Hallo! Hier werden die Anwendertreffen für den Raum Miesbach/Oberland organisiert. JedeR Interessierte ob nun weiblich oder männlich sowie tragbare Rechenmaschinen etc. sind herzlich willkommen! 
Ubuntu bzw. GNU/Linux Anwendertreffen sind generell für alle gedacht, die sich für Computer interessieren und gerne mehr erfahren wollen. Das schließt auch Windows oder Mac-User ein. Es finden nämlich auch immer mal wieder Vorträge statt, die nicht exclusiv-Linux sind.
Am dritten Samstag im Monat
| Planung für | Anwendertreffen Miesbach/Oberland |
| Datum | Samstag, 18.05.2013 |
| Uhrzeit | ab 17 Uhr ist jemand im Haus für persönliche einführende Gespräche. Ab 19 Uhr: GNU/Linux installieren mit Anleitung für Neueinsteiger. Parallel bis ca. 22 Uhr: Zeit für Vorträge, Fehlersuche, Gespräche. |
| Ort | VHS Hausham, Schlierseer Straße 16 (OSM), GeoHack |
| Ansprechpartner | ubsy von p3k-design. Email-Kontakt über die Website oder das Nutzer-Profil |
| Thread | Ubuntuusers-Forum für allgemeine Fragen |
| Netzwerk/Internet | LAN und Zugriff aufs Internet vorhanden. WLAN auf Anfrage. |
Eine oft gestellte Frage: Dürfen Linux-Neulinge am Anwendertreffen teilnehmen?
Antwort: Ja! Natürlich gerne! Es ist ein Treffen von AnwenderInnen, für AnwenderInnen und auch für diejenigen die es noch werden wollen. Wichtig zu erwähnen ist, dass nicht nur über unsere Rechenkisten geredet wird, sondern auch über andere Bereiche des Lebens (falls vorhanden).
Anfahrt durch den Ort (nicht die Industriestraße). Die VHS befindet sich schräg gegenüber vom Bahnhof neben der Sparkasse. Parkplätze sind direkt am Gebäude vorhanden. Falls doch mal alles belegt sein sollte, gibt es noch kostenlose Parkplätze am Bahnhof.
Ab 19 Uhr findet eine "Installparty" statt. Hier kann unter Anleitung/Aufsicht ein Linux installiert oder per LiveCD getestet werden. Dazu bitte vorher mit
der VHS in Kontakt treten.
Wir helfen immer gemeinsam. Daher findet parallel dazu das eigentliche Anwendertreffen mit Diskussionen, Vorträgen, Hilfestellungen, Erfahrungsaustausch und Gesprächen statt. Wenn mehr Leute ihre Köpfe zusammen stecken, raucht es besser.
Vorrangig geht es darum, sich kennenzulernen, auszutauschen und ggf. bei Problemen zu helfen. Wer Interesse hat, etwas zu zeigen oder vorzutragen, ist hiermit ermutigt, dies zu tun. Gerne auch Themen, die nicht exklusiv Linux sind (z.B. LaTeX, Sicherheitskonzepte, Datenschutz…)
Essen und Trinken soll im Überfluss vorhanden sein. Jeder darf etwas mitbringen. Es wird dann mit allen, die etwas mögen geteilt. Besteck und Geschirr ist vorhanden. Wer nichts mitbringen will oder kann, der kann auch eine (Geld)Spende tätigen; muss aber nicht.
Geteilte Ansicht im Dateimanager, ältere Dateien überschreiben? Geht mit Krusader ganz einfach.
Fonts einbinden mit:
1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 | @font-face { font-family: 'tolleschrift'; src: url('/pfad/zur/schriftdatei.otf') format('opentype'); font-weight: normal; font-style: normal; } @font-face { font-family: 'tolleschrift'; src: url('/pfad/zur/schriftdatei.ttf') format('truetype'); font-weight: normal; font-style: normal; } p { font-family: 'tolleschrift'; font-weight: normal; font-style: normal; } |
Verantwortungsbewusster Umgang mit den Ressourcen des Internets. Viel zu oft verschickt man gedankenlos eine 8 MB Bilddatei per Email. Dass diese Email dann das Postfach des Empfängers verstopfen kann; daran denkt man selber nicht, wenn man einen Googlemail Account hat. Aber es kann sein. Außerdem ist SMTP nicht für den Versand von Daten ausgelegt. Nur reinem Text. Zusätzlich kommen dann noch Virenscanner und Spamfilter hinzu, die diese riesen Datenmengen verarbeiten müssen.
