Paketquellen freischalten (optional)
Pakete aus dem Quellcode erstellen (optional)
Bluefish
ist ein Editor für Programmierer, der auf GTK+ 2.0 aufsetzt und sich daher gut in GNOME, Xfce und LXDE integriert. Er bietet unter anderem Syntaxhervorhebung für HTML, CSS, PHP, Java, Perl, Python, C und Pascal an. Bluefish beinhaltet HTML-Tags in einer Werkzeugleiste. Zusätzlich lassen sich externe Programme wie z.B. Firefox einbinden und der Funktionsumfang erweitern. Erstellte Internetseiten können mit externen FTP-Programmen publiziert werden.
Im Sommer 2010 ist die aktuelle Version 2.x erschienen.
Bluefish kann über das folgende Paket installiert [1] werden:
bluefish (universe)
Anschließend findet sich im GNOME-Menü unter "Anwendungen -> Programmierung -> Bluefish Editor" ein entsprechender Menüeintrag. Die Version 2.x ist auf diesem Weg allerdings erst ab Ubuntu 10.10 installierbar.
Wer die aktuelle Version 2.x auch unter älteren Ubuntu-Versionen nutzen möchte, kann eine Fremdquelle
[2] nutzen.
Um aus der Fremdquelle zu installieren, muss man die folgenden Paketquellen freischalten:
Zusätzliche Fremdquellen können das System gefährden.
deb http://debian.wgdd.de/debian VERSION main restricted multiverse universe
Um die Fremdquelle zu authentifizieren, kann man
entweder den Signierungsschlüssel herunterladen
und in der Paketverwaltung hinzufügen oder folgenden Befehl ausführen:
wget -q http://debian.wgdd.de/stuff/wgdd_archive_key.asc -O- | sudo apt-key add -
Um das Programm selbst aus dem Quellcode zu kompilieren, werden neben den in [3] erwähnten Paketen noch die folgenden Pakete benötigt [1]:
libgtk2.0-0
libgtk2.0-dev
libpcre3
libpcre3-dev
Paketliste zum Kopieren:
sudo apt-get install libgtk2.0-0 libgtk2.0-dev libpcre3 libpcre3-dev
sudo aptitude install libgtk2.0-0 libgtk2.0-dev libpcre3 libpcre3-dev
Danach lädt man sich den Quellcode
herunter, entpackt die Archivdatei (.tar.bz2) und kompiliert das Programm [3].
Bei Webeditoren hat jede/r ihre/seine speziellen Vorlieben. HTML-Einsteiger bevorzugen häufig KompoZer oder BlueGriffon, während bei Fortgeschrittenen unter anderen gedit (mit Plugins) und Geany beliebt sind. Daher im Folgenden nur ein paar Besonderheiten von Bluefish:
Textbausteine für HTML, PHP und DocBook
Syntax-Referenz für HTML, PHP und Python
Projektverwaltung
Integration von tidy (HTML Syntaxcheck)
Falls jemand nach der Möglichkeit sucht, mit dem Programm auszudrucken: Bluefish besitzt keine Druckfunktion. Um trotzdem drucken zu können, richtet man sich entweder über "Bearbeiten -> Einstellungen > externe Filter" einen benutzerdefinierten Druckbefehl ein (siehe Printing from Bluefish
):
lp -o media=a4 -o prettyprint -o page-top=72 -o page-left=54 -o cpi=12 -o lpi=8 '%f'
der dann im Menü unter "Werkzeuge -> Filter" zu finden ist und den Standarddrucker verwendet oder benutzt eines der genannten Alternativ-Programme.
In der Version 2.2.0 fehlt die Schaltfläche zum Starten des Browsers. Die Version 2.2.1 behebt dieses Problem.
Bluefish: The Definitive Guide
- Handbuch zur Version 1.x
Web-Baukasten - Komfortabler HTML-Editor mit integrierter IDE
- Artikel aus LinuxUser 03/2005
Webeditoren
Übersichtsartikel
Webentwicklung
Übersichtsartikel
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