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mod_proxy_html
ist ein Ausgabefilter, der HTML-Links so umschreiben kann, dass mehrere Webserver nahtlos miteinander kombiniert werden können.
So kann z.B. ein 2. Webserver (welchen z.B. Dienste wie ejabberd bereitstellen) unter http://server/ejabberd erreicht werden, obwohl der 2. Webserver auf der IP 127.0.0.1 und dem Port 5281 läuft. Die Hauptaufgabe (und damit der Unterschied zum "normalen" mod_proxy) besteht darin, dass das übertragene HTML so modifiziert wird, dass alle Links mit der veränderten Situation klar kommen.
Hier eine grafische Darstellung des Ganzen:
Wie im Beispiel zu sehen wird man über http://server/ejabberd auf den eingebauten Webserver vom ejabberd umgeleitet. Alle Seiten, die der ejabberd sendet, werden durch mod_proxy_html so verändert, dass die Links mit http://server/ejabberd/ beginnen. So ist eine normale Funktion der ejabberd-Administrationsseiten gewährleistet. Natürlich funktioniert dieses Verfahren auch mit vielen anderen Diensten.
Zum Verwenden des Moduls muss die VirtualHost-Konfiguration entsprechend angepasst werden. Hier ein Ausschnitt einer möglichen Konfiguration:
<VirtualHost *>
...
ProxyRequests Off
<Proxy *>
Order deny,allow
Allow from all
</Proxy>
ProxyPass /ejabberd/ http://127.0.0.1:5281/
ProxyPassReverse /ejabberd/ http://127.0.0.1:5281/
...
</VirtualHost>Nach dieser Änderung muss der Apache Webserver neu gestartet werden (reload)[4].
Wenn der ProxyRequests Off vergessen wird, arbeitet das unter mod_proxy_html liegende mod_proxy als Open Proxy, was ein Sicherheitsproblem darstellt!
Diese Revision wurde am 10. Dezember 2011 um 18:49 Uhr
von Heinrich Schwietering erstellt.
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