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apt-Konfig

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Achtung: Insbesondere heißt das, dass dieser Artikel noch nicht fertig ist und dass wichtige Teile fehlen oder sogar falsch sein können. Bitte diesen Artikel nicht als Anleitung für Problemlösungen benutzen!

Dieser Artikel wurde für die folgenden Ubuntu-Versionen getestet:

Dieser Artikel ist größtenteils für alle Ubuntu-Versionen gültig.

Zum Verständnis dieses Artikels sind folgende Seiten hilfreich:

Allgemein

Die Konfiguration für APT kann an unterschiedlichen Stellen festgelegt werden, die unterschiedlich priorisiert sind. Es gilt die folgende Reihenfolge von oben nach unten.

  1. Die Datei, die durch die Umgebungsvariable $APT_CONFIG benannt ist (falls die Variable gesetzt ist, unter Ubuntu standardmäßig nicht der Fall)

  2. Die Dateien (in alphanumerischer Reihenfolge) im Verzeichnis Dir/Dir::Etc/Dir::Etc::Parts (unter Ubuntu standardmäßig /etc/apt/conf.d/), die die folgenden Anforderungen erfüllen:

    1. Dateinamenerweiterung .conf oder keine Dateinamenerweiterung

    2. Dateiname besteht aus Ziffern, Buchstaben oder aus Minus(-), Unterstrich(_) und Punkt(.)

  3. Die Datei in Dir/Dir::Etc/Dir::Etc::main (unter Ubuntu standardmässig /etc/apt/apt.conf)

  4. Dateien, die dem Befehl direkt durch die Kommandozeilenoption "-c" übergeben werden oder Optionen, die mittels Kommandozeilenoption "-o" gesetzt werden.

Es gilt immer die zuletzt gelesene Option; so gilt jederzeit eine im Befehl gesetzte Option. Ein Eintrag in Dir::Etc::main überschreibt einen anderslautenden Eintrag in einer Datei in Dir::Etc::Parts.

Struktur

Ein Konfigurationseintrag hat eine standardisierte Form, um durch die Programme korrekt ausgewertet werden zu können. Zeilen, die mit // beginnen und Textteile, die von /* und */ eingeschlossen sind, werden als Kommentare gewertet und ignoriert. Ein Eintrag muss immer mit einem Semikolon (;) beendet werden. Die einzelnen Optionen sind eingeteilt in verschiedene Kategorien. Um eine Option zu bearbeiten, muss der komplette Pfad zur Option angegeben werden. Das kann auf zwei Arten geschehen: Entweder durch einen formatierten Absatz, in dem jede Stufe mit geschweiften Klammern geöffnet und geschlossen wird,

     APT {
       Get {
         Assume-Yes "true";
         Fix-Broken "true";
       };
     };

oder durch eine einzige Zeile, in der die jeweiligen Stufen durch zwei Doppelpunkte getrennt sind:

APT::Get::Assume-Yes "true";
APT::Get::Fix-Broken "true";

Optionen

APT

Steuert das generelle Verhalten der APT-Unterprogramme

Architecture

APT::Architecture gibt die Systemarchitektur an, für die Pakete heruntergeladen und installiert werden sollen (zum Beispiel i386 für 32-Bit bzw. amd64 für 64-Bit). Ist die Option nicht gesetzt, verwendet APT die Architektur, für die es selbst kompiliert wurde.

Architectures

APT::Architectures gibt an, welche Systemarchitekturen unterstützt werden, da manche Architekturen abwärtskompatibel sind und die Binärpakete ihrer Vorgängerversionen ausführen können. Zum Beispiel kann i386-Binärcode auf amd64-Prozessoren ausgeführt werden.

Archives

Legt das erweiterte Verhalten von cron-jobs fest.

Veraltet, Nutzung von Periodic empfohlen.

MaxAge

Legt die Zeit in Sekunden fest, wie alt ein Paket höchstens sein darf, um von den Automatismen beachtet zu werden (0 entspricht keinem Höchstalter).

MinAge

Legt die Zeit in Sekunden fest, wie alt ein Paket mindestens sein muss, um von den Automatismen beachtet zu werden (0 entspricht keinem Mindestalter).

MaxSize

Legt fest, ab welcher Cache-Größe (in MiB) der Paketcache automatisch geleert wird (0 entspricht keiner automatischen Löschung).

