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Miesbach

Hallo! Hier werden die Anwendertreffen für den Raum Miesbach/Oberland organisiert. JedeR Interessierte ob nun weiblich oder männlich sowie tragbare Rechenmaschinen etc. sind herzlich willkommen! ;-)

Ubuntu bzw. Linux Anwendertreffen sind generell für alle gedacht, die sich für Computer interessieren und gerne mehr erfahren wollen. Das schließt auch Windows oder Mac-User ein. Es finden nämlich auch immer mal wieder Vorträge statt, die nicht exclusiv-Linux sind.

Wann & Wo & Überhaupt

Am dritten Samstag im Monat

Planung für Anwendertreffen Miesbach/Oberland
Datum Samstag, 19.05.2012
Uhrzeit ab 17 Uhr: Linux installieren mit Anleitung für Neueinsteiger; ab 19 Uhr bis ca. 21 Uhr: Zeit für Vorträge, Fehlersuche, Gespräche
Ort {de} VHS Hausham, {en} Schlierseer Straße 16 (OSM), {de} GeoHack
Ansprechpartner ubsy von {de} p3k-design. Email-Kontakt über die Website oder das Nutzer-Profil
Thread {de} Ubuntuusers-Forum für allgemeine Fragen
Netzwerk/Internet LAN und Zugriff aufs Internet vorhanden. WLAN auf Anfrage.

Hinweis:

Eine oft gestellte Frage: Dürfen Anfänger und Linux-Neulinge am Anwendertreffen teilnehmen?

Antwort: Ja! Natürlich gerne! Es ist ein Treffen von AnwenderInnen, für AnwenderInnen und auch für diejenigen die es noch werden wollen. Wichtig zu erwähnen ist, dass nicht nur über unsere Rechenkisten geredet wird, sondern auch über andere Bereiche des Lebens.

Angemeldet

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Anfahrt und Parken

Anfahrt durch den Ort (nicht die Industriestraße). Die VHS befindet sich schräg gegenüber vom Bahnhof neben der Sparkasse. Parkplätze sind direkt am Gebäude vorhanden. Falls doch mal alles belegt sein sollte, gibt es noch kostenlose Parkplätze am Bahnhof.

Ablauf

Ab 17 Uhr findet eine "Installparty" statt. Hier kann unter Anleitung/Aufsicht ein Linux installiert oder per LiveCD getestet werden. Dazu bitte vorher mit {de} der VHS in Kontakt treten.

Ab 19 Uhr findet dann das eigentliche Anwendertreffen mit Diskussionen, Vorträgen, Hilfestellungen, Erfahrungsaustausch und Gesprächen statt.

Vorrangig geht es darum, sich kennenzulernen, auszutauschen und ggf. bei Problemen zu helfen. Wer Interesse hat, etwas zu zeigen oder vorzutragen, ist hiermit ermutigt, dies zu tun. Gerne auch Themen, die nicht exklusiv Linux sind (z.B. LaTeX, Sicherheitskonzepte, Datenschutz…)

Verpflegung

Essen und Trinken soll im Überfluss vorhanden sein. Jeder darf etwas mitbringen. Es wird dann mit allen, die etwas mögen geteilt. Besteck und Geschirr ist vorhanden. Wer nichts mitbringen will oder kann, der kann auch eine (Geld)Spende tätigen; muss aber nicht.

Berichte

21/22.04.2012

Installparty und Anwendertreffen sind trotz "on demand"-Angebot ausgefallen. Dafür war die RC-Install-Party in München ganz nett. Die Themen waren:

  • Thunderbird und Yahoo! Mail

  • Thunderbird Identitäten

  • Ubuntu 12.04 Features Pro/Kontra

  • olivetti Schreibmaschinen

  • Shell Kommandos lsof, less und man

Nächsten Monat dann vielleicht wieder?

17.03.2012

Im März hatten wir wieder einen Gast; diesmal aus Waldkraiburg. Besprochen wurden Programme zur Grafikbearbeitung. Dazu zählen Inkscape, GIMP und auch ImageMagick. Die Aufmerksamkeit wurde dann aber auf ein verschlüsseltes Dateisystem {de} cfs das über NFS angesprochen wurde gelenkt.

