Archive entpacken (optional)
Ein Terminal öffnen (optional)
Einen Texteditor öffnen (optional)
Bluemindo
ist ein in Python programmierter Audioplayer. Er verfolgt einen einfachen, minimalistischen Ansatz. So kann Bluemindo auch unter KDE betrieben werden. Der Player bietet die Schnittstelle für den mit Web-2.0-Informationen angereicherten Musikgenuss.
Bluemindo befindet sich noch in einem frühen Stadium und wird noch stark weiterentwickelt. Merkwürdiges Verhalten kann also nicht restlos ausgeschlossen werden. Auch ein Übersetzer für eine deutsche Oberfläche wird noch gesucht.
Bluemindo ist in den Paketquellen enthalten, allerdings nicht immer in der aktuellen Version. Es muss lediglich das folgende Paket installiert [1] werden:
bluemindo (universe)
Nach erfolgreicher Installation findet sich der Player unter
"Anwendungen -> Unterhaltungsmedien -> Bluemindo" (GNOME)
"Anwendungen -> Multimedia -> Bluemindo" (Xfce)
Zunächst lädt man sich den aktuellen Quellcode
als .tar.gz-Archiv herunter (gewünschte Versionsnummer anklicken, und dann den Bluemindo-Schriftzug in der Box darüber anwählen). Nun das Archiv entpacken [2] und sicherstellen, dass die folgenden Pakete installiert sind:
python
python-gtk2
python-glade2
python-gst0.10
python-tagpy
Paketliste zum Kopieren:
sudo apt-get install python python-gtk2 python-glade2 python-gst0.10 python-tagpy
sudo aptitude install python python-gtk2 python-glade2 python-gst0.10 python-tagpy
Danach wechselt man im Terminal [3] in den entpackten Ordner und installiert Bluemindo wie in der Installationsanleitung des Archivs beschrieben.
Fremdsoftware kann das System gefährden.
Startet man Bluemindo das erste Mal, ist das Ergebnis noch etwas ernüchternd. Lediglich eine Mitteilungsbox erscheint, die darauf hinweist, dass noch kein "root music directory" eingerichtet worden ist. Dafür muss nun zunächst über "File -> Einstellungen" der passende "Musik-Ordner" aus dem Homeverzeichnis ausgewählt werden. Danach muss man in älteren Version Bluemindo noch beenden und erneut starten.
Unter Einstellungen präsentiert Bluemindo zwei Reiter: "Modules" und "Plugins". Über Modules lässt sich unter "Explorer -> Folder" der von Bluemindo gewünschte Musikordner auswählen. Bluemindo hatte in früheren Versionen Probleme mit größeren Musiksammlungen. Dann sollte man darauf verzichten, die Option "Scan at startup -> Yes" auszuwählen.
Unter "Lyrics" lässt sich sowohl die Anzeige von Liedtexten regeln als auch die Quelle auswählen, aus der diese "Lyrics" bezogen werden sollen. Das Aussehen und das Verhalten des Players lässt sich einstellen, ebenso kann man ein Jabber-Konto oder ein LastFM-Konto mit Bluemindo verknüpfen. Letztlich kann man auch die Benachrichtigungen noch bis ins Detail einstellen.
Sämtliche Einstellungen können auch mit einem Texteditor [4] über die Konfigurationsdateien unter ~/.config/bluemindo bearbeitet werden. Zusätzlich zu den Einstellungen, die über die GUI erreichbar sind, kann über die zentrale Konfigurationsdatei ~/.config/bluemindo/Bluemindo.cfg die Größe und Position des Programmfensters bzw. der Lautstärke von Bluemindo geregelt werden.
Bluemindo benutzt den Ubuntu-eigenen Benachrichtigungsdienst ("notification daemon"). Weiter können hier noch Informationen zu:
Titel
Künstler
Album
Track-Nummer
Liedlänge und
Genre
angegeben werden.
Jetzt ist man endlich soweit und kann Bluemindo neu starten. Dabei ist zu beachten, dass Bluemindo immer auch in den Systemtray startet und deshalb entweder über "File -> Beenden" oder über
auf das "Symbol im Systemtray -> Beenden" abgeschaltet werden muss.
Die Bedienung des Players über das Trayicon ist nicht ganz einfach. Mittels gedrückt gehaltener
kann der gewünschte Eintrag ausgewählt werden.
Als erstes sollte man auf "File -> Aktualisieren" klicken. Damit wird die eigene Musiksammlung erfasst. Anschließend klickt man auf ein beliebiges Musikstück, Album oder Künstler und startet die Wiedergabe.
Normalerweise wird beim Start die gesamte Musiksammlung in den Player geladen. Die geladene Musiksammlung kann dann über das Suchfeld unterhalb der Playliste sortiert bzw. nach Künstler (Artist), Titel und Album durchsucht werden. Ebenfalls in der Leiste unter der Playliste kann auch eingestellt werden, ob die Abspielreihenfolge der Wiedergabeliste folgen oder eine zufällige Wiedergabe generiert werden soll.![]()
Zuletzt können über "File -> Load a playlist" schon bestehende Playlisten importiert und abgespielt werden.
Eine wirklich interessante Eigenschaft an Bluemindo ist, dass der Player beliebig oft nebeneinander gestartet werden kann (abhängig von den Ressourcen des eigenen Rechners). Man kann damit recht interessante Effekte erzielen, indem beispielsweise die Wiedergabe von U2 mit AC/DC überlagert wird. Dieses Beispiel ergibt zwar eine grauenhafte Kombination – für den Privat-DJ könnte Bluemindo damit aber zur neuen Lieblingsapplikation werden.
Ab der Version 0.3 lässt sich Bluemindo immer noch in mehreren Instanzen starten. Allerdings erscheint nun die Mitteilung, dass dies nicht vorgesehen ist und die Funktion des Players beeinträchtigen könnte.
Downloadseite
der aktuellen Version
bekannte Bugs
auf launchpad.net
Launchpad-Seite
für Bluemindo
AudioPlayer
Übersichtsartikel
Diese Revision wurde am 25. April 2012 07:34 von frustschieber erstellt.
Die folgenden Schlagworte wurden dem Artikel zugewiesen:
Multimedia, Python
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