Wer immer mal wieder Dateien verschickt, der sollte es wärmstens in Erwägung ziehen, diese Daten auf eine privaten Server-Speicherplatz hochzuladen und dann nur noch den Link zur Datei zu verschicken. Damit kommt man seinen Empfängern entgegen.
Etwas zu machen, nur weil es vom Prinzip möglich ist, und weil es sowieso schon alle machen, heißt nicht, dass es eine sinnvolle Lösung ist.
Bei Netzwerkdruckern muss die IP des Druckers mit angegeben werden. Falls der Drucker per USB an einer FritzBox angesteckt ist, dann reicht die IP der FritzBox oder die Domain fritz.box.
identi.ca Dienst (freie Alternative zu Twitter). Es gibt eine Liste von Servern, auf denen Status.Net läuft.
RSS/ATOM News Feeds können direkt mit Firefox gelesen werden. Unter Einstellungen --> Anwendungen "News Feed mit Firefox öffnen" einstellen. Damit kann man dann ein Lesezeichen für den Feed anlegen. Aber das wird mit vielen und langen Feeds umständlich. Es empfiehlt sich, einen Newsreader zu istallieren. "NewsFox" wäre ein Firefox Addon. Thunderbird kanna auch von Natur aus mit Feeds umgehen. Weitere Möglichkeiten bietet die Paketverwaltung. Eine Suche nach "News Feed Reader" o.Ä. sollte Aufluss bringen.
Rechtschreibprüfung unter Linux geht mit GNU Aspell sagenhaft einfach. LibreOffice braucht ggf. noch Wörterbücher für die enstprechende Sprache, weil LibreOffice Hunspell benutzt. Es kann aber gut sein, dass die schon vorinstalliert sind. Einfach in den Einstellungen von LibreOffice nachsehen. Falls die nicht installiert sind, sollten sie über die Paketverwaltung installiert werden. Lieber nicht manuell herunterladen. Die Paketverwaltung hat schon ihren Grund.
Unity auf einem Asbach Uralt Laptop läuft träge. Sinvoller ist es, ein Kommandozeilensystem zu installieren und dann alle nötigen Programme, den XServer und einen schlanken Fenstermanager. Ein Disk-Image kann über DiskDump mit
dd if=diskimage.iso of=/dev/usbstick bs=4M
oder dem USB-Stick-Creator erstellt werden. Booten von USB-Stick ist aber bei sehr alten Modellen nicht immer möglich. Daher sollte man immer CD-Rohlinge dabei haben.
Der Support von openSUSE 11.4 wurde im November 2012 eingestellt. Ein Upgrade auf die neue 12.2 ist zu empfehlen.
Fällt aus
Dezentrales Soziales Netzwerk
Diaspora
Smarphones,
F-Droid (Freie Software für Android) und die Probleme von
WhatsApp
Keine Besonderen Vorkommnisse
DuckDuckGo, die Suchmaschine ohne VDS
Etwas mehr über Fenstermanager. Unter KDE reicht es aus, mit einen Rechtsklick auf die Titelleiste den Haken bei "Maximiert" zu setzen. Damit merkt sich der Fenstermanager, diesen Status. Für mehr Details, die man einstellen kann, siehe die Links vom letzten Mal.
Soical Networking für einen Sport-Verein. Was ist zu empfehlen, was macht Sinn, und was nicht. Um mal eben schnell Neuigkeiten in die Welt zu posaunen ist Twitter sehr geeignet. Für eine wirkliche Vernetzung der User auch untereinander mit mehr Möglichkeiten ist dann wohl ein richtiges Social Network, wie
Diaspora eher anzuraten.
Philosophisches über "Wieviel Technik ist gut für den Menschen". Zu diesem Thema soll es ab Oktober übrigens eine Vortragsreihe an der VHS geben.
Zugriffsrechte für Dateien und Ordnern bei Webservern.
Speichern von Position und Größe der Angezeigten Fenster beim Schließen. Wird in der Regel vom Fenstermanager erledigt. Unter KDE kann man das bei den Fensterregeln einstellen
Diaspora vs Facebook.
Diasopra auf Wikipedia
Asymmetrische GnuPG Verschlüsselung.