Es gab am Ende eine Anekdoten über „Wie Linux früher so war“ und „Damals, als ich noch Jung war (war alles besser?)“. Ich hoffe, dass es in Zukunft ein s(u)o lustiger und bunt gemischter Haufen bleiben wird.

Eine Wichtige Info noch am Rande: Einen Tag nach unserem nächsten Termin, also am 22.04. findet in München die Precise Pangolin RC Install Partey statt. Wer Interesse hat, dort hinzugehen, möge sich alsbald melden.

18.02.2012

Zur Installparty war ein Gast zu Besuch. Installiert wurde ein {en} Linux Linpus. Es scheint vielversprechend einfach für Einsteiger zu sein und Ubuntu/Unity/Gnome3 ziemlich ähnlich. Allerdings hat es nach der Installation Schwierigkeiten beim Einrichten der Datenbank für die Paketverwaltung gegeben. Ein RPM-Kenner wäre hilfreich gewesen.

Das Anwendertreffen ist diesesmal ausgefallen, weil sonst niemand erschienen ist. Ein ruhiger Abend. Nächsten Monat aber wieder.

28.01.2012

Welche Tools gibt es für die Konsole?

Viele. Für nahezujede Tätigkeit die ein Computer durchführen kann gibt es ein entsprechendes Tool für die Kommandozeile. Die wichtigsten sind hier einmal genannt:

  • ls, zeigt Inhalte vom Verzeichnis an

  • cd, in ein Verzeichnis wechseln

  • cp, Kopieren

  • mv, Verschieben, Umbenennen

  • which, Welche Datei wird denn ausgeführt?

Was ist der Unterschied zwischen Shell, Terminal und Konsole?

Terminal und Konsole sind Programme die die Shell darstellen. Die Befehle und Skripte, die man eingibt werden von einer Shell interpretiert; nicht vom Terminal oder der Konsole. Es gibt unterschiedliche Shells, die Skripte unterschiedlich schnell bearbeiten. Im alltäglichen Gebrauch sind sie aber alle recht identisch.

Wann brauche ich Rootrechte?

Nur; und zwar ausnahmsweise nur, wenn man eine Datei, die nicht im eigenen HomeVerzeichnis liegt, zwingend bearbeiten muss. Grundsätzlich sollte man davon absehen, Dateien ausserhalb vom Homeverzeichnis zu bearbeiten. Und erst recht sollte man davon absehen, grafische Tools mit Rootrechten zu starten. Wenn es um einzelne Dateien geht, kann man die in seinem Homeverzeichnis erstellen und dann mit sudo cp datei ziel ins entsprechende Verzeichnis kopieren. Wenn man eine existierende Datei bearbeiten muss, kann man die Datei ins HomeVerzeichnis kopieren, dort bearbeiten und dann, nachdem man eine Sicherheitskopie erstellt hat, die bearbeitete Datei dann mit Rootrechten an die Stelle kopieren, wo sie benötigt wird.

Bevor man das aber tut, sollte man sich überlegen, was genau verändert werden soll. Viele Konfigurationsdateien können auch lokal auf einer per-User-Basis verändert werden. Oft genügt das schon.

Warum dieser Aufwand? sudo gedit datei geht doch auch? Nein. Wenn man garnicht drumherumkommt, kann man grafische Programme mit Rootrechten starten. Dann aber NUR mit gksudo, das extra für grafische Tools ausgelegt ist. Grundsätzlich sollte man es aber vermeiden, weil gerade grafische Programme viel Code enthalten; besonders Code den man zum eigentlichen Bearbeiten von Dateien garnicht benötigt; und dieser Code als Gefahrenquelle fungieren kann. Das wäre vergleichbar mit wenn man den Autoschlüssel stecken lässt, während Kindergartenkinder Zugriff aufs Fahrzeug haben. Man kann den Schlüssel ja stecken lassen, weil die sowiso nicht zu den Pedalen runterkommen und somit physisch auch garnicht fahren können. Denkste.