Default-Release

APT::Default-Release setzt die Pin-Priorität der Pakete aus der durch Codename oder Veröffentlichungsversion angegebenen Distribution auf den Wert 990. Als Codename kann zum Beispiel lucid verwendet werden, als Version z.B. 10.04.

Ignore-Hold

Die Paketverwaltung wird angewiesen, den Paketstatus hold zu ignorieren. Damit können eventuell andere Auflösungen von Abhängigkeien angeboten werden. Die vergebenen Pinnings werden weiterhin beachtet.

Clean-Installed

Steuert das Verhalten von autoclean. Angeschaltet löscht autoclean alle nicht mehr in den Paketquellen erhältlichen Pakete (Standardverhalten). Ausgeschaltet werden die Installationspakete installierter Versionen, die nicht mehr über die Quellen verfügbar sind, im Cache vorgehalten.

Immediate-Configure

Mit dieser Option lässt sich der Vorgang des Konfigurierens eines Pakets steuern. Manche Programme benötigen ein bereits laufendes (und somit konfiguriertes) Programm als Abhängigkeit. Erkennt APT diese Abhängigkeit nicht automatisch (da Information von den Maintainern nicht korrekt angegeben), kann die sofortige Konfiguration kurzfristig ausgeschaltet werden.

Force-LoopBreak

Erlaubt APT, kurzfristig ein essentielles Paket, die eigentlich nicht entfernt werden dürfen, zu entfernen, falls das einen Konflikt lösen kann.

Achtung!

Diese Option ist für Entwickler gedacht. Unbedachte Nutzung kann das System unbrauchbar machen.

Cache-Optionen

APT benutzt einen Cache im Hauptspeicher, um die Liste der verfügbaren Pakete zwischenzuspeichern und die nötigen Operationen möglichst schnell ausführen zu können. Die folgenden drei Optionen beinflussen die Größe dieses Caches.

Hinweis:

Diese Optionen beeinflussen nicht das Verhalten von apt-cache.

Cache-Start

Setzt die Größe in Bytes fest, die der Cache bei Programmstart belegt. Standardeinstellung ist 20971520 (ca 20 MB).

Cache-Grow

Legt die Schrittweite in Bytes fest, in der der Cache wächst, wenn die Startgröße nicht ausreicht. Standardeinstellung ist 1048576 (ca 1 MB).

Cache-Limit

Legt die maximale Größe des Caches fest. Standardeinstellung ist 0 (unbegrenzt).

Build-Essential

Legt fest, welche Pakete als essentiell zum Übersetzen eigener Quelltexte betrachtet werden. Unter Ubuntu gibt es das Metapaket build-essential für diesen Zweck.

Get

Steuert das Verhalten von apt-get.

Only-Source

fuzzy

Download-Only

fuzzy

Fix-Broken

fuzzy

Fix-Missing

fuzzy

Download

fuzzy

Simulate

fuzzy

Show-User-Simulation-Note

fuzzy

Assume-Yes

fuzzy

Show-Upgraded

fuzzy

Show-Versions

fuzzy

Host-Architecture

fuzzy

Compile

fuzzy

Upgrade

fuzzy

Only-Upgrade

fuzzy

force-yes

fuzzy

fuzzy

Purge

fuzzy

ReInstall

fuzzy

List-Cleanup

fuzzy

Trivial-Only

fuzzy

Remove

fuzzy

AutomaticRemove

fuzzy

Diff-Only

fuzzy

Dsc-Only

fuzzy

Tar-Only

fuzzy

Arch-Only

fuzzy

AllowUnauthenticated

fuzzy

Cache

Steuert das Verhalten von apt-cache.

GivenOnly

fuzzy

pkgcache

fuzzy

srcpkgcache

fuzzy

Important

fuzzy

ShowDepends

fuzzy

ShowRecommends

fuzzy

ShowSuggests

fuzzy

ShowConflicts

fuzzy

ShowBreaks

fuzzy

ShowReplaces

fuzzy

ShowEnhances

fuzzy

ShowFull

fuzzy

AllVersions

fuzzy

Generate

fuzzy

NamesOnly

fuzzy

AllNames

fuzzy

RecurseDepends

fuzzy

Installed

fuzzy

CDROM

Steuert das Verhalten von apt-cdrom.

Rename

fuzzy

NoMount

fuzzy

Fast

fuzzy

NoAct

fuzzy

NeverAutoRemove

Gibt Namen oder reguläre Ausdrücke für Namensmuster an, die nicht durch autoremove entfernt werden dürfen.