Versionskonflikte mit
YaST lösen
Installparty und Anwendertreffen sind trotz "on demand"-Angebot ausgefallen. Dafür war die RC-Install-Party in München ganz nett. Die Themen waren:
Thunderbird und Yahoo! Mail
Thunderbird Identitäten
Ubuntu 12.04 Features Pro/Kontra
olivetti Schreibmaschinen
Nächsten Monat dann vielleicht wieder?
Im März hatten wir wieder einen Gast; diesmal aus Waldkraiburg. Besprochen wurden Programme zur Grafikbearbeitung. Dazu zählen Inkscape, GIMP und auch ImageMagick. Die Aufmerksamkeit wurde dann aber auf ein verschlüsseltes Dateisystem
cfs das über NFS angesprochen wurde gelenkt.
Es gab am Ende eine Anekdoten über „Wie Linux früher so war“ und „Damals, als ich noch Jung war (war alles besser?)“. Ich hoffe, dass es in Zukunft ein s(u)o lustiger und bunt gemischter Haufen bleiben wird.
Eine Wichtige Info noch am Rande: Einen Tag nach unserem nächsten Termin, also am 22.04. findet in München die Precise Pangolin RC Install Partey statt. Wer Interesse hat, dort hinzugehen, möge sich alsbald melden.
Zur Installparty war ein Gast zu Besuch. Installiert wurde ein
Linux Linpus. Es scheint vielversprechend einfach für Einsteiger zu sein und Ubuntu/Unity/Gnome3 ziemlich ähnlich. Allerdings hat es nach der Installation Schwierigkeiten beim Einrichten der Datenbank für die Paketverwaltung gegeben. Ein RPM-Kenner wäre hilfreich gewesen.
Das Anwendertreffen ist diesesmal ausgefallen, weil sonst niemand erschienen ist. Ein ruhiger Abend. Nächsten Monat aber wieder.
Welche Tools gibt es für die Konsole?
Viele. Für nahezujede Tätigkeit die ein Computer durchführen kann gibt es ein entsprechendes Tool für die Kommandozeile. Die wichtigsten sind hier einmal genannt:
ls, zeigt Inhalte vom Verzeichnis an
cd, in ein Verzeichnis wechseln
cp, Kopieren
mv, Verschieben, Umbenennen
which, Welche Datei wird denn ausgeführt?
Was ist der Unterschied zwischen Shell, Terminal und Konsole?
Terminal und Konsole sind Programme die die Shell darstellen. Die Befehle und Skripte, die man eingibt werden von einer Shell interpretiert; nicht vom Terminal oder der Konsole. Es gibt unterschiedliche Shells, die Skripte unterschiedlich schnell bearbeiten. Im alltäglichen Gebrauch sind sie aber alle recht identisch.
Wann brauche ich Rootrechte?
Nur; und zwar ausnahmsweise nur, wenn man eine Datei, die nicht im eigenen HomeVerzeichnis liegt, zwingend bearbeiten muss. Grundsätzlich sollte man davon absehen, Dateien ausserhalb vom Homeverzeichnis zu bearbeiten. Und erst recht sollte man davon absehen, grafische Tools mit Rootrechten zu starten. Wenn es um einzelne Dateien geht, kann man die in seinem Homeverzeichnis erstellen und dann mit sudo cp datei ziel ins entsprechende Verzeichnis kopieren. Wenn man eine existierende Datei bearbeiten muss, kann man die Datei ins HomeVerzeichnis kopieren, dort bearbeiten und dann, nachdem man eine Sicherheitskopie erstellt hat, die bearbeitete Datei dann mit Rootrechten an die Stelle kopieren, wo sie benötigt wird.
Bevor man das aber tut, sollte man sich überlegen, was genau verändert werden soll. Viele Konfigurationsdateien können auch lokal auf einer per-User-Basis verändert werden. Oft genügt das schon.
Warum dieser Aufwand? sudo gedit datei geht doch auch? Nein. Wenn man garnicht drumherumkommt, kann man grafische Programme mit Rootrechten starten. Dann aber NUR mit gksudo, das extra für grafische Tools ausgelegt ist. Grundsätzlich sollte man es aber vermeiden, weil gerade grafische Programme viel Code enthalten; besonders Code den man zum eigentlichen Bearbeiten von Dateien garnicht benötigt; und dieser Code als Gefahrenquelle fungieren kann. Das wäre vergleichbar mit wenn man den Autoschlüssel stecken lässt, während Kindergartenkinder Zugriff aufs Fahrzeug haben. Man kann den Schlüssel ja stecken lassen, weil die sowiso nicht zu den Pedalen runterkommen und somit physisch auch garnicht fahren können. Denkste.