17.12.2011

Vergleich zwischen grafischen Tools und der Kommandozeile

Grafische Tools basieren auf den Werkzeugen für die Kommandozeile. Sie stellen die Informationen, die sie erhalten, für den Anwender übersichtlich dar. Das grafische Programm zum Installieren von Programmen – die Paketverwaltung – nutzt intern die selben Methoden wie apt-cache search oder apt-cache show zum suchen von Paketen und Anzeigen von Informationen derselben. Der Klick auf "Installieren" führt dann das Kommando apt-get install aus. Der Vorteil der grafischen Tools ist, dass mehrere Befehle abgesetzt werden können und somit auch mehr Informationen für den Nutzer zusammengefasst, selektiert und aufbereitet werden können. Das Kommandozeilentool hingegen bietet mehr Kontrolle darüber, was genau mit dem System geschieht.

Neben diesem praktischen Beispiel aus dem Leben mit Ubuntu hat es aber auch ein bizarres Problem gegeben.

Beim ziehen des LAN-Kabels oder beim nicht vorhanden sein einer LAN-Verbindung stürzt der Laptop ab bzw. kann nicht über den Anmeldebildschirm hinaus gestartet werden. Die Schritte, die in Notfall erklärt werden, hatten keinen Effekt. Die Fehlersuche erwies sich als schwierig. Im Syslog war keine Meldung zu dem Problem vorhanden. Der Verdacht liegt auf dem Netzwerkmanager oder AppArmor oder einem Kernelmodul bzw. Treiber.

Um den Netzwerkmanager oder ein anderes grafisches Programm auszuschließen kann man den Rechner mal ohne XServer starten und das Verhalten testen. Es darf aber nicht einfach zwischen der grafischen Oberfläche und einer Konsole gewechselt werden, weil das X im Hintergrund ja weiter läuft. Es sollte nach dem Start beendet werden oder vorübergehend aus dem Runlevel entfernt werden. Wie man Dienste stoppt kann man hier nachlesen. Bis zum Ende des Treffens war jedoch das ungewöhnliche Verhalten nicht zu ändern.

19.11.2011

Bei {en} openSUSE 12.1 gab es Probleme beim Erkennen/Ansteuern der Netzwerkkarte. Die Vorgängerversion installierte aber wie am Schnürchen. Der Partitionierer bei Ubuntu 11.10 ist etwas unübersichtlich bzw. wenig intuitiv. Hier ist es sinnvoll mit einer {en} GParted LiveCD die Platte vorab zu partitionieren.

Es wurde auch noch etwas darüber diskutiert, wann und ob es sinnvoll ist, Linux statt Windows zu verwenden. Denn die Stärken von Linux (die Möglichkeit, sich intensiver mit seinem Computer auseinander zu setzen) können auch dazu führen, lieber bei Windows zu bleiben. Nämlich, wenn man sich eben nicht mit dem System auseinander setzen will und einfach nur einen PC braucht, der funktioniert.

Dazu kommt aber der zweite Vorteil zu Tragen: Hinter Linux – besonders hinter Ubuntu – steht eine hilfsbereite Gemeinschaft. Davon mal abgesehen: Noch lange nicht jeder Windows-PC funktioniert einfach so zu 100% oder eben so, wie man ihn gerne haben möchte. Man findet sich nur zu leicht mit den Kleinigkeiten ab, die einem im Weg sind.

Fazit: Man muss sich nicht zwangsläufig mehr mit seinem PC auseinandersetzen, wenn man Linux (Ubuntu) benutzt. Man kann. Und man hat mehr Möglichkeiten, seine Software (und das Look&Feel) an seine persönlichen Bedürfnisse und Wünsche anzupassen, als es mit Windows (out of the box) möglich ist.

Diese Revision wurde am 22. April 2012 22:39 von ubsy erstellt.
Die folgenden Schlagworte wurden dem Artikel zugewiesen: Community

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