Never-MarkAuto-Sections

Gibt Namen oder reguläre Ausdrücke für Namensmuster an, die nicht durch markauto als "automatisch installiert" markiert werden sollen.

Periodic

Kontrollsektion für cron-jobs und anderen Automatismen. Die Angabe der Zeiträume erfolgt hier in Tagen.

Update-Package-Lists

Gibt an, in welchem Zeitabstand ein update erfolgen soll (0 entspricht nie).

Download-Upgradeable-Packages

Legt fest, ob verfügbare Aktualisierungen heruntergeladen werden sollen (0 bedeutet nein).

AutocleanInterval

Gibt an, in welchem Zeitabstand ein autoclean ausgeführt werden soll (0 entspricht nie).

Acquire

Die acquire-Sektion steuert das Verhalten beim Download von Paketen aus verschiedenen Arten von Paketquellen.

Check-Valid-Until

Steuert, ob das in den Kopfzeilen der Release-Dateien vorkommende Feld "Valid-Until" ausgewertet werden soll. Dies hilft zum Beispiel bei der Erkennung eines Replay-Angriff. Standardeinstellung ist true.

Max-ValidTime

Angabe der Zeit in Sekunden, die eine Release-Datei nach ihrer Erstellung höchstens gültig ist. Überschneidet sich der Wert mit einem vorkommenden Wert von "Valid-until", wird der kleinere Zeitraum überprüft. Eine Angabe von 0 bedeutet unendliche Gültigkeit.

Min-ValidTime

Angabe der Zeit in Sekunden, die eine Release-Datei nach ihrer Erstellung mindestens gültig ist.

PDiffs

Steuert, ob APT statt kompletter Paketdateien PDiffs, die Unterschiede zwischen neuem und altem Stand, herunterladen soll. Dies verringert den Netzwerkverkehr. Standardwert true.

Queue-Mode

Legt fest, ob APT die Verbindungen zum Paketquellen-Spiegelserver über die Adresse (host) oder über die URI (access, zum Beispiel ftp, http, cdrom) verwaltet.

Retries

Maximale Anzahl der erneuten Versuche, einen Download zu beenden, nachdem er vorher fehlschlug.

Wenn true darf APT auf dem Spiegelserver einer symbolischen Verknüpfung folgen. Das erlaubt die Verwaltung mehrer Quellen mit weniger Platzbedarf. Wenn false aktiviert ist, muss die Datei tatsächlich an der angegenen URL erreichbar sein. Standardwert true.

http

Steuert das Verhalten von APT beim Herunterladen von http-Paketquellenservern.

Proxy

Legt fest, ob APT einen speziellen http-Proxy benutzen soll (siehe auch Beispielsektion). Die Angabe von DIRECT weist den Proxy an, die Daten auf jeden Fall beim Paketquellenserver anzufordern. false verbietet die Benutzung eines systemweit geltenden Proxies. Ohne eine Angabe (Standardeinstellung) wird die Umgebungsvariable $http_proxy ausgewertet.

timeout

Legt fest, nach wievielen Sekunden eine Verbindung als Timeout gewertet werden soll.

Pipeline-Depth

Legt fest, wie viele Befehle in Folge ohne Empfangsbestätigung an den Mirror geschickt werden sollen. Werte von 0 bis 5 sind möglich. Fehlerhafte oder nicht RFC-konforme Server benötigen selten die Angabe 0.

Dl-Limit

Legt das Limit für die benutzte Bandbreite in KiB/s fest. Eine Einstellung von 0 (Standard) entspricht keiner Beschränkung.

User-Agent

Erlaubt die Angabe eines im http-Requests zu nutzenden User Agents.

AllowRedirect

Legt fest, ob APT Weiterleitungen (Redirects) (Statuscodes 3xx) folgen soll.

No-Cache

Legt fest, ob heruntergeladene Dateien im Cache gespeichert werden sollen. Möglicher Wetre sind true und false. Standard ist false.

https

Hinweis:

Für das Verständnis dieser Sektion sind weitere Kenntnisse über SSL und die benutzten Zertifikate notwendig.

Steuert das Verhalten von APT beim Herunterladen von https-Mirrors. Alle http-Optionen gelten auch für https, sofern nicht anders festgelegt. Zusätzlich erlaubt https:

CAInfo

Angabe, in welchem Verzeichnis die Informationen zu vertrauenswürdigen Zertifikaten gespeichert sind. Eine Einzelangabe per Host im Format

<host>::CaInfo

ist möglich.

