Google Mail angepasst. Wichtig ist, die Einstellungen für POP3 richtig vorzunehmen: Allgemein POP3
oder Anleitung für bekannte E-Mail-Clients
.
Google Mail bietet mittlerweile über 7 GB Speicherplatz, das reicht für an die 500.000 E-Mails, die man wohl nie ganz ausnutzen wird. Doch kann man nicht nur E-Mails speichern, sondern auch auf den Speicher des Kontos zugreifen, um dort Dateien zu speichern. Dabei helfen spezielle Programme weiter. So kann man den Speicherplatz als Festplatte im Internet benutzen - man hat überall per Internet Zugriff darauf und das Ganze ist kostenlos.
Allerdings ist Folgendes zu beachten:
Die Dateien sind nur durch das Google Mail-Passwort geschützt. Sicher sind Dateien allgemein nur auf einer (externen) Festplatte zu Hause oder wenn man sie vor dem Hochladen verschlüsselt.
Alle hochgeladenen Dateien tauchen zusätzlich als E-Mail auf. Damit man nicht mit Daten-E-Mails überflutet wird, wenn man das Konto abfragt, empfiehlt es sich, zur Datenspeicherung ein extra Konto bei Google anzulegen.
Um GSpace nutzen zu können, muss in den Google Mail-Einstellungen für die Browserverbindung "Nicht automatisch https verwenden" ausgewählt sein.
Aussehen und Gestaltung wie ein FTP-Client
MP3-Player, spielt gespeicherte Audiodateien ab
Photo Modus, präsentiert die gespeicherten Fotos im Firefox
PlugIn von der Herstellerseite
oder von addons.mozilla.org
als Erweiterung installieren und die Login-Daten eingeben.
Dieses Programm bindet den Datenspeicher als Laufwerk unter Linux ein. Näheres dazu auf der dieser Seite
.
Alternativ können auch andere Dienste im Internet zur Datenspeicherung genutzt werden. Es gibt immer mehr kostenlosen Speicherplatz im Internet. Beispiele findet man im Artikel Online-Datenspeicher: Kostenlose Festplatten im Internet
auf Spiegel.de, aber auch auf anderen Webseiten.
Normalerweise öffnet sich das voreingestellte E-Mail-Programm, wenn man auf eine verlinkte E-Mail-Adresse klickt (mailto:). Allerdings kann man statt eines Programmes auch Google Mail im selben Browser öffnen lassen. Eine Anleitung dazu kann man hier finden: ubuntuforums.org 
Bei Opera kann man unter "Extras -> Einstellungen -> Erweitert -> Programme" den Eintrag "mailto" abändern. Die Option "Mit anderem Programm öffnen" auswählen, in das Feld "opera" eintragen und als Parameter
http://mail.google.com/mail/?view=cm&fs=1&to=%t&su=%s&body=%m&cc=%c&bcc=%b&ui=1
eintragen.
Diese Revision wurde am 29. Dezember 2011 14:46 von Heinrich Schwietering erstellt.
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