Vergleich zwischen grafischen Tools und der Kommandozeile
Grafische Tools basieren auf den Werkzeugen für die Kommandozeile. Sie stellen die Informationen, die sie erhalten, für den Anwender übersichtlich dar. Das grafische Programm zum Installieren von Programmen – die Paketverwaltung – nutzt intern die selben Methoden wie apt-cache search oder apt-cache show zum suchen von Paketen und Anzeigen von Informationen derselben. Der Klick auf "Installieren" führt dann das Kommando apt-get install aus. Der Vorteil der grafischen Tools ist, dass mehrere Befehle abgesetzt werden können und somit auch mehr Informationen für den Nutzer zusammengefasst, selektiert und aufbereitet werden können. Das Kommandozeilentool hingegen bietet mehr Kontrolle darüber, was genau mit dem System geschieht.
Neben diesem praktischen Beispiel aus dem Leben mit Ubuntu hat es aber auch ein bizarres Problem gegeben.
Beim ziehen des LAN-Kabels oder beim nicht vorhanden sein einer LAN-Verbindung stürzt der Laptop ab bzw. kann nicht über den Anmeldebildschirm hinaus gestartet werden. Die Schritte, die in Notfall erklärt werden, hatten keinen Effekt. Die Fehlersuche erwies sich als schwierig. Im Syslog war keine Meldung zu dem Problem vorhanden. Der Verdacht liegt auf dem Netzwerkmanager oder AppArmor oder einem Kernelmodul bzw. Treiber.
Um den Netzwerkmanager oder ein anderes grafisches Programm auszuschließen kann man den Rechner mal ohne XServer starten und das Verhalten testen. Es darf aber nicht einfach zwischen der grafischen Oberfläche und einer Konsole gewechselt werden, weil das X im Hintergrund ja weiter läuft. Es sollte nach dem Start beendet werden oder vorübergehend aus dem Runlevel entfernt werden. Wie man Dienste stoppt kann man hier nachlesen. Bis zum Ende des Treffens war jedoch das ungewöhnliche Verhalten nicht zu ändern.
Bei
openSUSE 12.1 gab es Probleme beim Erkennen/Ansteuern der Netzwerkkarte. Die Vorgängerversion installierte aber wie am Schnürchen.
Der Partitionierer bei Ubuntu 11.10 ist etwas unübersichtlich bzw. wenig intuitiv. Hier ist es sinnvoll mit einer
GParted LiveCD die Platte vorab zu partitionieren.
Es wurde auch noch etwas darüber diskutiert, wann und ob es sinnvoll ist, Linux statt Windows zu verwenden. Denn die Stärken von Linux (die Möglichkeit, sich intensiver mit seinem Computer auseinander zu setzen) können auch dazu führen, lieber bei Windows zu bleiben. Nämlich, wenn man sich eben nicht mit dem System auseinander setzen will und einfach nur einen PC braucht, der funktioniert.
Dazu kommt aber der zweite Vorteil zu Tragen: Hinter Linux – besonders hinter Ubuntu – steht eine hilfsbereite Gemeinschaft. Davon mal abgesehen: Noch lange nicht jeder Windows-PC funktioniert einfach so zu 100% oder eben so, wie man ihn gerne haben möchte. Man findet sich nur zu leicht mit den Kleinigkeiten ab, die einem im Weg sind.
Fazit: Man muss sich nicht zwangsläufig mehr mit seinem PC auseinandersetzen, wenn man Linux (Ubuntu) benutzt. Man kann. Und man hat mehr Möglichkeiten, seine Software (und das Look&Feel) an seine persönlichen Bedürfnisse und Wünsche anzupassen, als es mit Windows (out of the box) möglich ist.
Diese Revision wurde am 16. Mai 2013 10:35 von ubsy erstellt.
Die folgenden Schlagworte wurden dem Artikel zugewiesen:
Community Anwendertreffen Bayern
2004 – 2013 ubuntuusers.de • Einige Rechte vorbehalten