Verify-Peer

Legt fest, ob das Zertifikat des Gegenübers auf eine gültige Siganturkette überprüft werden soll. Mögliche Werte sind true und false. Eine Einzelangabe per Host im Format

<host>::Verify-Peer

ist möglich.

SslCert

Legt fest, welches Zertifikat zur Authentifizierung des Clients am Mirror benutzt wird.

SslKey

Legt fest, welche privaten Schlüssel zur Authentifizierung des Clients am Mirror benutzt wird.

SslForceVersion

Legt die zu benutzende SSL-Version fest. Die Angaben TLSv1 und SSLv3 sind möglich. Eine Einzelangabe per Host im Format

<host>::SslForceVersion

ist möglich.

ftp

Steuert das Verhalten von APT beim Herunterladen von ftp-Mirrors.

Proxy

Legt fest, ob APT einen speziellen ftp-Proxy benutzen soll (siehe auch Beispiel für http). Die Angabe von DIRECT weist den Proxy an, die Daten nicht aus seinem Cache zu senden. false verbietet die Benutzung eines systemweit geltenden FTP-Proxies. Ohne eine Angabe (Standardeinstellung) wird die Umgebungsvariable $ftp_proxy ausgewertet.

Eine Einzelangabe per Host im Format

<host>::Proxy

ist möglich.

Passive

Legt fest, ob passiver oder aktiver (true oder false) FTP-Modus benutzt werden sollen. Vorgabe ist true für passiven Modus.

ForceExtended

Legt fest, ob die RFC2428-Befehle EPSV und EPRT benutzt werden. Möglich sind true und false. Standard ist false, wodurch die Befehle nur bei IPv6-Verbindungen benutzt werden.

cdrom

Erlaubt es, den Einhängepunkt einer auf Cdrom vorliegenden Paketquelle anzugeben, falls der Einhängepunkt nicht in der fstab steht.

/cdrom/::Mount "MOUNTPOINT";

gpgv

Mit gpgv können weitere Optionen an gpgv angegeben werden.

gpgv::Options "OPTIONEN";

CompressionTypes

Legt fest, welche Kompressionsformate von APT benutzt werden können und mit welcher Methode die entsprechenden Archive entpackt werden:

Acquire::CompressionTypes::Dateierweiterung "Methodenname";

Die Zuordnung der Methoden zu Programmen erfolgt dann im Schlüssel Dir::Bin.

Order

Legt die Priorität fest, in der die einzelnen Formate benutzt werden. Die Angabe von gz impliziert auch die Angabe von bzip2.

Acquire::CompressionTypes::Order { "lzma"; "gz"; };

GzipIndexes

Legt fest, ob als .gz heruntergeladene Dateien gepackt gespeichert werden sollen. Mögliche Angaben sind true und false. Standard ist false.

Languages

Legt fest, in welcher Reihenfolge APT versucht, die Übersutzngsdateien herunterzuladen. Mögliche Werte sind environment, none und spezielle Kürzel der Spracheinstellungen.

Dir

In diesem Abschnitt wird festgelegt, welche Einstellungen und Programme wo im Dateisystem gesucht werden. Die Pfade werden entsprechend der Reihenfolge der Konfigurationseinträge zusammengesetzt, wenn sie nicht mit einem führenden / als absolut gekennzeichnet sind. Soll dieser Mechanismus genutzt werden, wird das führende / von Dir selbst festgelegt. Ein / am Ende des jeweiligen Pfads bezeichnet den Eintrag als Verzeichnis.

Bin

Enthält die Pfade, an denen die einzelnen aufgerufenen Unterprogramme im Verzeichnisbaum gesucht werden. Zum Beispiel:

gzip "/bin/gzip";
Methods

Enthält einen Pfad, an dem sich speziell für die Benutzung mit APT abgewandelte Binärprogramme befinden.

Cache

Legt fest, in welchem Verzeichnis sich die Caches für APT befinden.

pkgcache

Legt den Platz für die zwischengespeicherten Suchlisten der Paketinformationen fest. Um die Erstellung der Datei zu verhindern, kann die Konfiguration leer gelassen werden. Dies verzögert den Start von APT. Standard ist pkgcache.bin.

srcpakgcache

Legt den Platz für die zwischengespeicherten Suchlisten der Paketquelleninformationen fest. Um die Erstellung der Datei zu verhindern, kann die Konfiguration leer gelassen werden. Dies verzögert den Start von APT. Standard ist srcpkgcache.bin.

