Arora
ist ein schlanker auf Webkit basierender Browser. Im Gegensatz zu anderen Webkit-Browsern wird hier die Bibliothek Qt als Grundlage für die grafische Oberfläche verwendet, wodurch sich Arora perfekt in KDE integriert. Daneben gibt es mit Midori einen weiteren Webkit-Browser auf GTK2-Basis, der sich besser in GNOME und Xfce integriert.
Zum Funktionsumfang von Arora gehört unter anderem:
Private Browsing
Unterstützung für Netscape-Plugins
Reiter, Fenster und Sitzungsverwaltung
Flexibel einstellbare Internetsuche
Unterstützung für Benutzerstile
Lesezeichenverwaltung
Anpassbare Oberfläche
Integrierter Werbefilter
Da Arora ein junges Projekt ist, befindet es sich noch in starker Entwicklung. Mit rekonq und QupZilla gibt es inzwischen zwei weiterer Webbrowser auf Basis von Qt und Webkit.
Folgendes Paket muss installiert [1] werden:
arora
Nach der Installation findet man Arora im unter "Programme -> Internet -> Web-Browser (Arora)".
Arora bietet bei der Nutzung keine Überraschungen. Das Menükonzept ähnelt dem des Firefox. Die Einstellungen erreicht man über "Werkzeuge -> Optionen", die Menüpunkte sind prinzipiell selbsterklärend.
Lesezeichen verwaltet man über das Lesezeichenmenü und dessen Menüpunkte "Alle Lesezeichen anzeigen", "Lesezeichen hinzufügen", "Alle Tabs als Lesezeichen hinzufügen" und "Ordner hinzufügen". Für den besonders schnellen Zugriff auf die Lesezeichen gibt es eine "Lesezeichenleiste", welche sich über "Ansicht -> Lesezeichenleiste verbergen" aus- und einblenden lässt.
Dem Suchfeld können neue Anbieter hinzugefügt werden, indem man auf die Lupe im Suchfeld klickt und auf "Add 'Beispielsuchmaschine'" hinzufügen. .xml-Dateien, die sich bereits auf dem eigenen Rechner befinden, können dann hinzugefügt werden.
Arora bietet aber auch zwei weitere, interessante Funktionen. Zum einen ist dies der Netzwerk-Monitor, welcher sich über "Werkzeuge -> Web-Inspektor aktivieren" aktivieren lässt. Daraufhin öffnet sich ein neues Fenster, welches den Netzwerkverkehr detailliert protokolliert.
Die zweite interessante Funktion heißt "Private Browsing" und ist über "Datei -> Private Daten löschen" aktivierbar. Dies bedeutet, dass Arora keinerlei "Spuren" hinterlässt, sprich die aufgerufenen Seiten erscheinen nicht im Verlauf, es werden keine Cookies akzeptiert etc. Dies ist aber, wie gesagt, nur lokal und nicht mit Sicherheit/Anonym Surfen zu verwechseln.
Arora unterstützt Flash-basierende Seiten, wenn das Flash Plugin installiert ist. Außerdem gibt es die Möglichkeit, Flashinhalte generell zu blockieren und erst nach einem Klick auf die Schaltfläche "Load Flash" zu laden. Diese Funktion kann in den Einstellungen unter "Privatsphäre -> Use ClickToFlash on flash plugins" aktiviert werden.
Diese Revision wurde am 5. Januar 2012 um 15:41 Uhr
von Shakesbier erstellt.
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