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Calligra
(ehem. KOffice) ist das Büro-Paket der KDE-Community, wird aber bei einer Standardinstallation von Kubuntu nicht mitinstalliert, da hier OpenOffice.org zum Einsatz kommt. Calligra steht, wie auch KDE selbst, unter der GPL. Zu Calligra gehören acht Einzelanwendungen, die sich auch in anderen Desktopumgebungen nutzen lassen:
Words (Textverarbeitung)
Tables (Tabellenkalkulation)
Stage (Präsentationen)
Kexi (Datenbank)
Plan (Planung)
Kivio (Diagramme, Flowcharts)
Krita (Bildbearbeitung)
Karbon (Vektorgrafik)
Flow (Flussdiagramme)
Damit stellt Calligra die umfangreichste Bürosuite für (K)ubuntu dar. Da mit der Weiterentwicklung von KDE3 auf KDE4 vieles von Grund auf neu programmiert wurde, musste auch KOffice entsprechend angepasst werden. Der Entwicklungsstand kann dem Release- und Feature Plan
entnommen werden.
Jedes Programm der Version 2.1 bietet daher noch zu wenig Funktionalität, um in einer produktiven Büroumgebung zu bestehen. Seit Mai 2010 ist die für den produktiven Einsatz geeignete Version 2.2 von den Entwicklern freigegeben worden.
Es lassen sich grundsätzlich auch nur einzelne Anwendungen von KOffice installieren. Um alle Applikationen in das eigene System zu integrieren, muss folgendes Paket installiert [1] werden:
koffice
Wer die stabile Version 2.2 unter Lucid Lynx installieren möchte, muss lediglich vor der Installation die Backports freischalten.
Bei der Installation werden gegebenenfalls noch zahlreiche KDE-Bibliotheken nachinstalliert.
| |
| KWord |
Wenn das Programm fehlerfrei installiert wurde, lässt es sich über einen Anwendungsstarter in
KDE: "K-Menü -> Büroanwendungen"
GNOME: "Anwendungen -> Büro"
Xfce: "Applications -> Büro"
starten.
Alternativ lässt sich jedes 'Einzelprogramm auch über Alt + F2 oder durch Eingabe eines der folgenden Befehle in ein Terminal starten:
Um z.B. KWord zu starten muss man folgendes eingeben:
kword
Seit der Version 1.4 können die mit Calligra erstellten Dateien im OpenDocument-Format gespeichert werden. Seit der Version 1.5 sind die OpenDocument-Formate die Voreinstellung beim Speichern von Dateien. Die Notwendigkeit für OpenDocument wird darin gesehen, ein einheitliches, kompatibles Dokumentenformat einzuführen, dessen Zukunft nicht von einzelnen Anbietern abhängt und auf lange Zeit gesichert ist, um auch in Zukunft noch uneingeschränkt auf die Daten zugreifen zu können. Außerdem soll durch den offenen Standard mehr Wettbewerb ermöglicht werden.
Diese Revision wurde am 19. Mai 2012 14:17 von Shakesbier erstellt.
Die folgenden Schlagworte wurden dem Artikel zugewiesen:
Formeln, KDE, Diagramme, Büro, Textverarbeitung, Datenbank, Tabellenkalkulation, Präsentation
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