Archives

Legt fest, in welches Verzeichnis die zu installierenden Pakete (zwischen)gespeichert werden. Im Unterverzeichnis partial werden angefangene Downloads gespeichert.

Etc

Enthält den Pfad zu den Konfigurationsdateien. Standard ist etc/apt/ Einzelne Angeben werden wie für die sources.list gemacht:

SourceList

Enthält den Pfad zur Hauptdatei sources.list. Normalerweise sources.list.

SourcePart

Enthält den Pfad zu Ergänzungsdateien zur sources.list. Normalerweise sources.list.d/.

Main

Enthält den Pfad zur Hauptkonfigurationsdatei. Normalerweise apt.conf.

Parts

Enthält den Pfad zu Ergänzugsdateien der Konfiguration. Normalerweise apt.conf.d/.

Log

Gibt an, in welches Verzeichnis die Ergebnisse der Paketoperationen als Logdatei gespeichert werden sollen. Standard ist var/log/apt/.

Hinweis:

Im Normalfall wird APT als Wrapper für dpkg benutzt. Die Logdateien sind im Normalfall also leer und /var/log/dpkg.log wird benutzt. In diesem Fall enthalten die APT-Logs nur Start- und Endzeiten.

History

Erlaubt die Angabe des Dateinamens für die Logdatei. Standard history.log

RootDir

RootDir ändert die Einstellung für alle in Dir:: angegebenen Pfaden von / auf die Angabe.

Achtung!

unbedachtes Setzen dieser Einstellung kann zu Schäden an der Paketverwaltung führen.

State

Enthält den Pfad zum Verzeichnis der mit dpkg geteilten status-Dateien. Standard ist var/lib/apt/.

status

Enthält den Pfad zur Statusdatei. Standard ist status.

Lists

Enthält das Verzeichnis, in das die heruntergeladen Paketlisten gespeichert (und eventuell entpackt, siehe Acquire::gzipIndexes) werden.

Ignore-Files-Silently

Gibt an, welche Dateien ignoriert werden. Die Angabe von Dateinamen und regulären Ausdrücken ist möglich. Standardmäßig werden Dateien, die auf .disabled, ~, .bak oder .dpkg-[a-z]+ enden, ignoriert.

dselect

Clean

Options

Updateoptions

PromptAfterUpdate

Unattended-Upgrade

Allowed-Origins

Package-Blacklist

dpkg

Options

Pre-Invoke

Post-Invoke

Pre-Install-Pkgs

Run-Directory

Build-options

debug

NoLocking

pkgDPkgPM

pkgProblemResolver

Beispiele

HTTP-Proxy

Proxy nutzen

Wenn der Rechner nur über einen Proxy-Server das Internet erreichen kann, muss man diesen in den Einstellungen von APT hinterlegen, damit sich Programme mittels apt-get installieren lassen. Wenn die grafische Oberfläche zur Verfügung steht, kann der Proxy einfach im Einstellungsmenü angegeben werden. Dazu die Einstellungen des Proxy-Servers nach folgendem Muster eintragen:

Acquire::http::proxy "http://[[benutzer]:[passwort]@]proxy:[port]";

Hinweis:

Der Prefix http:// ist zwingend erforderlich.

Verlangt der Proxy keine Benutzerdaten, können diese einfach weggelassen werden. Die Aktualisierung der Paketlisten mit dem Befehl "sudo apt-get update" bringt nach dem Speichern der Proxy-Konfiguration Klarheit darüber, ob die Einstellungen korrekt sind.

Proxy explizit nicht nutzen

Falls es Probleme mit einem systemweit genutzen Proxy gibt, kann die Nutzung eines Proxyservers für APT untersagt werden:

Acquire::http::proxy "false";

Spezielle Einstellungen für einen Host

Falls ein einzlener verwendeter Quellserver andere Optionen benötigt, können diese auch pro Host festgelegt werden. Im Beispiel wird eine andere Lebensdauer (1 Tag = 86400 Sekunden) für die Indizes von Launchpad festgelegt:

http::http://ppa.launchpad.net::Max-Age "86400";

Diese Revision wurde am 3. März 2012 16:57 von Lasall erstellt.
Die folgenden Schlagworte wurden dem Artikel zugewiesen: Server, Installation, Paketverwaltung, Shell, System

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